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Presse

 

30. April 2018

 

Sylvia Hornung als Vorsitzende der Frauen-Union im Amt bestätigt

25. April 2018

 

CDU-Frauenunion übergibt 500 Euro-Scheck an den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V."

18. April 2018

 

Frauen-Union Frankfurt hält an Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche fest und verteidigt kompromisslos das Recht auf Versammlungsfreiheit

06. März 2018

 

Frauen wählen am 11.3. Weyland

15. Januar 2018

 

Frankfurter Frauen-Union schlägt Kandidatinnen für die Frankfurter Wahlkreise zur bevorstehenden Landtagswahl 2018 vor

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29. August 2017

 

Frankfurt im neuen FU-Bundesvorstand erneut gut vertreten: Prof. Dr. Daniela Birkenfeld wiedergewählt.
Echte Wahlfreiheit für Familien und Gleichstellung von Frauen in allen Lebensbereichen im Zentrum der FU-Forderungen auf Landes- und Bundesebene

28. März 2017

 

MINT Girls Camps 2017: Online-Anmeldung ab 3. April
Mädchen für naturwissenschaftliche und technische Ausbildungsberufe begeistern
Ferienwoche mit Berufsorientierung und Freizeitspaß

17. März 2017

 

Lohnlücke immer noch bei 21 Prozent
Equal Pay Day findet zum 10. Mal statt – seit 2008 nur Rückgang um 2 Prozent
Frauen Union fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit

16. März 2017

 

Frauenunion fordert von den Tarifparteien die Aufhebung der Niedriglöhne von Frauen gegenüber Männern

07. März 2017

 

Bei Integration Schwerpunkt auf Flüchtlingsfrauen setzen
Frauen Union: „Gleichberechtigung ein Muss – Diskriminierung darf nicht toleriert werden“
Neue Herausforderung - Weltfrauentag aktueller denn je

14. Februar 2017

Frauen Union: "Starke Frau für starkes Frankfurt - Mit Mut, Schwung und Bürgernähe ist Bernadette Weyland als Frankfurter Oberbürgermeisterin erste Wahl"

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15. November 2016

Frauen-Union gratuliert Bettina Wiesmann zur Nominierung als Kandidatin der CDU für den Deutschen Bundestag im Wahlkreis 183

25. August 2016

Frauen-Union fordert fertige Stundenpläne zum ersten Schultag

23. April 2016

Sylvia Hornung als Vorsitzende der Frankfurter Frauenunion wieder  gewählt

07. März 2016

Internationaler Frauentag: Die Würde der Frau ist unantastbar!

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22. Juni 2015

Frauen-Union beschließt kommunalpolitisches Programm für die nächste Legislaturperiode

08. Mai 2015

Muttertag 2015: Die Mütterrente ist bei den Frauen angekommen!

23. April 2015

Frauenunion fordert bedarfsgerechten Schulentwicklungsplan

18. März 2015

Equal Pay Day 2015: Lohnlücke schließen!

07. März 2015

Internationaler Frauentag: Die Würde der Frau ist unantastbar!

06. März 2015

Signal zum Internationalen Frauentag: Die Frauenquote ist Gesetz!

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24. November 2014

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen:

Frauen weltweit vor Versklavung schützen

29. September 2014

Bettina Wiesmann MdL in den Landesvorstand der FU Hessen wiedergewählt – Sara Steinhardt neu im Landesvorstand

24. März 2014

Politik mit und für Frauen

Neuer Vorstand der Frankfurter Frauen-Union gewählt

07. März 2014

Arbeitsförderung stärker an Lebenswirklichkeit von Frauen ausrichten

Raus aus der Sackgasse: Berufsrückkehr erleichtern – Teilzeit aufstocken

Frauen Union für „Initiative Wiedereinstieg“ und Rückkehrrecht bei Teilzeit

06. März 2014

Keine Chance für Menschenhandel und Zwangsprostitution – wir brauchen eine Reform des Prostitutionsgesetzes

31. Januar 2014

Mütterrente kommt zum 01.07.2014 „Keine soziale Wohltat – mehr Rentengerechtigkeit und bessere Anerkennung der Familienarbeit ist überfällig“

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28. November 2013

Mütterrente -ein echter Erfolg für fast neun Millionen Mütter!

25. November 2013

Häusliche Gewalt in Frankfurt kein Einzelschicksal

Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November – Aktion „Rote Karte“

25. Juli 20113

Wiedereinstieg nach der Familienphase muss leichter werden

Frauen Union: Potential der Berufsrückkehrerinnen wird zu wenig genutzt

20. März 2013

Schlusslicht bei Lohnlücke: Frauen verdienen 22 Prozent weniger als Männer

18. März 2013

Frauen-Union Frankfurt begrüßt die Einigung zur eigenständigen Alterssicherung von Frauen

13. März 2013

Raus aus der Teilzeitfalle!   Frauen Union fordert Rückkehrrecht auf volle Stelle

08. März 2013

Mütterrente noch vor der Bundestagswahl!
Frauen Union fordert Rentengerechtigkeit für ältere Mütter

28. Februar 2013

Mitmachen beim Girls Day 2013: Chance für Schülerinnen und Unternehmen in Frankfurt a.M.

17. Januar 2013

Frauen-Union Frankfurt unterstützt die Nominierung von Erika Steinbach als Kandidatin für den Deutschen Bundestag

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29. September 2012

Sylvia Hornung in den Landesvorstand der FU Hessen wiedergewählt
Bettina Wiesmann MdL neu im Landesvorstand

14. August 2012

Zuschussrente: Mehr Leistungsgerechtigkeit für ältere Mütter!
Frauen Union fordert Nachbesserung am Gesetzentwurf

03. Juli 2012

Elterngeld und Kinderbetreuung stärkt junge Familien!

11. Mai 2012

Muttertag 13. Mai 2012: Rentengerechtigkeit für Mütter!

25. April 2012

Girls' Day 2012: Berufswahl entscheidet über Verdienst

29. März 2012

Frauen-Union Frankfurt: Geballte Kompetenz von CDU-Frauen

23. März 2012

Equal Pay Day 2012

06. März 2012

Frauen in die Chefetagen – EU-Kommissarin Reding weist die Richtung

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23. November 2011

Frankfurter Frauen-Union feiert 50-jähriges Jubiläum

29. Oktober 2011

Frauen Union würdigt Verdienste von Elisabeth Schwarzhaupt zu ihrem 25. Todestag „Wegbereiterin und Streiterin für die Frauen in der Politik“ Erste Bundesministerin kam aus Frankfurt

22. Oktober 2011

Frankfurt im neuen FU-Bundesvorstand erneut gut vertreten: Prof. Dr. Daniela Birkenfeld wiedergewählt

23. März 2011

Equal Pay Day 2011 – für Gleichberechtigung beim Entgelt!

08. März 2011

100. Frauentag am 8. März 2011: Trotz Quorum und Quote noch zu wenig Frauen in der Politik

21. Februar 2011

Kinderlärm ist Musik

03. Februar 2011

Frauen an die Spitze!

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04. Dezember 2010

Mehr Frauen in die Kommunalparlamente - Unterrepräsentanz beenden
Frauen Union wirbt für Verbesserung durch Kommunalwahl 2011

03. November 2010

Claudia Wesner und Sylvia Hornung in den Landesvorstand der FU Hessen wiedergewählt

28. Oktober 2010

Zwangsehen haben keinen Platz im Rechtsstaat

07. Juni 2010

Frauen-Union legt kommunalpolitisches Programm für 2011-2016 vor

15.Mai 2010

Familientag 2010 - Gleichstellung per Lohnsteuerkarte jetzt!

26. März 2010

„Equal Pay Day“: Frauen Union fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit

03. März 2010

Internationaler Frauentag am 8. März 2010

Frauen Union fordert betriebliche Vereinbarungen zur Chancengleichheit
„Schub für Umsetzung der Gleichberechtigung im Arbeitsleben“

24. Februar 2010

Frauen-Union Frankfurt: Kompetent. Stark. Weiblich.

04. Januar 2010

Ein guter Start für Familien ins neue Jahr 2010

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23. September 2009

Bundestagswahl: „Frauen, geht wählen!“

17. September 2009

Vergessen? Verreist? – Beantragen Sie die Briefwahl!

15. September 2009

Deutschlandtag der CDU: Eine Zugreise in die Zukunft!

14. September 2009

Bundestagswahl: TV-Duell bestätigt Kompetenz von Merkel

01. September 2009

Mehr Verdienstorden für Frauen
Frauen Union für ein ausgewogeneres Geschlechterverhältnis bei der Verleihung von Verdienstorden

17. August 2009

Hessen im neuen FU-Bundesvorstand erneut gut vertreten - Prof. Dr. Daniela Birkenfeld und Sigrid Isser wiedergewählt

21. Juli 2009

Hornung: „Familie hat weiter Konjunktur!“

07. Mai 2009

Muttertag am 10. Mai 2009: Familienarbeit aufwerten und partnerschaftlich aufteilen - Frauen Union für Weiterentwicklung des Elterngelds

27. April 2009

„Mehrfachbelastung der Frauen hat Grenzen“

Frauen Union für partnerschaftliche Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit, volle steuerliche Absetzbarkeit von Haushaltshilfen gefordert

14. April 2009

Girls' Day 2009: Mädchen müssen die richtigen Weichen für die Zukunft stellen!

30. März 2009

Kampf gegen Kinderpornos im Netz!

20. März 2009

Equal Pay Day 2009

05. März 2009

Schwarzarbeit - ohne uns!

14. Januar 2009  

Ein historischer Tag: 19. Januar 1919 - 90 Jahre Frauenwahlrecht!

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30. Dezember 2008  

Mitgliederbefragung bestätigt aktuellen Kurs der Frauen-Union!

19. Dezember 2008  

Freie Fahrt für höhere Leistungen an Familien!

23. November 2008  

Zahl der gemeldeten Delikte in Hessen steigt - Stalkingfälle erstmals erfasst

12. November 2008  

90 Jahre Frauenwahlrecht!

04. November 2008  

Frauen-Union Frankfurt unterstützt die Bundestags-Kandidaturen von Erika Steinbach und Dr. Matthias Zimmer

28. Oktober 2008  

Neuwahl des Landesvorstands der Frauen-Union Hessen

28. Juli 2008  

Erst die Hälfte der Frauen nutzt neues Brustkrebs-Screening

30. Juni 2008  

Hornung: „Steigende Inanspruchnahme der Elternzeit durch Männer dokumentiert Trendwende“

08. Mai 2008  

Weder Heimchen noch Rabe - Schluss mit überholten Mutter-Klischees!

04. April 2008  

Hornung: „Unbürokratische Direkthilfe für bedürftige Schulkinder – Forderung der Frauen Union wird umgesetzt“

08. März 2008  

Girls Day 2008 - Mädchenzukunftstag am 24. April

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September 2007  

FU-Frankfurt fordert flächendeckend Sprachtests beim Kindergarteneintritt

Mai 2007  

Prof. Dr. Birkenfeld zum Muttertag

März 2007  

Internationaler Frauentag am 8. März 2007

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22. November 2006  

Birkenfeld: „Keine harmlose Ohrfeige, sondern kriminelle Energie und Gewalt"

1. Juni 2006  

"Gewalttrend Fröhliches Draufschlagen ist alarmierend"

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April 2005  

CDU-Fraktion kritisiert Umsetzung der Ganztagsbetreuung an Frankfurter Schulen durch Schuldezernat

März 2005  

Birkenfeld: Zwangsverheiratung unter Strafe stellen / Ehrenmorde scharf ahnden

März 2005  

Grüne förderten Menschenhandel im Namen der Weltoffenheit

Januar 2005  

Hella Welker und Prof. Dr. Daniela Birkenfeld: Auch in Zukunft bestes Schulangebot für Frankfurts Kinder

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November 2004  

Prof. Dr. Daniela Birkenfeld: Rauchfreie Schulen - das muss sein!

November 2004  

Prof. Dr. Daniela Birkenfeld: Wo bleibt das Benachteiligtenkonzept?

Juli 2004  

"Untätigkeit der Schuldezernentin beim Schulentwicklungsplan B lässt Frankfurter Schullandschaft verkommen."

Juli 2004  

Prof. Dr. Daniela Birkenfeld: Versetzungsregeln bleiben notwendig

Mai 2004  

Kann die Zukunft der Herderschule gesichert werden?

Februar 2004  

Birkenfeld zum Weltfrauentag: Frauen droht die Altersarmut!

 

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30.04.2018

Sylvia Hornung als Vorsitzende der Frauen-Union im Amt bestätigt

Einstimmig wählten die Mitglieder der Frankfurter Frauenunion Sylvia Hornung für weitere zwei Jahre zu ihrer Vorsitzenden. Als Stellvertreterinnen wurden Verena David, Inge Cromm und Sara Steinhardt gewählt. Schriftführerin ist künftig Ann-Kristin Müller, Mitgliederbeauftragte Debora Rieser. Der Beirat setzt sich zusammen aus: Ankin Akyüz, Charlotte Baecker, Gabriele Cappel, Marie José de los Rios, Carolin Friedrich, Katharina Herzog, Monika Intrau, Leonie Laehn, Sybill Cornelia Meister, Hannelore Metzner, Ursula Plahusch, Marita Schäfer und Viktorija Stojak.

Sylvia Hornung, dankte für das breite Vertrauen und kündigte weiteres Engagement für die Sache der Frauen an. Schwerpunkte ihrer Arbeit würden auch in Zukunft familienpolitische Themen sein, die berufstätige Frau und die damit verbundene Betreuungsqualität für die Kinder sowie ausreichende Betreuungskapazitäten. Gleichfalls an oberster Stelle stehe der Aufstieg von Frauen in Führungspositionen. Noch immer seien die Leitungsebenen in den Firmen männerdominiert. Zu den unverzichtbaren Rahmenbedingungen gehöre aber auch die Gleichberechtigung, so Hornung. "Gleiche Aufstiegschancen und gleicher Lohn für gleiche Arbeit für Männer und Frauen", fügte Hornung an. Dieses Thema sei nicht neu, müsse aber immer wieder artikuliert werden nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein.

Hornung sprach sich darüber hinaus für mehr Frauen in Parteiämtern und für mehr politische Mandatsträgerinnen aus. Es sei in der letzten Zeit gelungen, mehr Frauen als je zuvor in den Kreisvorstand der CDU zu bringen, was den erfolgreichen Kampf der Frauen-Union für ihre Ziele belege. Hornung äußerte sich auch erfreut, dass es mit Bettina Wiesmann gelungen sei, das frei gewordene Bundestagsmandat wieder mit einer Frankfurterin zu besetzen, was belege, dass sich ein engagierter Kampf auch lohne. Dass aber die Landtagsmandate alle an Männer gingen, sei für die Frauen-Union zwar enttäuschend, zugleich aber Motivation, den Kampf um mehr Frauen auch in politischen Ämtern nicht aufzugeben.

In ihrem Tätigkeitsbericht wies Sylvia Hornung auf die vielen Veranstaltungen hin, die in der vergangenen Wahlperiode von der Frauen-Union veranstaltet stattgefunden hätten, u.a. Gespräche mit der Leiterin des Frauenreferats der Stadt Frankfurt, mit zahlreichen Abgeordneten des Landtags, Dezernentinnen und Dezernenten der Stadt, Stadtverordneten und vielen Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft. Mit diesen Gesprächen und zahlreichen Veranstaltungen habe die Frauen-Union auch Einfluss auf deren Arbeit genommen. Das betreffe auch die Zusammenkünfte mit Frauenverbänden anderer Kreise, der Landes- und Bundesebene.

Ziel der Frauen-Union sei die persönliche Förderung von Frauen und ihre Qualifizierung für Ämter in der Partei, in Wirtschaft und Gesellschaft. Die Frauen-Union verstehe sich aber auch als Dienstleister für soziales Engagement, unabhängig politischer Zugehörigkeit. Das habe sie mit vielen Veranstaltungen in der letzten Wahlperiode eindrucksvoll bewiesen. Hornung dankte allen Vorstandsmitgliedern für ihre Unterstützung. Nur im gemeinsamen Wirken sei man erfolgreich. Im Kampf um die Ziele dürfe man nicht nachlassen, ergänzte Hornung. Insofern hoffe sie auf eine erfolgreiche Wahlperiode 2018-2020.

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25.04.2018

CDU-Frauenunion übergibt 500 Euro-Scheck an den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V."

Heute überreichten Damen der Frankfurter Frauen-Union einen Scheck über 500 Euro an die Vorsitzende des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.“, Frau Karin Reinhold-Kranz. Die Mitglieder der Frauen Union erfüllten damit einen Wunsch des Vereins auf Unterstützung.

Die großzügige Spende gehe auf eine Bitte der Frauen-Union an Wissenschaftsminister Boris Rhein zurück, die Arbeit des Vereins zu unterstützen. Sylvia Hornung, die Vorsitzende der Frauen-Union äußerte sich dankbar und sehr zufrieden, dass im gemeinsamen Wirken mit dem Minister hier eine wirklich gute soziale Tat Wirklichkeit werden konnte. Die Frauen-Union sei zwar eine politische Organisation, die sich daneben aber auch insbesondere gesellschaftlichen Themen widme und soziales Engagement betreibe, wo immer es vonnöten sei, unabhängig politischer Zugehörigkeiten

„Der Verein, der nur von Spenden lebt, erfülle eine wesentliche gesellschaftliche Aufgabe“, so Hornung. „Er helfe betroffenen Eltern im Komturhaus, dem Sitz des Vereins, und biete in der schwierigen Situation Hilfe und Trost an. So könnten Eltern im Komturhaus übernachten und damit in einer kritischen Phase ihr Kind täglich besuchen.“ Zu der vom Verein geleisteten Hilfe gehörten auch Betreuung, Gesprächskreise sowie Erholung in den Ferienhäusern des Vereins. Das Familienzentrum sei somit Wohnort auf Zeit, Treffpunkt, Entspannungsort und Informationssteller.

Der Verein - so Frau Reinhold-Kranz, die Vorsitzende des Vereins, - finanziere zusätzliche Ärzte, Schwestern, Erzieherinnen und Pädagogen und das sowohl in der Kinderkrebsstation als auch im Familienzentrum, dem Komturhaus. „Man könne sich vorstellen, dass eine solche Arbeit Zeit, Engagement, aber auch Geld benötige“, sagte Hornung. „Dazu wollten wir beitragen.“

In den über 35 Jahren seines Bestehens hat der Verein unglaublich viel geleistet. Er hat nicht nur für die vielen Leistungen, die er heute anbietet, das nötige Geld gesammelt, sondern hat auch mit seinem zwischenmenschlichen Engagement Betroffenen geholfen, mit der Krankheit fertig zu werden, die für die Familien eine große Belastung darstellt. Wenn auch inzwischen 80% der an Leukämie erkrankten Kinder geheilt werden, so dauert dieser Prozess Jahre, verbunden mit vielen Hochs und Tiefs. Geschwisterkinder fühlen sich benachteiligt, das Familienleben findet nur noch eingeschränkt statt. Auch hier hilft der Verein, vor allem durch Gesprächskreise. So gibt es auch Angebote für trauernde Angehörige, wie die Gruppen "Trauernde Geschwister“ und „Trauernde Eltern". Um diese Leistungen zu erbringen, war bis vor kurzem die frühere Vorsitzende des Vereins und heutige Ehrenvorsitzende, Frau von Haselberg, verantwortlich.

Am ersten Sonntag des Monats treffen sich die türkischen Eltern, die jungen Patienten und ihre Geschwister im Familienzentrum, dem Komturhaus. Sie bringen türkische Spezialitäten mit und können sich in ihrer Sprache austauschen. Das betrifft insbesondere jene türkischen Eltern, die aus der Türkei zur Behandlung ihres Kindes anreisen und mit der deutschen Sprache nicht vertraut sind und auch nicht mit der Kultur. Sie erfahren Hilfe bei Behördengängen. Die Gruppe hat eine große emotionale Bedeutung während und nach der Erkrankung des Kindes und ganz besonders wenn das Kind stirbt, berichten Frau Reinhold-Kranz und Frau von Haselberg.

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18. April 2018

Frauen-Union Frankfurt hält an Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche fest und verteidigt kompromisslos das Recht auf Versammlungsfreiheit

Die Anti-Abtreibungs-Mahnwachen sowie die Proteste dagegen vor der Pro Familia Niederlassung in Frankfurt endeten erstmal nach Ostern. Auch im Hinblick auf die besonderen Umstände ist die Diskussion über die Abschaffung des Werbeverbots von Schwangerschaftsabbrüchen darüber keineswegs abgeschlossen.

„Mit einigem Befremden nahmen wir von der Frauen-Union Frankfurt zur Kenntnis“, sagt die FU-Vorsitzende Sylvia Hornung, „wie stark das Frankfurter Frauenreferat die Etablierung des Aktionsbündnisses „Frankfurt für Frauenrechte“ betrieben hat. Ein Bündnis, das offenbar dem einzigen Zweck dient, anderen Menschen ihr Recht auf Versammlungsfreiheit möglichst madig zu machen.“

Die Frauen-Union Frankfurt verteidigt ausdrücklich und kompromisslos das Recht auf Versammlungsfreiheit. „Nur, weil wir Inhalte oder Positionen Anderer nicht teilen, können und wollen wir diese nicht verbieten im demokratischen Deutschland“ so die CDU Politikerin.

Zugleich bekennt sich die Frauen-Union ausdrücklich zum Konzept zum Schutz des ungeborenen Lebens und tritt für die Beibehaltung der bestehenden Rechtslage ein. Eine Änderung des § 219a StGB und damit die Aufhebung des Werbeverbotes für Schwangerschaftsabbrüche entsprechend diverser Bestrebungen ist schlicht überflüssig.

„Ungeborenes Leben hat eine eigene Rechtsqualität und ist verfassungsrechtlich geschützt“, so Sylvia Hornung. „So sind Schwangerschaftsabbrüche nach wie vor rechtswidrig, auch wenn sie in bestimmten Fällen straffrei gestellt werden. Ein Abbruch ist für die betroffenen Frauen ein schwerwiegender Eingriff. Deshalb haben wir die Pflicht zur umfassenden Beratung und deshalb darf der Beratende nicht zugleich den Abbruch vornehmen.“

Nur in einer allumfassenden Beratung ist es möglich, all die Umstände miteinander zu besprechen, die für die Geburt eines Kindes sprechen und die mutmaßlich gegen die Geburt eines Kindes sprechen könnten. Ferner, darüber aufzuklären, welche Möglichkeiten der Unterstützung es für die Frauen gibt.

Gute Beratung heißt Information und Aufklärung und bedeutet mithin Stärkung der Frauen, die um Beratung nachsuchen. Ohne vorherige Werbung für irgendeinen bestimmten Ausgang.

Eine gute Entscheidung kann man nur treffen, wenn man Bescheid weiß und wenn man alle Folgen der Entscheidung angstfrei und offen miteinander besprechen kann.

Zugleich erwartet die Frauen-Union eine unbedingte Redlichkeit in der Argumentation. Dann passiert nicht das, was auf einer offiziellen Feier zum Internationalen Frauentag in Frankfurt stattfand: als nämlich bewusst von Information anstatt von Werbung gesprochen wurde.

Die Frauen-Union Frankfurt fordert daher das Frauenreferat auf, Transparenz über ihre Aktivitäten zu schaffen und geltende Gesetze zu achten.

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06.03.2018

Frauen wählen am 11.3. Weyland

Anlässlich des Internationalen Frauentags sei es geboten, eine Frau an die Spitze der Stadt Frankfurt zu wählen, äußerte Sylvia Hornung, Vorsitzende der CDU-Frauenunion, heute.

Frankfurt am Main, 06.03.2018: Anlässlich des Internationalen Frauentags sei es geboten, eine Frau an die Spitze der Stadt Frankfurt zu wählen, äußerte Sylvia Hornung, Vorsitzende der CDU-Frauenunion, heute.

Mit Dr. Bernadette Weyland würde eine höchst kompetente Frau in das Amt gewählt. Ihr sei die Stadt vertraut, sie kenne aus ihrer Zeit als Stadtverordnetenvorsteherin die Verwaltung, die Bedürfnisse der Stadt und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner und sei über Parteigrenzen hinweg anerkannt. Weyland stehe für eine Oberbürgermeisterin mit Herz für Jung und Alt. Sie engagiere sich für Kinder und Jugendliche, für Schulen und Tagesstätten, für Altenanlagen wie für angemessenen Wohnraum.   

Als Mutter von vier Kindern sei Weyland mit Schulproblemen oft genug konfrontiert gewesen. Da die Stadt für die Ausstattung der Schulen zuständig sei, vor allem für ihre Bauten und deren Erhalt mache Weyland sich dafür mit dem „Masterplan Schule“ stark, so Hornung. Es sei nämlich festzustellen, dass die Stadt in den letzten Jahren zwar neue Schulgebäude plane, was zweifellos richtig sei, dabei jedoch recht einseitig vorgehe. Es würden immer mehr integrierte Gesamtschulen errichtet oder Realschulen in solche umgebaut. Auch manches Gymnasium sei nach langem und zähem Kampf saniert und erweitert worden, was mehr dem Engagement der Eltern zu verdanken sei, als der Initiative des zuständigen Dezernats. Doch die beruflichen Schulen, die Haupt- und Realschulen blieben auf der Strecke, stellte Sylvia Hornung, selbst Mutter einer Tochter, fest. Deshalb sei es jetzt an der Zeit, diese Schulformen aufzuwerten und ihnen den ihnen entsprechenden Stellenwert zu geben. Weyland sei dafür die richtige Person.

Viele der Berufs-, Haupt- und Realschulen entstammten noch der Gründerzeit. Ihre schönen alten historischen Gebäude zu vernachlässigen, zeuge nicht nur von geringem Kunstverständnis, sondern auch von einer Geringschätzung der dort unterrichteten Schülerinnen und Schüler.  
Die Toilettenanlagen seien vielfach noch in schlechtem Zustand, weil das Geld für ihre Sanierung nicht gereicht habe. Es fehlten gut ausgestattete naturwissenschaftliche Räume, Turnhallen und Räume sowie Ausstattung für die Nachmittagsbetreuung, sowie für eine Cafeteria. Hier braucht es mehr Engagement und Gerechtigkeit für alle. Deshalb wählen Frauen Weyland. Die jungen Familien wüssten, was ihre Kinder benötigten und wer sich für sie einsetze.

Dies gilt auch im Bereich der Betreuung von Kleinkindern in Kitas und Kindergärten. Die Stadt habe mit dem „Kindernet“ eine gute Plattform zur zentralen Anmeldung geschaffen – jedoch bräuchten die Mütter, die wieder in den Job einsteigen wollen, ein frühzeitiges verbindliches Platzangebot, damit der Wiedereinstieg gelingen kann. Die zurzeit vorherrschende Unsicherheit und Zusagen für Kita-/Kindergartenplätze oft erst 4 Wochen vor geplanter Wiederaufnahme der Berufstätigkeit stellen eine unnötige Belastung für Familien dar.

Den gleichen Einsatzwillen wie für Kinder und junge Menschen zeige Weyland auch für alte und von der Gesellschaft abgehängte Menschen. Weyland plädiere, so Hornung, für verschiedene und bezahlbare Wohnformen im Alter. Das klassische Altersheim gebe es kaum noch und sei auch nicht mehr zeitgemäß. Dennoch sei die Unterbringung von alten Menschen in altersangemessenen Wohnungen verpflichtende Aufgabe der Stadt. In diesem Zusammenhang seien die Mehrgenerationshäuser zu nennen, ebenso wie Häuser des sogenannten betreuten Wohnens, wo Serviceleistungen nach Bedarf abgerufen werden könnten. Weyland sieht auch den notwendigen Einsatz der Sozialbezirksvorsteherinnen und Sozialbezirksvorsteher sowie den Sozialpflegerinnen und -pfleger, der Nachbarn und Hausärzte, an solche bedürftigen Menschen heranzukommen, denn viele alte Menschen verharrten unerkannt in ihren unzulänglichen Wohnungen, verschlössen sich der Gesellschaft und lebten so vernachlässigt, weil auf sie niemand aufmerksam werde. Weyland unterstütze deshalb die aktive Nachbarschaftshilfe und die Teilhabe am sozialen Leben, sagte Hornung. Auch alte Menschen dürften nicht abgehängt werden. Ihnen zu helfen, sei auch gleichzeitig eine Hilfe für Familien, die durch ihre Berufstätigkeit nicht die Zeit hätten für mehr Zuwendung.

Hornung weiß, dass mit Weyland die Wohnraumpolitik zur Chefsache würde, dass sie gemeinsam mit dem Umland für ausreichend und bezahlbaren Wohnraum selbst kämpfen würde. Manchmal seien aber zwei kleine Schritte zielführender als ein großer. Für Weyland, so Hornung, müsse zunächst und unverzüglich in den Grenzen der Stadt gebaut werden, dadurch erhalte man schneller zusätzlichen Wohnraum. Parallel dazu sollten mit den Nachbarkommunen konstruktive Gespräche und Verhandlungen geführt werden.

Aber auch das Leben in der Stadt bedürfe der Fürsorge, sagte Hornung. Dabei gehe es um Sauberkeit und Sicherheit. Unter einer Oberbürgermeisterin Weyland würde die Stabsstelle „sauberes Frankfurt' wieder ins Oberbürgermeister-Amt eingegliedert. Viele Bürger bemängelten den Schmutz und eine unangemessene Jahrmarktstimmung auf der Zeil. Ein Einkaufsbummel über die Zeil müsse wieder zur Freude und Erholung werden, meint Hornung. Weyland sei dafür die richtige Person. Das betreffe auch die Sicherheit, vor allem für Frauen in den Abendstunden.

Mit Dr. Bernadette Weyland als Oberbürgermeisterin würde es eine neue Aufbruchstimmung geben und kein "Weiter so". Deshalb ruft die Frauenunion dazu auf, am 11. März 2018 Frau Dr. Bernadette Weyland zur Frankfurter Oberbürgermeisterin zu wählen. Für eine neue Aufbruchstimmung in Frankfurt im Sinne von „packen wir es an“ und „geht nicht, gibt es nicht“.

Der Internationale Frauentag ist dafür die richtige Gelegenheit zur Proklamation einer Frau für das höchste Amt in der Stadt.

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15. Januar 2018

Frankfurter Frauen-Union schlägt Kandidatinnen für die Frankfurter Wahlkreise zur bevorstehenden Landtagswahl 2018 vor

Die Frankfurter Frauen-Union hat sich in den letzten Monaten intensiv mit der bevorstehenden Landtagswahl 2018 beschäftigt, bei der in allen Frankfurter Wahlkreisen auf ein ausgewogenes Verhältnis von geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten geachtet werden soll, um dem Wählerinnen und Wählern ein attraktives Angebot zu machen. Daher schlägt die Frauen Union Frankfurt für die Frankfurter Wahlbezirke folgende Kandidatinnen vor:

·             Marita Schäfer tritt für den Landtagswahlkreis 34 (Griesheim, Höchst, Nied, Sindlingen, Sossenheim, Unterliederbach und Zeilsheim) als Ersatzkandidatin an. Frau Schäfer verfügt über politische Erfahrung als Vorsitzende des Stadtteilverbandes Nied und hat durch ihre berufliche selbstständige Tätigkeit auch wirtschaftliche Kompetenzen vorzuweisen. Sie ist fest verankert im Frankfurter Westen und daher die geeignete Ersatzbewerberin für diesen Wahlkreis.

·             Debora Rieser tritt für den Landtagswahlkreis 35 (Bockenheim, Hausen, Heddernheim, Niederursel, Praunheim und Rödelheim) als Ersatzkandidatin an. Frau Rieser hat durch ihre Erfahrungen beim RCDS, der Frauen-Union und in der JU Ost politische Erfahrung gesammelt und kann als Diplom-Ingenieurin (FH) auch beruflich überzeugen. Sie wohnt seit langem im Stadtteil Bockenheim und ist in der CDU sehr bekannt.

·             Sara Steinhardt tritt für den Landtagswahlkreis 36 (Altstadt, Bahnhofsviertel, Dornbusch, Eschersheim, Gallus, Ginnheim, Gutleutviertel, Innenstadt und Westend) als Ersatzkandidatin an. Frau Steinhardt verfügt über langjährige politische Erfahrung als Vorsitzende der JU Nord. Von ihrer beruflichen Erfahrung als Lehrerin profitiert auch der Fachausschuss Bildung der CDU Frankfurt, den sie seit 2014 leitet. Sie ist als Mitglied des Ortsbeirates und Kinderbeauftragte im Ortsbezirk 1 bekannt, wo sie sich bei der Kommunalwahl 2016 drei Plätze nach vorne kumulieren konnte. Als Ehrenvorsitzende des RCDS Hessen und Beisitzerin im Landesvorstand der CDU Hessen ist sie bereits auf Landesebene gut vernetzt.

·             Für den Landtagswahlkreis 38 (Bornheim, Nordend und Ostend) schickt die Frauen Union gleich zwei Damen ins Rennen: Dr. Veronica Fabricius soll den Wahlkreis als Landtagsabgeordnete vertreten und Sabine Fischer wird als Ersatzkandidatin unterstützt. Frau Fabricius ist als stellvertretende Vorsitzende der CDU Nordend erfahren und bringt aus ihrer unternehmerischen Tätigkeit auch wirtschaftliche Erfahrungen mit und kennt als Mutter von drei jungen Kindern die täglichen Familien- sowie Bildungsthemen. Ihr gelingt es, Menschen für Politik zu interessieren: Bei der letzten Kommunalwahl hatte sie in dem großen Stadtteil Nordend, in dem sie stellvertretende Ortsvorsteherin sowie stellvertretende Vorsitzende der CDU ist, die meisten Direktstimmen und machte auf der Stadtverordnetenliste durch Kumulieren den größten Sprung um 22 Plätze nach vorne. Mit ihrer Bekanntheit, ihrem Elan und ihrer auf Menschen zugehenden Art wird sie den schwierigen Wahlbezirk für die CDU gewinnen können. Frau Fischer kennt als langjährige Vorsitzende der CDU Bornheim den Wahlkreis ebenfalls gut und verfügt als Schulleiterin und bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion über fundiertes bildungspolitisches Wissen. Als stellvertretende Ortsvorsteherin ist auch ihr Bekanntheitsgrad sehr hoch.

·             Carolin Friedrich tritt für den Landtagswahlkreis 39 (Bergen-Enkheim, Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Fechenheim, Frankfurter Berg, Harheim, Kalbach, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Preungesheim, Riederwald und Seckbach) als Ersatzkandidatin an. Als Ortsvorsteherin des Ortsbeirates 12 ist sie über Orts- und Parteigrenzen hinweg bekannt und geschätzt. Frau Friedrich hat als stellvertretende Vorsitzende der CDU Kalbach-Riedberg politische Erfahrung, insbesondere in der Schulpolitik und Stadtentwicklung, gesammelt und verfügt durch ihre Arbeit an der Frankfurter Goethe Universität über wichtige Kompetenzen.

Sämtliche vorgeschlagenen Damen verfügen über umfangreiche politische Kenntnisse und bringen unterschiedliche berufliche Erfahrungen und Hintergründe mit, sodass sie die Interessen der vielfältigen Frankfurter Stadtbevölkerung gut abdecken und vertreten können. 50 % der Wähler sind Frauen und entsprechend kann die Frankfurter CDU nicht mit einer reinen Herrenriege ins Rennen gehen.

Die vorgeschlagenen Damen stehen mitten im Leben, sind engagiert und setzen sich unermüdlich für die Einwohnerinnen und Einwohner dieser Stadt ein. Die Frankfurter Frauen Union ist überzeugt davon, dass sie die Interessen Frankfurts gut in Wiesbaden vertreten werden und unterstützt die Bewerbungen der sechs Damen mit aller Kraft.

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29. August 2017

Frankfurt im neuen FU-Bundesvorstand erneut gut vertreten: Prof. Dr. Daniela Birkenfeld wiedergewählt.

Echte Wahlfreiheit für Familien und Gleichstellung von Frauen in allen Lebensbereichen im Zentrum der FU-Forderungen auf Landes- und Bundesebene

Die Frauen Union der CDU Deutschlands hat am vergangenen Wochenende in Braunschweig ihre zweitägige Bundesdelegiertentagung abgehalten. An dem Treffen unter dem Motto "Starke Frauen. Starkes Deutschland" nahmen rund 1.000 Delegierte und Gäste teil. Besonderes Highlight war die frauenpolitische Rede unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel, mit der sie die anwesenden Damen begeisterte.

Die Frankfurter Frauen-Union freut sich besonders, dass sie auch im neuen Bundesvorstand der Frauen Union wieder gut vertreten ist. Prof. Dr. Daniela Birkenfeld aus Frankfurt wurde erneut zur Beisitzerin gewählt. Sigrid Isser aus Offenbach wurde erstmals zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt.

Die Juristin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, Stadträtin für Soziales, Senioren, Jugend und Recht der Stadt Frankfurt am Main und langjährige FU-Vorsitzende vertritt bereits seit 2001 in diesem Führungsgremium die Interessen der Frankfurter und hessischen CDU-Frauen. Sigrid Isser, die FU-Kreisvorsitzende aus Offenbach, gehört bereits seit 2003 in der Funktion als Beisitzerin dem Bundesvorstand an.

Die Kreisvorsitzende der Frankfurter Frauen-Union Sylvia Hornung gratulierte beiden Politikerinnen und wünschte Daniela Birkenfeld für die Durchsetzung der Interessen der Frauen weiterhin viel Erfolg. „Die Wiederwahl von Frau Prof. Dr. Birkenfeld ist eine gute Basis, um auch weiterhin die Frankfurter Mitgestaltung auf Bundesebene zu stärken und die besonderen Herausforderungen einer Großstadt zu vertreten“, so Hornung.

Im Rahmen der Bundesdelegiertentagung haben die Frauen in einer „Braunschweiger Erklärung“ die Forderungen für die nächste Legislaturperiode zusammengestellt. „Für Familien sind insbesondere eine flexible und lebensphasenorientierte Zeitpolitik, eine finanzielle Entlastung und Förderung sowie eine gute Infrastruktur wichtig. Frauen wollen nicht nur gleiche Rechte, sondern Gleichstellung in allen Lebensbereichen“, erklärt Annette Widmann-Mauz MdB Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands. Die Frankfurter Bundestagskandidatin Bettina M. Wiesmann, stellv. FU-Landesvorsitzende, ergänzte: „Der Bundesdelegiertentag hat wichtige familien- und frauenpolitische Positionen nochmals bekräftigt, die die vier hessischen Direktkandidatinnen und der Landesdelegiertentag der Frauen Union Hessen am vorvergangenen Wochenende in der Frankfurter Erklärung niedergelegt haben. Dazu zählen: ein lebenslanges Familienzeitkonto zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf über Lebensphasen hinweg, ein spürbar höherer Kindergrundfreibetrag und mehr Kindergeld sowie ein Baukindergeld, weiter ein Rechtsanspruch auf Grundschulkinderbetreuung und eine gezielte Unterstützung für Frauen und Mädchen, um ihre gute Bildung auch in entsprechende berufliche Optionen, z.B. im naturwissenschaftlich-technischen Bereich, umzusetzen. Alle diese Forderungen zu Gunsten von Familien, Mädchen und Frauen auf Bundesebene voranzubringen, ist mein Ziel für Berlin.“

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28. März 2017

MINT Girls Camps 2017: Online-Anmeldung ab 3. April

Mädchen für naturwissenschaftliche und technische Ausbildungsberufe begeistern

Ferienwoche mit Berufsorientierung und Freizeitspaß

Auf ein besonderes Angebot – die MINT Girls Camps 2017 - macht die Frauen-Union die Schülerinnen in Frankfurt a.M. aufmerksam. „Die Camp-Teilnehmerinnen der Jahrgangsstufen 8 und 9 sollen in einer Ferienwoche, die Berufsorientierung und Freizeitspaß verbindet, für Ausbildungsberufe aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) begeistert werden. Sie haben die Möglichkeit, MINT-Themen praxisnah zu erleben“, erklärte Kreisvorsitzende Sylvia Hornung.

Insbesondere sollen mit dem Projekt, das seit 2011 durchgeführt und in diesem Jahr weiter ausgebaut wird, Mädchen aus dem Haupt- und Realschulzweigen im Alter von 14 bis 16 Jahren, bevorzugt aus den Vorabgangsklassen, erreicht werden. Es stehen 180 Plätze zur Verfügung. Da die Camps in den vergangenen Jahren auf große Resonanz gestoßen sind, empfiehlt Hornung Interessentinnen aus Frankfurt a.M. eine frühzeitige Anmeldung. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online und ist ab Montag, 3. April 2017, möglich unter www.mint-girls-camps.de, wo auch weitere Informationen bereit stehen.

Insgesamt finden neun Camps in den Sommer- und Herbstferien statt. Sie werden von der Sportjugend Hessen in Kooperation mit Provadis- dem Fachkräfte-Entwickler der Industrie - durchgeführt und vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, dem Europäischen Sozialfonds der EU und der Bundesagentur für Arbeit gefördert. Die Teilnehmerinnen müssen deshalb lediglich einen Eigenbeitrag von 50 Euro (inkl. Verpflegung und Übernachtung) beisteuern.

 „Die Teilnehmerinnen erwartet eine spannende Ferienreise in die berufliche Zukunft“, so die FU-Vorsitzende. Die Mädchen gehen an fünf Tagen in Unternehmen, Werkstätten und Labore und nehmen an unterschiedlichen Modulen zu den Themen Laborwelt, Metallverarbeitung, IT, Elektrizität und Berufsvorbereitung teil. „Noch immer konzentrieren sich Mädchen und junge Frauen auf wenige Ausbildungsberufe. Es gilt, durch Information und praktisches Erleben das Berufswahlspektrum zu erweitern und Interesse für MINT-Tätigkeiten zu wecken. Das MINT Girls Camp leistet hierzu erfolgreich einen Beitrag“, erläuterte Hornung. Nach wie vor entscheide sich die Hälfte aller jungen Frauen für die fünf „klassischen“ und vergleichsweise schlecht bezahlten Frauenberufe Bürofachkraft, Arzthelferin, Friseurin, Verkäuferin und Kauffrau.

Eingebunden sind die Praxistage in ein Camp-Konzept, das den Mädchen zum einen ein attraktives und bewegtes Freizeitprogramm bietet, auf der anderen Seite aber auch die praktischen Erfahrungen in den MINT-Themenblöcken aufgreift. Jedes Camp wird von zwei Betreuerinnen der Sportjugend Hessen, die für sportliche Highlights wie Klettern, Schwimmen oder Abenteuersport sorgen, begleitet und besteht maximal aus 20 Teilnehmerinnen. „Ziel des Camps ist es auch, mit einem abenteuer- und erlebnispädagogischen Programm den Mut und das Selbstvertrauen der Mädchen zu stärken“, betonte Hornung.

Die MINT Girls Camps 2017 finden statt: 2. – 7. Juli in Darmstadt und Wiesbaden, 9. – 14. Juli in Wetzlar/Gießen und Frankfurt, 8. – 13. Oktober in Hanau und Kassel, 15. – 20. Oktober in Fulda, Marburg und Offenbach.

Bei Fragen steht als Ansprechpartnerin zur Verfügung: Sportjugend Hessen, Rebekka Thoma, Tel. 06441 – 97 96 36, RThoma@sportjugend.hessen.de

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17. März 2017

Lohnlücke immer noch bei 21 Prozent

Equal Pay Day findet zum 10. Mal statt – seit 2008 nur Rückgang um
2 Prozent

Frauen Union fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit

„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, fordert die Frauen-Union Frankfurt am Main anlässlich des Equal Pay Days, der zum zehnten Mal begangen wird. Das Datum des Aktionstags – 18. März 2017 - markiert den Zeitraum, den Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen.

„Frauen verdienen in Deutschland 21 Prozent weniger als Männer. Der Aktionstag hat nach wie vor seine Berechtigung. Es ist ein Armutszeugnis, dass sich in den letzten Jahren so gut wie nichts verändert hat – die Lohnlücke ist seit 2008 gerade mal um 2 Prozent gesunken. Deutschland weist beim geschlechtsspezifischen Lohngefälle den vierthöchsten Wert in der EU auf“, erklärte die Kreisvorsitzende der Frauen-Union Frankfurt, Sylvia Hornung.

Die Ursachen seien vielfältig. „Einen entscheidenden Anteil haben Teilzeitbeschäftigung und Minijobs, für die sich viele Frauen entscheiden, um Familie und Beruf vereinbaren zu können“, gibt Hornung zu bedenken. Dies und die Tatsache, dass in Berufen mit hohem Frauenanteil geringere Löhne gezahlt würden, erkläre die Lohnlücke aber nur zu zwei Drittel. „Laut Statistischem Bundesamt verdienen Frauen bei gleicher Qualifikation für die gleiche Arbeit durchschnittlich sieben Prozent weniger als Männer. Dies ist diskriminierend und durch nichts zu rechtfertigen“, betonte die CDU-Politikerin. Dieses Phänomen sei auf allen Qualifikationsstufen und in nahezu allen Berufen zu finden.

Appelle an die Vernunft reichten nicht aus, um eine Verbesserung zu erzielen. „Das Entgelttransparenzgesetz ist daher eine richtige Weichenstellung. Ob sich damit eine Verbesserung erreichen lasse, ist zwar fraglich, weil immer Gründe gefunden werden könnten, die eine solche zu rechtfertigen scheinen. Dennoch ist es richtig, das Thema immer wieder auf die Tagesordnung zu nehmen und Strategien zu entwickeln", so Hornung. Allerdings müsse von den Tarifparteien mehr Engagement und eine förderlichere Arbeitskultur gefordert werden, so dass es eines solchen Gesetzes gar nicht bedurft hätte. Aber nach 10 Jahren nahezu ergebnislosen Kampfes müssten nun verpflichtende Grundlagen geschaffen werden. Insofern ist das Gesetz vielleicht auch ein mutiger Schritt in die richtige Richtung. Darüber hinaus kann das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit ein Beitrag zu mehr Chancengleichheit im Erwerbsleben sein.

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16. März 2017

Frauenunion fordert von den Tarifparteien die Aufhebung der Niedriglöhne von Frauen gegenüber Männer

Aus Anlass des Equal Pay Day am 18. März 2017 fordert die Vorsitzende der Frankfurter Frauen-Union Sylvia Hornung heute in Frankfurt, dem Lohndumping von Frauen ein Ende zu setzen. Es sei nicht hinnehmbar, dass auch nach über 10 Jahren Kampf kaum Fortschritte erzielt worden seien. Habe der Unterschied im Jahr 2006 bei 23% gelegen, so sei er jetzt lediglich auf 21,6% gesunken, das heißt Frauen verdienen in gleichen Positionen wie Männer im Durchschnitt immer noch über ein Fünftel weniger als Männer. Der Stundenlohn für Männer liege zur Zeit bei 20,71 Euro, der von Frauen bei 16,26 Euro. „Das ist diskriminierend", so Hornung. Sie erwarte ein größeres Engagement der Tarifparteien zur Überwindung der nun schon Jahrzehnte andauernden Ungleichbehandlung von Frauen. Hornung fordert, dass Teilzeitarbeit und Unterbrechungen höher gewichtet werden und nicht Begründung seien für geringere Bezahlung und geringere Aufstiegschancen; denn noch immer seien auch zu wenige Frauen in Führungspositionen, so Hornung. Auch dabei seien Änderungen dringend angezeigt.

Mit dem Entgeldtransparenzgesetz will die Bundesregierung gegen die Ungleichbezahlung von Männern und Frauen vorgehen. Ob sich damit eine Verbesserung erreichen lasse, sei zwar fraglich, weil immer Gründe gefunden werden könnten, die eine solche zu rechtfertigen scheinen. Dennoch sei es richtig, das Thema immer wieder auf die Tagesordnung zu nehmen und Strategien zu entwickeln. Allerdings müsse von den Tarifparteien mehr Engagement und eine förderlichere Arbeitskultur gefordert werden, so dass es eines solchen Gesetzes gar nicht bedurft hätte. Aber nach 10 Jahren nahezu ergebnislosen Kampfes müssten nun verpflichtende Grundlagen geschaffen werden. Insofern sei das Gesetz vielleicht auch ein mutiger Schritt in die richtige Richtung, sagte Hornung.

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07. März 2017

Bei Integration Schwerpunkt auf Flüchtlingsfrauen setzen

Frauen Union: „Gleichberechtigung ein Muss – Diskriminierung darf nicht toleriert werden“

Neue Herausforderung - Weltfrauentag aktueller denn je

Die Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern bedarf weiterer Anstrengungen und muss ein Schwerpunkt in der Integrationsarbeit vor Ort in Frankfurt a.M. sein. Dies fordert die Frauen-Union anlässlich des Internationalen Weltfrauentags, der am 8. März begangen wird.

„Es besteht immer noch Handlungsbedarf bei der gleichen Entlohnung, dem Wiedereinstieg in den Beruf nach der Familienphase und dem Aufstieg in Führungspositionen. Darüber hinaus muss die Situation der Flüchtlingsfrauen noch stärker in den Blick genommen und deren Gleichberechtigung eingefordert und unterstützt werden. Jetzt gilt es, auch ihnen ein Leben in Selbstbestimmung in unserem Land zu ermöglichen“, erklärte die Vorsitzende der Frauen-Union Frankfurt a.M., Sylvia Hornung.

„Es darf keine Rücksicht und falsch verstandene Toleranz gegenüber kulturell-religiös begründeter Diskriminierung oder gar Gewalt gegen Frauen geben. Was für uns selbstverständlich geworden ist, muss den Flüchtlingen als unverrückbare Grundlage des Zusammenlebens vermittelt werden. Frauenrechte sind nicht kulturell verhandelbar“, betonte die CDU-Politikerin. Für Traditionen und Verhaltensweisen, die mit dem Prinzip der Gleichberechtigung nicht vereinbar seien, „gibt es keinen Platz in unserem Land.“

„Wer dauerhaft bei uns leben will, muss Ja zur Gleichberechtigung als zentralem Element unserer Grundordnung sagen. Wem sie nicht vertraut ist, der muss an das Prinzip der Lebensgestaltung in Freiheit unabhängig vom Geschlecht herangeführt werden.“ An der Frage der Durchsetzung der Gleichberechtigung der Flüchtlingsfrauen werde sich auch entscheiden, ob Integration dauerhaft gelinge.

Flüchtlingsfrauen gezielt unterstützen

Die CDU-Politikerin appellierte an die Stadt sowie die freien Träger in den vielen Einzelmaßnahmen zur Integration von Flüchtlingen konsequent das Thema „Gleichberechtigung“ zu verankern und gezielt Initiativen für Flüchtlingsfrauen zu entwickeln. Entsprechende Initiativen von öffentlichen, kirchlichen und gemeinnützigen Trägern könnten eine Förderung des Landes erhalten. „Ab diesem Jahr stehen im Rahmen des WIR-Programms Mittel für modellhafte Vorhaben und Projekte zur Verfügung, die gezielt die Integration von geflüchteten Frauen unterstützen.“

Bei den Aktivitäten sei besondere Aufmerksamkeit auf die Integration der geflüchteten Frauen in den Arbeitsmarkt zu richten, damit sie dauerhaft finanziell und sozial abgesichert würden. „Dies muss auch für Mütter gelten. Fehler der Vergangenheit, auf diese nicht aktiv zuzugehen, dürfen sich nicht wiederholen“, so Hornung.

Den Flüchtlingsfrauen komme eine Schlüsselrolle für die Integration der Familien zu. Deshalb sei entscheidend, dass sie an den Sprach- und Integrationskursen teilnehmen. „Grundvoraussetzung ist, dass hier jeweils die Kinderbetreuung sichergestellt wird“, so die Vorsitzende. Auch hierfür stünden seit diesem Jahr aus dem WIR-Programm Landesmittel zur Verfügung. Die Landesregierung habe eine entsprechende Forderung der Frauen-Union aufgegriffen und umgesetzt.

Damit Integrationsmaßnahmen wirkungsvoll gestaltet werden könnten, sei es von Bedeutung, sich über das Frauenbild zu informieren, das in den Herkunftsländern der Flüchtlingsfrauen herrsche. Die Frauen-Union werde hierzu einen Beitrag leisten und mit einer Veranstaltungsreihe zur Rolle der Frau im Islam Wissen und Aufklärung vermitteln. 

Mit dem Weltfrauentag werde an den Kampf um gleiche Rechte für Frauen, deren Verankerung im Selbstverständnis der Gesellschaft und Durchsetzung im Alltag erinnert. Diese frauen- und gesellschaftspolitische Aufgabe stelle sich nun erneut für die Zuwanderer. „Angesichts dieser Herausforderung ist der Weltfrauentag aktueller denn je“, so Hornung.

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14. Februar 2017

Frauen Union: "Starke Frau für starkes Frankfurt - Mit Mut, Schwung und Bürgernähe ist Bernadette Weyland als Frankfurter Oberbürgermeisterin erste Wahl"

"Die Frauen Union Frankfurt begrüßt, dass unsere frühere Stadtverordnetenvorsteherin und jetzige Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland für die CDU als OB-Kandidatin ins Rennen gehen soll", erklärt die Vorsitzende der Frauen-Union Frankfurt a.M., Sylvia Hornung. "Bernadette Weyland hat in unterschiedlichsten Funktionen seit vielen Jahren bewiesen, dass sie auf die Menschen zugehen und sich erfolgreich für ihre Belange einsetzen kann."

Auch die Frauen Union Hessen begrüßt die getroffene Entscheidung als „goldrichtig“: "Bernadette Weyland ist eine hervorragende Wahl. Sie besticht durch Kompetenz und Entschlossenheit. Mit ihr an der Spitze kann Frankfurt an die guten Zeiten unter der erfolgreichen Oberbürgermeisterin Petra Roth anknüpfen", betont die FU-Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper.

Ihre Stellvertreterin, die Bundestagskandidatin im Frankfurter Norden, Osten und Süden, Bettina M. Wiesmann ergänzt: "Dies ist die richtige Entscheidung, die Uwe Becker in großer Klugheit und Souveränität ermöglicht hat. Ich bin mir sicher, dass die Partei dem Vorschlag mit breiter Mehrheit folgen wird und wir nun einen engagierten Wahlkampf für bürgerliche Politik in Berlin und in Frankfurt führen werden."

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15. November 2016

Frauen-Union gratuliert Bettina Wiesmann zur Nominierung als Kandidatin der CDU für den Deutschen Bundestag im Wahlkreis 183

Die Frauen-Union Frankfurt gratuliert der stellvertretenden Landesvorsitzenden der Frauen Union Hessen und Landtagsabgeordneten Bettina Wiesmann zur Nominierung für das Bundestagsmandat für den Wahlkreis 183 (Frankfurt II).

Bettina Wiesmann ist eine kompetente, engagierte und renommierte Bildungs- und Sozialpolitikerin, die seit 2009 dem hessischen Landtag angehört und es geschafft hat, zweimal den Landtags-Wahlkreis 38 zu gewinnen.

"Wir begrüßen es, dass sich die Delegierten des Kreisparteitages der CDU Frankfurt am 14.11.2016 dafür entschieden haben, dass für einen der beiden Bundestagswahlkreise wieder eine Frau antritt. Wir sind überzeugt, dass wir mit einer starken CDU Frau wie Bettina Wiesmann im nächsten Jahr den Wahlkreis direkt gewinnen können und damit eine starke Kandidatin in den Bundestag nach Berlin schicken werden" so die Vorsitzende der Frauen-Union Frankfurt, Sylvia Hornung.

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25. August 2016

Frauen-Union fordert fertige Stundenpläne zum ersten Schultag

In Kürze beginne das neue Schuljahr, doch Stundenpläne seien an einer Reihe von Schulen noch nicht erstellt, weil die Unterrichtsversorgung noch nicht geklärt sei, so die Kreisvorsitzende der Frankfurter Frauen-Union Sylvia Hornung auf einer Sitzung der Frauen-Union. Hornung forderte deshalb die Staatliche Schulaufsicht auf, unverzüglich die noch fehlenden Lehrkräfte den Schulen zuzuweisen. Viele Mütter und Väter seien auf einen fertigen Stundenplan angewiesen, um ihre Arbeitszeit daran ausrichten zu können. Hornung zeigte sich erfreut, dass Arbeitgeber Verständnis für die Anpassung der Arbeitszeit an den Stundenplan der Kinder zeigten, doch brauche sich solches mit der Zeit auf, zumal dann, wenn sich die Stundenplangestaltung über Wochen hinziehe. „Es muss gelingen, die Lehrerzuweisung noch vor Beginn des Schuljahres vorzunehmen und abzuschließen“, so Hornung. „Die Unterrichtsversorgung müsse sich dabei am Bedarf der Schule orientieren. Was eigentlich normal klinge, sei aber häufig genug nicht der Fall.“

Die Unterrichtsversorgung hätte normalerweise vor Beginn der Ferien abgeschlossen sein müssen, damit sich die Lehrkräfte in der unterrichtsfreien Zeit auf das neue Schuljahr hätten vorbereiten können. So müsse am Ende der Ferien vielfach noch lange an dem Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer und den Plänen herumgebastelt werden, was Zeit in Anspruch nehme, bis die Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler eine Unterrichtsverteilung hätten und damit auch einen Stundenplan. Erst nach Erstellung der Pläne könne übrigens die Nachmittagsbetreuung organisiert werden.

In dem jetzt beginnenden Schuljahr werde auch die Beschulung der vielen Flüchtlingskinder eine Rolle spielen. Die Frankfurter Frauen-Union schlägt vor, die Klassenstärken klein zu halten, um eine Integration zu erleichtern und sprachliche Schulung besser voranzubringen, ohne den Unterrichtsstoff der anderen Mitschüler zu vernachlässigen. Auch dieser Einsatz erfordere von allen ein hohes Maß an Kooperation und Rücksichtnahme. In dem Zusammenhang regte Hornung an, auch die Mithilfe von Eltern und Großeltern, zum Beispiel als Lesepaten, in Anspruch zu nehmen und wandte sich an diese, sich dieser gesellschaftlichen Aufgabe anzunehmen.

Die Frauen-Union dankt den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Schulleiterinnen und Schulleiter für ihren großen Einsatz bei der Bewältigung der vielen schulischen Problemfelder zum Wohle der Kinder.

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23. April 2016

Sylvia Hornung als Vorsitzende der Frankfurter Frauenunion wieder  gewählt

Einstimmig wählten die Mitglieder der Frankfurter Frauenunion Sylvia Hornung für weitere zwei Jahre zu ihrer Vorsitzenden. Als Stellvertreterinnen wurden Verena David, Hannelore Metzner und Inge Cromm wiedergewählt. Schriftführerin ist künftig Sara Steinhardt. Der Beirat setzt sich zusammen aus: Ankin Akyuez, Charlotte Baecker, Anke Bernecke-Kaus, Gabriele Cappel, Marie José de los Rios, Carolin Friedrich, Katharina Herzog, Monika Intrau, Sybill Cornelia Meister, Ann-Kristin Müller, Ursula Plahusch, Debora Rieser und Marita Schäfer.

Frau Hornung verband mit ihrem Dank für die Wiederwahl, ihr politisches Ziel, die Gleichberechtigung von Frau und Mann in Beruf und Gesellschaft voranzubringen. „Zu den unverzichtbaren Rahmenbedingungen gehört die Gleichberechtigung. Gleiche Aufstiegschancen und gleicher Lohn für gleiche Arbeit von Frauen und Männern müssen erreicht werden". Zwar seien die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern in den letzten Jahren kleiner geworden, aber 10% Lohnunterschied seien immer noch zu viel. Der Unterschied bei Akademikerinnen liege mit 25% sehr hoch, zu hoch. Es gehe aber nicht nur um die finanzielle Gleichstellung im Beruf, sondern auch um die Beförderung. Wieviele Banken würden von einer Frau geleitet in der Bankenstadt Frankfurt? Hier und in anderen Bereichen, zu denen auch die politischen Parteien gehörten, seien Frauen erheblich unterrepräsentiert. Hornung erwarte auch von der eigenen Partei für die nächste Bundestagswahl einen höheren Frauenanteil. Auf alle Fälle sollte eine aus dem Bundestag ausscheidende Abgeordnete wieder durch eine Frau ersetzt werden. Die Frauen-Union begrüßt die Entscheidung von Frau Bettina Wiesmann, für den Bundestag zu kandidieren und wird sie selbstverständlich unterstützen.

Vorbildfunktion habe in Bezug auf die Frauenförderung die Stadt Frankfurt. Bei über 40% liege der Frauenanteil in den Amts-. Betriebs- und Referatsleitungen. Ämter, deren Leitung früher reine Männersache gewesen seien, würden heute von Frauen geleitet. Hornung erwähnte in dem Zusammenhang die Bauaufsicht, das Energiereferat, das Amt für Informations- und Kommunikationstechnik sowie das Straßenbauamt. Frankfurt gehe also mit gutem Beispiel voran. Hornung dankte an dieser Stelle ausdrücklich dem Gleichberechtigungsbüro und dem Frauenreferat der Stadt, die sich sehr engagiert für die Rechte der Frauen eingesetzt hätten.

Ein großes Augenmerk richtete Hornung auf die Integration der anerkannten Flüchtlinge und wünschte eine Aktivierung des Projekts „Mama lernt Deutsch", die Fortsetzung der Kampagne „Mein Frankfurt — Einbürgerung ja bitte" und einen Ausbau der „Aktiven Nachbarschaft" zur Stärkung benachteiligter Quartiere.

Im Bereich der Sicherheit lobte Hornung den Freiwilligen Polizeidienst und wünschte seine Verstärkung, außerdem sichtbare Überwachungskameras an Bahnhöfen und Haltestellen.

Hornung sei überzeugt, dass ein steter Einsatz für die Rechte der Frauen auf Dauer Erfolg zeigen werde. Sie forderte Verantwortungsträger in der freien Wirtschaft auf, sich engagierter für die Gleichstellung von Frau und Mann einzusetzen.

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07. März 2016

Internationaler Frauentag: Die Würde der Frau ist unantastbar!

 „Die Silvesterereignisse in Köln und anderen Städten haben in Medien und Gesellschaft große Empörung ausgelöst. Den Worten müssen nun Taten folgen. Die Frauen Union der CDU fordert daher eine Reform des Sexualstrafrechts und einen eigenen Straftatbestand, der sexuelle Tätlichkeiten wie Grapschen unter Strafe stellt“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt a.M. anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2016.

Die zahlreichen Übergriffe auf Frauen haben Lücken im Strafrecht offengelegt. Für viele überraschend war, dass tätliche Übergriffe wie Grapschen derzeit nicht strafbar sind.

Hornung: „Es ist Aufgabe des Staates, die sexuelle Selbstbestimmung und die körperliche Unversehrtheit von Frauen ausreichend zu schützen. Ein eigener Straftatbestand „sexuelle Belästigungen“ ist daher längst überfällig. Darunter müssen auch das Begrabschen von Brüsten, der Griff an den Po und in den Schritt fallen.“

Auch in Bezug auf den Vergewaltigungsparagraphen muss gehandelt werden. Es müssen alle nicht einverständlichen sexuellen Handlungen unter Strafe gestellt werden. Zurzeit bestehen beim geltenden § 177 StGB unakzeptable Schutzlücken. Der vorgelegte Entwurf des Bundesjustizministers reicht noch nicht aus. Hier brauchen wir Nachbesserungen.

„Trotz aller Gleichberechtigung von Mann und Frau: In unserer Gesellschaft müssen Frauen heute noch häufiger als Männer sexuelle Belästigungen ertragen. Wir brauchen einen umfassenden Schutz vor sexueller Gewalt“, so die Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt a.M..

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22. Juni 2015

Frauen-Union beschließt kommunalpolitisches Programm für die nächste Legislaturperiode

"Die Frauen-Union in der CDU geht mit ihrem Programm gut gerüstet in den Wahlkampf", teilte die Kreisvorsitzende der Frauen-Union, Sylvia Hornung, heute in Frankfurt mit. "Frauenspezifische Themen stünden im Vordergrund, wie Chancengleichheit, Schutz und Sicherheit, Bildung und Schule, Familie und Beruf, Soziales und Gesundheit, Pflege und Senioren sowie Integration", so Hornung weiter.

Gleiche Aufstiegschancen und gleicher Lohn für gleiche Arbeit für Frauen und Männer müsse erreicht werden. Dazu gehöre auch die Unterstützung beim Wiedereinstieg in die berufliche und politische Laufbahn. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf dürfe sich nicht nur in Sonntagsreden erschöpfen, sondern müsse tatkräftig angegangen werden, z.B. mit flexiblen Arbeitszeitmodellen. Führungspositionen in Teilzeit, verlässliche Angebote für die Betreuung der Kinder bis zur Klasse 6 bis 17:00 Uhr, auch mit sogenannten Schicht-Kindertagesstätten für in Schicht tätigen Frauen.

Zu den unverzichtbaren Rahmenbedingungen sei auch das weite Feld der Schule zu nennen. "Die Frauen-Union wird sich für den Erhalt des vielfältig gegliederten Frankfurter Schulwesens mit Nachdruck einsetzen", erläuterte die CDU Politikerin und sprach sich dabei auch für den Fortbestand von Realschule und Hauptschule aus. Die Frauen-Union sehe die Hauptschule keineswegs am Ende und schlage vor, ein Frankfurter Modell der Hauptschule zu schaffen mit der Einführung praxisorientierten Unterrichtens und stetiger Praxisphasen in unterschiedlichen Berufsbranchen. Die Sophienschule beweise den Erfolg. Darüber hinaus müssten sich die Schulangebote an dem Bedarf orientieren. Das setze einen gültigen Schulentwicklungsplan voraus. Dass es an einem solchen seit Jahren fehle, zeige die Schwierigkeit des Dezernats, die Kinder nach der Klasse 4 ihrem und ihrer Eltern Wunsch entsprechend in Schulen unterzubringen. Die schulischen Angebote müssten nämlich auch die Wohnortnähe berücksichtigen.

Ein weiteres aktuelles Thema betreffe die Pflege der älteren Generation, die Frauen häufig an ihre Grenzen bringe. Hier gelte es beizeiten Vorsorge zu treffen durch unterstützende Maßnahmen zum Erhalt der Selbständigkeit, durch Hilfen im Haushalt und beim Einkauf. Auch schon bei der Errichtung von Häusern sollte z.B. barrierefrei gebaut werden. Eine hinreichende Förderung aller, die hier leben, sei zu gewährleisten. Dabei gehe es genau so um Ausländer wie um ältere Menschen, Kinder und Jugendliche mit Benachteiligungen. Durch Feste, wie Straßenfeste, würden die Lebensqualität eines Stadtteils gestärkt und Identifikation mit ihm erreicht.

Hornung wies darauf hin, dass es die CDU war, die viele frauen- und familienpolitische Entscheidungen herbeiführe und umsetze, wie das Erziehungsgeld, den Erziehungsurlaub, die Anerkennung von Erziehungszeiten in der Rentenversicherung, mehr Urlaub für die Pflege kranker Kinder und die Pflege von Angehörigen, den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz, das Elterngeld und die Mütterrente. Angesichts veränderter Lebenswirklichkeiten schreibe die Frauen-Union in der CDU ihr Ziel der Unterstützung von Frauen fort und passe es neuen Realitäten an.

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08. Mai 2015

Muttertag 2015: Die Mütterrente ist bei den Frauen angekommen!

„Wer Kinder erzieht, leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum Generationenvertrag. Die Frauen Union und die CDU haben Wort gehalten. Die Erziehungsleistung der Mütter wird besser anerkannt. Es liegt noch kein Jahr zurück, dass die höhere Mütterrente am 1. Juli 2014 in Kraft getreten ist. Mütter und Väter, deren Kinder vor 1992 geboren worden sind, erhalten für jedes Kind einen weiteren Entgeltpunkt zusätzlich zu ihrem bestehenden Rentenanspruch“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt a.M. anlässlich des Muttertages am 10. Mai 2015.

Insgesamt profitieren 9,5 Millionen Menschen von der Rentenverbesserung. Mütter und Väter, die von der Regelung profitieren, erhalten zu ihrer Rente pro Monat und Kind einen zusätzlichen (Brutto-)Pauschalbetrag von 28,61 Euro in den alten Bundesländern. In den neuen Bundesländern sind es 26,39 Euro. Das entspricht aufs Jahr gerechnet Brutto-Aufschlägen von rund 343 Euro in den alten Bundesländern beziehungsweise rund 317 Euro in den neuen Bundesländern.

Hornung: „Zum Muttertag gibt es Geschenke und Aufmerksamkeiten. Bei der Mütterrente handelt es sich nicht um ein „Geschenk“, sondern um einen Anspruch, den sich die Mütter verdient haben. Sie hatten weniger Möglichkeiten zur Kinderbetreuung als die Eltern heute. Wir sind stolz, dass sich die Renten von Müttern spürbar verbessert haben.“

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23. April 2015

Frauenunion fordert bedarfsgerechten Schulentwicklungsplan

Angesichts der vielen Eltern, die noch immer auf der Suche nach einem Schulplatz in einem Gymnasium für ihre Kinder nach der Grundschule seien, fordert die Kreisvorsitzende der Frauenunion Frankfurt, Sylvia Hornung, den Schulentwicklungsplan dem wachsenden Bedarf anzupassen. „Der Elternwille hat für uns absoluten Vorrang“ so Hornung. Es gehe nicht an, dass Schulen geplant würden, die nur eine geringe Akzeptanz in der Elternschaft hätten.

Vorrangig seien neue Standorte für Gymnasien auszuweisen, so Hornung, um den Bedarf vor Ort zu decken. Die Frauenunion regt den Bau mindestens eines weiteren Gymnasiums im Frankfurter Norden an, da dort die Situation, einen Gymnasialplatz zu erringen am schwierigsten sei.

Auf Unverständnis stoße in der Frauenunion auch die geplante Aufgabe von Realschulen und Hauptschulen im Frankfurter Süden. Sie sollen zu integrierten Gesamtschulen (IGS) umgebaut werden. Allein in Sachsenhausen befänden sich drei Gymnasien, so dass es eines weiteren gymnasialen Angebots dort nicht bedarf, zumal der an einer IGS angebotene gymnasiale Bildungsgang bei vielen Eltern auf Ablehnung stoße, weil in zu wenig Fächern differenziert werde und das auch nur auf zwei Anspruchsebenen. Wer aber am Bedarf vorbeiplane, vergeude Steuermittel. Darüber müssten sich alle Verantwortlichen klar sein.

Die Frauenunion setzt sich für ein bedarfsgerechtes gegliedertes Schulwesen mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium und deren Verbünde ein.

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18. März 2015

Equal Pay Day 2015: Lohnlücke schließen!

„Die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern ist kein Randgruppenthema. Laut Statistischem Bundesamt waren im Jahr 2012 in Deutschland 17,7 Millionen Frauen im Alter von 20 bis 64 Jahren erwerbstätig. Diese Frauen verdienen durchschnittlich 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Diese Lohnlücke müssen wir schließen“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main anlässlich des Equal Pay Day am 20.03.2015. Die strukturelle Lohnungleichheit liegt bei 7 Prozent.

Bestehende Ungerechtigkeiten zwischen Frauen und Männern gefährden den sozialen Frieden. 99 Prozent der Frauen und 97 Prozent der Männer fordern von einer chancengerechten Politik: Frauen sollten für gleiche und gleichwertige Arbeit gleichen Lohn wie Männer bekommen!

Frauen sind weit häufiger von Niedriglöhnen betroffen als Männer. Typische Frauentätigkeiten werden schlechter bewertet. Der erste Gleichstellungsbericht der Bundesregierung führt klar vor Augen, dass frauendominierte Tätigkeiten in sozialen Bereichen niedriger eingruppiert sind als technische Bereiche. Ein großer Teil der Frauenarbeitsplätze wird von Tarifverträgen nicht mehr erreicht. 

„Zu den Gründen der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern zählt auch die Teilzeitarbeit. Diese darf keine Einbahnstraße sein. Wir wollen Frauen und Männern nach einer Erziehungs- oder Pflegephase die Rückkehr in Vollzeit durch einen Rechtsanspruch ermöglichen“, so die Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt.

Die Frauen Union der CDU fordert deshalb:

                                       Beseitigung von Entgeltdiskriminierung in Unternehmen!

                                       Überwindung der Entgeltungleichheit in Tarifverträgen!

                                       Mehr Transparenz in Unternehmen ab 500 Beschäftigte über Frauenför-derung und Entgeltgleichheit sowie einen individuellen Auskunftsanspruch!

                                       Die Tarifpartner müssen diskriminierungsfreie Arbeitsbewertungsverfahren und Arbeitsbewertungen verstärkt in Tarifverhandlungen berücksichtigen!

                                       Die Arbeit in der Pflege, Betreuung und frühkindlichen Bildung ist weiter aufzuwerten und zu bezahlen!

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07. März 2015

Internationaler Frauentag: Die Würde der Frau ist unantastbar!

„Die Silvesterereignisse in Köln und anderen Städten haben in Medien und Gesellschaft große Empörung ausgelöst. Den Worten müssen nun Taten folgen. Die Frauen Union der CDU fordert daher eine Reform des Sexualstrafrechts und einen eigenen Straftatbestand, der sexuelle Tätlichkeiten wie Grapschen unter Strafe stellt“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt a.M. anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2016.

Die zahlreichen Übergriffe auf Frauen haben Lücken im Strafrecht offengelegt. Für viele überraschend war, dass tätliche Übergriffe wie Grapschen derzeit nicht strafbar sind.

Hornung: „Es ist Aufgabe des Staates, die sexuelle Selbstbestimmung und die körperliche Unversehrtheit von Frauen ausreichend zu schützen. Ein eigener Straftatbestand „sexuelle Belästigungen“ ist daher längst überfällig. Darunter müssen auch das Begrabschen von Brüsten, der Griff an den Po und in den Schritt fallen.“

Auch in Bezug auf den Vergewaltigungsparagraphen muss gehandelt werden. Es müssen alle nicht einverständlichen sexuellen Handlungen unter Strafe gestellt werden. Zurzeit bestehen beim geltenden § 177 StGB unakzeptable Schutzlücken. Der vorgelegte Entwurf des Bundesjustiz-ministers reicht noch nicht aus. Hier brauchen wir Nachbesserungen.

„Trotz aller Gleichberechtigung von Mann und Frau: In unserer Gesellschaft müssen Frauen heute noch häufiger als Männer sexuelle Belästigungen ertragen. Wir brauchen einen umfassenden Schutz vor sexueller Gewalt“, so die Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt a.M..

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06. März 2015

Signal zum Internationalen Frauentag: Die Frauenquote ist Gesetz!

„Die Geschlechterquote von 30 Prozent für Aufsichtsräte großer Unternehmen ist ein wichtiges politisches Signal. Zum Internationalen Frauentag am 8. März wird endlich ein Gesetz verabschiedet, das nachhaltige Veränderungen in den Führungspositionen der Wirtschaft und im öffentlichen Dienst erreicht“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main anlässlich der Verabschiedung des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst am 6. März 2015 im Deutschen Bundestag.

Freiwillige Selbstverpflichtungen der Wirtschaft in Deutschland für Frauen in Führungspositionen haben in vierzehn Jahren nicht zum Ziel geführt. Der Blick in europäische Nachbarländer beweist: Eine gesetzliche Frauenquote wirkt!

Hornung: „Wir brauchen zusätzlich einen Mentalitätswandel in den Unternehmen. Die Kompetenz, Leistung und Erfahrung von Frauen müssen sich beim Entgelt und beim beruflichen Aufstieg niederschlagen. Es ist nicht nur ein Gebot der Gerechtigkeit sondern auch der wirtschaftlichen Vernunft, dass sich die Potentiale von Frauen und Männern gleichermaßen entfalten können.“

Nicht nur die Privatwirtschaft ist gefordert. Auch der öffentliche Dienst hat bei der Besetzung von Führungspositionen eine Vorbildfunktion. Künftig gelten strengere Regelungen im Bundesgremienbesetzungsgesetz und Bundesgleichstellungsgesetz.

„Wir erwarten eine signifikante Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen der Bundesverwaltung. Diese Signalwirkung muss auch an die Länder und die Kommunen gehen. Die Frauenquote ist der richtige Weg“, so die Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt a.M.

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24. November 2014

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen:

Frauen weltweit vor Versklavung schützen

„In vielen Krisengebieten werden Frauen zur Zielscheibe von Gewalt. Sexuelle Gewalt wird als Mittel der Kriegsführung eingesetzt. Die Schilderungen von Gräueltaten des „Islamischen Staates“ (IS) gegen Frauen und Mädchen in der Region Syrien-Irak sind uns allen präsent. Frauen werden von den IS-Truppen vergewaltigt, zwangsmissioniert und versklavt. In Nigeria haben die Islamisten von Boko Haram Hunderte von Frauen und Mädchen entführt und verkauft. Die Ausbeutung von Frauen ist und bleibt in vielen Ländern der Welt leider an der Tagesordnung “, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2014.

Weltweit floriert der Menschenhandel. Gesicherte Daten sind schwer zu bekommen. Schätzungen gehen von fast zweieinhalb Millionen Opfern aus, davon sind 80 Prozent Mädchen und Frauen. Sie werden als Arbeitssklaven verschachert: in der Landwirtschaft, im Bau oder als Hausangestellte. Und ein großer Teil dieser Mädchen und Frauen landet in der Prostitution. Zwangsprostitution ist eine Geißel der Menschheit. Sie ist die schlimmste Form der Ausbeutung von Frauen.

Der Bundesdelegiertentag der Frauen Union hat bereits vor Jahren ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution beschlossen.

„Das rot-grüne Prostitutionsgesetz von 2002 hat sich nicht bewährt. In die zurzeit in Berlin laufenden Verhandlungen zu einer Novellierung des Prostitutionsgesetzes muss endlich Bewegung kommen. Opferschutz ist für uns zentral. Denn wir können international nur glaubwürdig auftreten, wenn wir auch bei uns zu Hause konsequent gegen die Menschenhandel und Zwangsprostitution von Frauen vorgehen“, erklärt die Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt a.M.

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29. September 2014

Bettina Wiesmann MdL in den Landesvorstand der FU Hessen wiedergewählt – Sara Steinhardt neu im Landesvorstand

Auf dem diesjährigen Landesdelegiertentag der hessischen Frauen-Union in Gießen-Wieseck am 27.09.2014, wurde die bisherige Landesvorsitzende, Petra Müller-Klepper (Landtagsabgeordnete) mit einem überwältigenden Stimmergebnis wiedergewählt.

Für die Frauen-Union Frankfurt traten Bettina Wiesmann MdL sowie Sara Steinhardt als Kandidatinnen an. Die Delegierten wählten Bettina Wiesmann als stellvertretende Landesvorsitzende und Sara Steinhardt als Beisitzerin in den Landesvorstand mit einem ausgezeichneten Stimmergebnis. Beide Frauen spielen auch künftig eine wichtige Rolle im Landesvorstand und vertreten die Interessen der Frankfurter Frauen-Union.

Die Frauen Union sieht in der Regierungskoalition von CDU und Bündnis 90/Die Grünen, die erfolgreiche Arbeit leiste, eine gute Grundlage, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Hessen voran zu bringen. Die FU-Landesvorsitzende Petra Müller-Klepper erläuterte in ihrer Rede, dass Schwarz-Grün die Chance bietet, einen frauenpolitischen Akzent zu setzen und der pragmatischen Frauenpolitik einen Schub zu verleihen. "Es gilt, die Benachteiligungen von Frauen im Erwerbsleben abzubauen, die Anerkennung der Sorgearbeit zu verbessern und die Bekämpfung der häuslichen Gewalt zu verstärken."

Mehr Frauen in der Mitgliedschaft, Ämtern und Mandaten ist nach den Worten des CDU-Landesvorsitzenden und Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier nicht nur das Ziel der FU Hessen, sondern der gesamten Partei. „Die Union muss weiblicher werden. Dies ist unsere gemeinsame Aufgabe.“ Solange keine Gleichstellung erreicht sei, seien Hilfsinstrumente wie das Quorum unerlässlich, gab Petra Müller-Klepper zu bedenken. CDU-Generalsekretär Manfred Pentz kündigte an, dass ein Schwerpunkt auf die Gewinnung von neuen weiblichen Mitgliedern und Kandidatinnen für die Kommunalwahl 2016 gelegt werde.

Die stellvertretende CDU-Landesvorsitzende und Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann unterstrich, dass "Frauenförderung immer noch nötig und wichtig ist. Wir müssen die Chancen nutzen, bei zunehmendem Fachkräftemangel die qualifizierte Beteiligung von Frauen in allen Bereichen voranzubringen."

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24. März 2014

Politik mit und für Frauen

Neuer Vorstand der Frankfurter Frauen-Union gewählt

Am 21.03.2014 bestätigten die Mitglieder der Frankfurter Frauen-Union die bisherige Vorsitzende Sylvia Hornung mit einem überzeugenden Ergebnis an der Spitze. Sylvia Hornung führt die Frankfurter Frauen-Union seit sechs Jahren erfolgreich an. Auch ihre Stellvertreterinnen, Verena David, Hannelore Metzner und Inge Cromm waren mit großer Mehrheit gewählt worden. Ferner gehören dem neuen Vorstand an: Debora Rieser (Schriftführerin), Ankin Akyuez, Charlotte Baecker, Anke Bernecke-Kaus, Gabriele Cappel, Marie José de los Rios, Angelika Heß, Monika Intrau, Silvia Jökel, Irene Kerbel, Sybill Cornelia Meister, Heike Verena Paulun, Ursula Plahusch, Vanessa Stannik und Sara Steinhardt. Mit knapp 1.000 Mitgliedern ist die Frankfurter Frauen-Union die stärkste Vereinigung der Frankfurter CDU.

Für die folgenden Jahre haben sich die Frauen viel vorgenommen: von der Familien- und Sozialpolitik ebenso wie der Wirtschaftspolitik, der Umweltpolitik bis hin zur Europa- und Außenpolitik, wobei die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit immer ein zentrales Element sein wird. Insbesondere das Thema „Frauen gestalten Kommune“ soll in vielfältiger Weise vorangetrieben werden. Denn gerade auf kommunaler Ebene ist das politische Engagement von Frauen besonders wichtig, denn hier werden Entscheidungen getroffen, die in erster Linie den Alltag von Frauen und Familien betreffen.

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07. März 2014

Arbeitsförderung stärker an Lebenswirklichkeit von Frauen ausrichten

Raus aus der Sackgasse: Berufsrückkehr erleichtern – Teilzeit aufstocken

Frauen Union für „Initiative Wiedereinstieg“ und Rückkehrrecht bei Teilzeit

Die Frauen Union fordert, die Arbeitsförderung und Arbeitsmarktpolitik stärker an den Bedürfnissen der Frauen zu orientieren. „Das große Potential der Frauen zur Sicherstellung des Fachkräftebedarfs kann nur dann umfassend erschlossen und genutzt werden, wenn die Unterstützungsmaßnahmen und Förderprogramme mehr als bisher die Lebenswirklichkeit der Frauen berücksichtigen und an ihren häufig unterbrochenen Erwerbsbiografien ausgerichtet werden“, erklärte Kreisvorsitzende Sylvia Hornung anlässlich des Internationalen Frauentags, der am 8. März 2014 begangen wird.

Die CDU-Politikerin sieht Schwerpunkte und Handlungsbedarf bei dem Wiedereinstieg nach der Familienphase und der Teilzeitbeschäftigung. Sie plädiert für eine gemeinsame Initiative von Land, Kommunen und Agentur für Arbeit, um Frauen den beruflichen Wiedereinstieg zu erleichtern. Sie könne auf dem Modell des Netzwerks Wiedereinstieg, das in Hessen erfolgreich erprobt worden sei, aufbauen.

„Die Berufsrückkehr nach der Familienphase braucht mehr Unterstützung. 80 Prozent der nicht erwerbstätigen Frauen wollen spätestens dann in den Beruf zurück, wenn die Kinder größer sind. Die Wiedereinstiegsquote liegt aber nur bei 13 Prozent“, so Hornung. Der Großteil der arbeitsuchenden Berufsrückkehrerinnen verfüge über eine hohe Qualifikation. Knapp 50 Prozent suchten eine Vollzeitstelle.

Aber nicht nur viele Frauen, die wegen der Familienarbeit aus dem Erwerbsleben ausgestiegen seien und ins Erwerbsleben zurück wollten, befänden sich in einer Sackgasse. Auch viele, die eine Teilzeitbeschäftigung angenommen hätten, würden später gerne die Arbeitszeit aufstocken. „Sie reduzieren die Arbeitszeit, um Familienaufgaben mit dem Beruf vereinbaren zu können. Nach der Familienphase haben sie aber kein Rückkehrrecht zur ursprünglichen Arbeitszeit, wenn sie wieder länger arbeiten wollen“, erläuterte die Vorsitzende. Ein Rechtsanspruch auf Wiederaufstockung mache auch für Männer die Teilzeitbeschäftigung attraktiver. „Wenn Teilzeit nicht das Ende der Karriere bedeutet, werden Väter stärker als bisher bereit sein, Familienaufgaben zu übernehmen.“

Teilzeitbeschäftigung werde von vielen Frauen in einer bestimmten Lebensphase, insbesondere den ersten Lebensjahren des Kindes, gewünscht, dürfe aber nicht dauerhaft aufs Abstellgleis führen. Auch in Teilzeit müssten Entwicklungsmöglichkeiten und Karriereoptionen eingeplant werden. In Hessen seien immer mehr Frauen erwerbstätig, was eine positive Entwicklung hin zu mehr Chancengleichheit im Erwerbsleben sei. Die höhere Frauenerwerbsquote sei im Wesentlichen auf den Zuwachs bei den Teilzeitjobs zurückzuführen. Rund die Hälfte der teilzeit- oder geringfügig beschäftigten Frauen wünsche sich eine Ausweitung der Arbeitszeit.

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06. März 2014

Keine Chance für Menschenhandel und Zwangsprostitution – wir brauchen eine Reform des Prostitutionsgesetzes

„Konkrete Maßnahmen gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution gehören jetzt auf die politische Tagesordnung. Wir brauchen eine Reform des Prostitutionsgesetzes. Nur so lassen sich Menschenhandel und Zwangsprostitution und die Situation der Frauen in der Prostitution verbessern“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main anlässlich des Internationalen Frauentages.

Hornung: „Das Prostitutionsgesetz von 2002 versagt, wenn es um die polizeiliche Überwachung von Prostitutionsstätten geht. Menschenhandel, Zwangsprostitution und sexuelle Ausbeutung spielen sich im Prostitutionsmilieu ab.“

Die Straftatbestände zum Menschenhandel müssen überarbeitet und neu strukturiert werden. Zwangsprostitution ist eine moderne Form der Sklaverei, die es zu bekämpfen gilt. Mit einer Erlaubnispflicht von Prostitutionsstätten und angemessenen Kontrollmöglichkeiten für die Behörden, kann effektiver gegen die Kriminalität im Prostitutionsmilieu vorgegangen werden.

„Es kann wirklich nicht sein, dass eine Currywurstbude gewerberechtlich stärker überwacht wird, als ein Bordell. Wir fordern die Bestrafung von Freiern, die vorsätzlich die Zwangslage des Opfers ausnutzen. Die Einführung von verpflichtenden, regelmäßigen Gesundheitsuntersuchungen hilft den Frauen in der Prostitution Kontakte zur Außenwelt zu schaffen. Wir brauchen verbesserte Ausstiegsmöglichkeiten für Prostituierte. Welche Prostituierte arbeitet schon gern in frauenverachtenden Flatratebordellen?“, so die Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt a.M.

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31. Januar 2014

Mütterrente kommt zum 1. Juli 2014

Frauen Union: „Keine soziale Wohltat - mehr Rentengerechtigkeit und bessere Anerkennung der Familienarbeit ist überfällig“

Das Bundeskabinett hat am 29. Januar den Gesetzentwurf zur Mütterrente beschlossen. „Dies ist keine soziale Wohltat, sondern ein wichtiger und längst überfälliger Schritt hin zu mehr Rentengerechtigkeit und einer verbesserten Anerkennung der Familienarbeit. Auch die Lebensleistung der Frauen, die vor 1992 Kinder geboren haben, muss angemessen honoriert werden“, kommentierte und begrüßte Sylvia Hornung, Kreisvorsitzende der Frauen Union (FU) Frankfurt am Main, die Entscheidung.

Mit Wirkung zum 1.7.2014 soll Müttern bzw. Vätern für jedes vor 1992 geborene Kind zusätzlich ein Entgeltpunkt in der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet werden. Die örtlichen CDU-Frauen hatten sich massiv für die Erhöhung eingesetzt und diese Forderung auch zu einem Schwerpunktthema im Bundes- und Landtagswahlkampf gemacht. Derzeit werden jungen Müttern drei Entgeltpunkte pro Kind in der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet. Ältere Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern bekommen nur einen Entgeltpunkt.

Zur Verwaltungsvereinfachung sollen nach dem Gesetzentwurf diejenigen, die schon Rente beziehen, den Entgeltpunkt als Zuschlag erhalten. „Jetzt beginnen die Beratungen des Gesetzentwurfs im Deutschen Bundestag. Dabei werden wir die Auswirkungen der einzelnen Regelungen zur Mütterrente genau in den Blick nehmen. Das ist eine Gerechtigkeitsfrage für mehr als 9,5 Millionen Mütter“, so Hornung.

Die Kreisvorsitzende kritisierte, dass viele Frauen durch die mediale Rentendebatte verunsichert würden. „Anhand von Einzelbeispielen, um nicht zu sagen Extrembeispielen, werden Berechnungen angestellt, die den Eindruck erwecken, dass von der Mütterrente nichts übrigbleibt. Das ist sehr bedauerlich, weil irreführend! Die Botschaft lautet: Für jedes vor 1992 geborene Kind gibt es einen Entgeltpunkt mehr.“

Die Neuregelung knüpfe an die derzeitigen Berechnungsgrundlagen für die Rente an. „Im Grundsatz gelten dieselben Anrechnungsregelungen wie jetzt auch“, betonte die FU-Vorsitzende. Bei Bezug von Grundsicherung werde die höhere Rente natürlich einbezogen. Denn die eigene Rente steige durch die Erhöhung der Kindererziehungszeiten. „Für die weit überwiegende Mehrheit der Mütter gilt deshalb: Sie erhalten mehr, nicht weniger Geld für die Kindererziehung.“

Die CDU-Politikerin erinnerte daran, dass noch bis in die 90er Jahre die traditionelle Arbeitsteilung in der Familie propagiert worden sei. Frauen mit vor 1992 geborenen Kindern hätten noch längere Zeit wegen der Kindererziehung im Beruf ausgesetzt und auf vieles verzichtet. Je mehr Kinder erzogen wurden, desto geringer sei in der Regel die eigene Rente. „Zugleich gelten für diese Generation bereits die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre, die Absenkung des Sicherungsniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung sowie Änderungen bei der Hinterbliebenenrente und im Unterhaltsrecht“, gab Hornung zu bedenken. Derzeit hätten Frauen im Durchschnitt ein eigenes Alterseinkommen in Höhe von 645 Euro im Monat, das seien 59,6 Prozent weniger als bei Männern. „Politik und Gesellschaft sind daher in der Pflicht. Die Mütterrente ist verlässliche generationengerechte Politik.“

Die Mittel für die Finanzierung der Mütterrente seien vorhanden. Die Rentenkasse sei gut gefüllt und biete genügend Spielraum. Zudem werde seit 1999 seitens der Bundesregierung für die Anrechnung von Kindererziehungszeiten Jahr für Jahr mehr in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt, als aktuell an Mütter an Rente für Kindererziehungszeiten ausgezahlt werde. Allein im Jahr 2010 habe dieser Bundeszuschuss bei 11,6 Milliarden Euro gelegen, die Ausgaben der Rentenversicherung für Kindererziehungszeiten hätten dagegen nur rund 6,2 Milliarden Euro betragen. Die Differenz zwischen Beitragszahlung und Rentenzahlung für Kindererziehungszeiten habe 2010 bei 5,4 Milliarden Euro gelegen. Mit diesem Betrag sei die Rentenversicherung durch den Bund subventioniert worden, ohne dass dies Rentnerinnen zu Gute gekommen wäre.

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28. November 2013

Mütterrente -ein echter Erfolg für fast neun Millionen Mütter!

„Die Einigung von CDU, CSU und SPD im Koalitionsvertrag auf eine Verbesserung der Mütterrente ab dem 01.07.2014 ist ein Riesenerfolg für fast neun Millionen Mütter und eine Anerkennung ihrer Lebensleistung“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main.

Die konkrete Passage zur Mütterrente lautet im Koalitionsvertrag wie folgt:

„Die Erziehung von Kindern ist Grundvoraussetzung für den Generationenvertrag der Rentenversicherung. Während Kindererziehungszeiten ab 1992 rentenrechtlich umfassend anerkannt sind, ist dies für frühere Jahrgänge nicht in diesem Umfang erfolgt. Diese Gerechtigkeitslücke werden wir schließen. Wir werden daher ab 1. Juli 2014 für alle Mütter oder Väter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, die Erziehungsleistung mit einem zusätzlichen Entgeltpunkt in der Alterssicherung berücksichtigen. Die Erziehungsleistung dieser Menschen wird damit in der Rente besser als bisher anerkannt.“

Hornung: „Wir sind stolz und glücklich über den Erfolg unseres jahrelangen Einsatzes für die Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden. Die eigenständige Alterssicherung von Frauen wird gestärkt. Ab dem 01.07.2014 gibt es pro Kind künftig einen Entgeltpunkt mehr in der Rentenversicherung, wenn es vor 1992 geboren wurde.

Mit ihrer bundesweiten Kampagne „Mütterrente kommt“ hat die Frauen Union der CDU Deutschlands Unterschriften gesammelt. Insgesamt wurden durch zahlreiche Initiativen und Verbände über 400.000 Unterschriften zusammengetragen.

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25. November 2013

Häusliche Gewalt in Frankfurt kein Einzelschicksal

Frauen Union (FU) Kreisvorsitzende Sylvia Hornung fordert konsequente Bekämpfung: „Häufigste Verletzungsursache bei Frauen“

Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November – Aktion „Rote Karte“

In Frankfurt am Main sind 2012 insgesamt 1.290 Fälle häuslicher Gewalt erfasst worden. Hierauf macht die Vorsitzende der Frankfurter Frauen Union, Sylvia Hornung, zum Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November aufmerksam. „Diese Zahlen des Polizeipräsidiums Frankfurt belegen, dass auch in unserer Region häusliche Gewalt kein Einzelschicksal ist. Opfer der häuslichen Gewalt sind insbesondere Frauen, die vom Ehemann, Freund oder Lebenspartner misshandelt werden, und direkt oder indirekt auch deren Kinder, die diese Gewalt miterleben müssen.“

Jeder einzelne Fall zeige, dass alle Anstrengungen der Prävention und für ein entschiedenes Vorgehen gegen häusliche Gewalt mehr als berechtigt seien und intensiv fortgesetzt werden müssten. „Häusliche Gewalt kommt in allen Gesellschaftsschichten vor und ist die häufigste Ursache von Verletzung bei Frauen, häufiger als Verkehrsunfälle, Überfälle oder Vergewaltigungen zusammen“, erklärte die Kreisvorsitzende. Rund 25 Prozent aller Frauen hierzulande hätten bereits Formen körperlicher oder sexueller Gewalt oder beides erlebt.

Es sei davon auszugehen, dass es weiterhin eine hohe Dunkelziffer in diesem Bereich gebe. „Deshalb ist es ganz entscheidend, betroffene Frauen zu ermutigen, häusliche Gewalt zur Anzeige zu bringen und den Teufelskreis des Schweigens zu durchbrechen.“ Viele betroffene Frauen schwiegen aus Scham oder suchten zum Teil die Schuld sogar bei sich selbst. Hinzu komme die Angst, nach einer Anzeige plötzlich allein da zu stehen, ohne Geld und Wohnung.

Landesweit ist die Zahl der Fälle häuslicher Gewalt wieder leicht gestiegen, nachdem im Vorjahr erstmals seit Beginn der Registrierung dieser Delikte ein Rückgang verzeichnet werden konnte. 2012 wurden in Hessen 7.624 Fälle häuslicher Gewalt erfasst, wie die Polizeiliche Kriminalstatistik ausweist. 2011 waren es 7.562 Fälle, 2010 noch 7.764. „Nach einem deutlichen Rückgang 2011 bedeutet dies einen leichten Anstieg um 62 Fälle oder 0,8 Prozent“, so Hornung. In den Jahren 2002 bis 2012 wurden insgesamt 76.361 Fälle häuslicher Gewalt registriert. Häusliche Gewalt umfasse neben Körperverletzungsdelikten, die 2012 mit 5.747 Fällen wie in den Jahren zuvor den größten Anteil darstellten, auch Straftaten gegen das Leben, Bedrohung, Beleidigung und Sachbeschädigung.

Die Zahl der Stalking-Fälle ist dagegen weiter rückläufig. 2012 wurden 1.399 Fälle registriert, 88 weniger als im Vorjahr. 2010 waren es noch 1.783 Fälle. „Am häufigsten werden Frauen nach einer Trennung oder Scheidung angegriffen. Jede vierte Betroffene berichtet von Nachstellungen, Androhungen von Gewalt oder Gewalt durch den Ex-Partner“, erläuterte die Kreisvorsitzende.

Hessen verfüge über ein ausdifferenziertes Netz an Unterstützungs-einrichtungen. In den Frauenhäusern und bei den Interventions- und Frauenberatungsstellen fänden Opfer Gehör, Rat und Hilfe. Das Land unterstütze Einrichtungen und Maßnahmen mit rund 3,5 Millionen Euro pro Jahr finanziell. Als Anlaufstelle steht darüber hinaus rund um die Uhr das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frau“ unter der Nummer 08000 – 116 016 zur Verfügung. Qualifizierte Beraterinnen bieten kompetente Erstberatung an und vermitteln zur weiteren Betreuung an Unterstützungs-einrichtungen vor Ort.

Informationen über die Hilfsangebote enthält die „Rote Karte gegen Gewalt an Frauen“, die in den hessischen Apotheken verteilt wird. Die Aktion des Hessischen Apothekerverbandes und der Landesarbeitsgemeinschaft Hessischer Frauenbüros wurde letzte Woche gestartet und wird vom Sozialministerium unterstützt.

Hornung lobte die Zusammenarbeit zwischen der Polizei, den Gerichten und der Gesundheitsversorgung mit den regional und landesweit agierenden Institutionen, die Beratungs- und Hilfsmöglichkeiten für Opfer und Täter häuslicher Gewalt anbieten. Auch das Gewaltschutzgesetz, das nunmehr seit elf Jahren in Kraft sei, werde in Hessen konsequent umgesetzt und habe sich zum Schutz vor und bei häuslicher Gewalt bewährt.

Mit dem zweiten Landesaktionsplan gegen Gewalt stehe Hessen dafür ein, Maßnahmen gegen häusliche Gewalt dauerhaft zu erhalten und zu etablieren, eine fachkundige Versorgung Betroffener zu gewährleisten und insbesondere die Prävention und die Vernetzung der mit dem Thema betrauten Berufsgruppen weiter auszubauen. Der Aktionsplan habe auch zum Ziel, das Beratungs- und Schutzangebot für Mädchen und Frauen mit Behinderung weiter zu verbessern.

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25. Juli 2013

Wiedereinstieg nach der Familienphase muss leichter werden

Frauen Union: Potential der Berufsrückkehrerinnen wird zu wenig genutzt

Bestes Unternehmen für den Wiedereinstieg gesucht

Frauen in Frankfurt a.M. soll die Rückkehr in den Beruf nach der Familienphase erleichtert werden. Die Frauen Union (FU) fordert die Unternehmen im Stadtgebiet auf, durch unterstützende Maßnahmen gezielt das Potential der Wiedereinsteigerinnen zu nutzen – auch vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels. „80 Prozent der nicht erwerbstätigen Frauen wollen spätestens dann in den Beruf zurück, wenn die Kinder größer sind. Die Wiedereinstiegsquote liegt aber nur bei 13 Prozent. Die meisten verfügen über qualifizierte Abschlüsse und bringen neben hoher Einsatzbereitschaft wichtige soziale Kompetenzen mit, die sie durch die Familienarbeit erworben haben“, erklärte FU-Kreisvorsitzende Sylvia Hornung. „Der Arbeitsmarkt braucht diese vielen gut qualifizierten Frauen. Sie haben noch 20 bis 30 Erwerbsjahre vor sich und sind ein wichtiger Faktor für die Personalentwicklung in Unternehmen.“

Die Entscheidung, länger auszusteigen, dürfe nicht zu einer Sackgasse werden, so die CDU-Politikerin. Das Potenzial der möglichen Wiedereinsteigerinnen und stillen Reserve werde noch zu wenig erschlossen. In Hessen sei von rund 22.000 Frauen in Stiller Reserve auszugehen. „2012 waren in Hessen 4.361 Berufsrückkehrerinnen arbeitssuchend gemeldet. Die Dunkelziffer wird wesentlich höher geschätzt. Knapp 50 Prozent der arbeitsuchenden Berufsrückkehrerinnen suchen eine Vollzeitstelle. Angesichts der demographischen Entwicklung müssen die Betriebe Frankfurt und im ganzen Land verstärkt auf diese Frauen setzen, die nach der Familienphase ins Erwerbsleben zurückkehren wollen.“

Hornung ermuntert die Betriebe in Frankfurt, sich am Wettbewerb „WieDa - Bestes Unternehmen für den Wiedereinstieg in Hessen“ zu beteiligen, der erstmals durchgeführt wird. „‘WieDa‘ steht für ‚Wieder da‘. Gesucht werden Unternehmen, die erfolgreich Konzepte für den Wiedereinstieg umsetzen.“ Als Motivation und Anerkennung zugleich soll der Unternehmenspreis Arbeitgeber auszeichnen, die sich etwas Besonderes einfallen lassen, um Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern. Der Unternehmenspreis wird von NeW Netzwerk Wiedereinstieg, das 2009 von der Hessischen Landesregierung ins Leben gerufen wurde und Wiedereinsteigerinnen durch Beratung, Qualifizierung und Vermittlung unterstützt, vergeben.

Angesprochen sind Unternehmen aller Branchen. Sie können sich in zwei Kategorien bewerben: Unternehmen mit einer Belegschaft bis zu 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Unternehmen mit einer Belegschaft von 50 bis max. 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Einsendeschluss ist am 12. August 2013. Eine unabhängige Jury wird aus den eingehenden Bewerbungen die Preisträger auswählen. Mehr Informationen und die Bewerbungsunterlagen gibt es unter www.new-hessen.de, Infos auch unter Telefon 069 / 91 30 10 30.

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20. März 2013

Schlusslicht bei Lohnlücke: Frauen verdienen 22 Prozent weniger als Männer

Frauen Union zum Equal Pay Day am 21. März: „Kein Fortschritt in Sicht - konzertierte Aktion von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften nötig“

Um das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen zu beseitigen, ist nach Ansicht der Frauen Union Frankfurt a.M. eine konzertierte Aktion von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften erforderlich. „Deutschland gehört nach wie vor zu den Schlusslichtern in Europa. Frauen verdienen hier 22 Prozent weniger als Männer, obwohl sie besser ausgebildet sind. Die Gehaltsdifferenz bei akademischen Berufen liegt sogar bei 28 Prozent. Wir treten hier auf der Stelle, bereits seit 15 Jahren liegt die Entgeltungleichheit auf diesem hohen Niveau, während der EU-Durchschnitt sich auf 16,2 Prozent verringert hat. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, dass endlich die Lohnlücke geschlossen wird, und ein gemeinsames Vorgehen erforderlich“, forderte Kreisvorsitzende Sylvia Hornung anlässlich des Equal Pay Day, der am 21. März 2013 begangen wird.

Der Equal Pay Day errechnet sich aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Der Tag wird an dem Tag begangen, bis zu dem Frauen im Schnitt länger arbeiten müssen, um rein rechnerisch genauso viel Geld verdient zu haben wie Männer bereits am Ende des Vorjahres.

Nach den Worten von Hornung ist es an der Zeit, dass auch die Einführung von gesetzlichen Maßnahmen geprüft wird. Die Bundesregierung sei auf der Grundlage eines hessischen Antrags von der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz aufgefordert worden, eine entsprechende Prüfung vorzunehmen.

Die Ursachen für die Lohnlücke seien vielfältig. Immer noch folge die Hälfte aller jungen Frauen in ihrer Berufswahl traditionellen Rollenstereotypen. Sie entschieden sich für die fünf klassischen „Frauenberufe“ Bürofachkraft, Arzthelferin, Friseurin, Verkäuferin und Kauffrau, die vergleichsweise niedrig bezahlt und mit wenigen Aufstiegschancen verknüpft seien. Hinzu kämen Erwerbsunterbrechungen aufgrund von Kindererziehung und Pflege von Angehörigen. Gravierende Auswirkungen habe auch die im Vergleich mit den Vollzeit-Arbeitsstellen deutlich schlechtere Vergütung der überwiegend durch Frauen ausgeübten Teilzeit-Arbeitsplätze in Deutschland. „Gleichwohl ist zu unterstreichen, dass Lohnunterschiede in einer Größenordnung von zehn Prozent verbleiben, die nicht durch beobachtbare Merkmale zu erklären sind“, so Hornung.

Die Vorsitzende würdigte die bislang auf Bundes- und Länderebene unternommenen Bemühungen zur Förderung von gerechteren Lohnstrukturen. Dazu gehöre der Lohntest Logib D, mit dem Unternehmen auch in Frankfurt a.M. ihre innerbetrieblichen Strukturen auf bestehende Lohnunterschiede überprüfen und wirtschaftlich zukunftsträchtige Lösungen entwickeln können. Logib D sei als Modellvorhaben initiiert, gefördert und einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht worden.

„Diesen vielfältigen Maßnahmen ist eins gemeinsam: die Freiwilligkeit ihrer Anwendung. Genau an dieser Stelle stoßen wir auf Grenzen“, so Hornung. Trotz einer weitgehenden Übereinstimmung zu diesem Thema in der Gesellschaft befinde sich die Verwirklichung von Lohngleichheit von Frauen und Männern unverändert in weiter Ferne. Ein Durchbruch sei nicht in Sicht. “Wichtig ist die Entwicklung eines wirkungsvolleren Instrumentariums, mit dem das Diskriminierungsverbot bei der Lohnfindung falls nötig auch verpflichtend durchgeführt werden kann“, betonte die Vorsitzende.

Diese Einschätzung der CDU-Frauen wird auch auf EU-Ebene geteilt. Im Mai 2012 hat sich das Europäische Parlament in einem Entschließungsantrag für Empfehlungen für verbindliche und bei Nichterfüllung mit Sanktionen zu belegende Maßnahmen wie z. B. hohe Entschädigungszahlungen und Bußgelder ausgesprochen.

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18. März 2013

Frauen-Union Frankfurt begrüßt die Einigung zur eigenständigen Alterssicherung von Frauen

Die Union will Nägel mit Köpfen machen. Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, soll künftig ein Entgeltpunkt mehr pro Kind in der Rentenversicherung anerkannt werden. Darauf haben sich die Vorsitzenden von CDU und CSU, Angela Merkel und Horst Seehofer, geeinigt.

„Rentenlücke schließen – Kindererziehungszeiten stärker anerkennen“: Unter diesem Motto haben wir als Frauen Union der CDU bundesweit und hier in Frankfurt am Main mobil gemacht. Jetzt ist eine wichtige Entscheidung gefallen. Die Einigung der Parteivorsitzenden auf diesen Einstieg begrüße ich. Das bedeutet mehr Gerechtigkeit und Anerkennung für Millionen von Frauen“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main.

Derzeit werden jungen Müttern drei Entgeltpunkte pro Kind in der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet. Ältere Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern bekommen nur einen Entgeltpunkt. Diese Gerechtigkeitslücke wollen wir schrittweise schließen. Ein Entgeltpunkt bedeutet derzeit ein Rentenplus von 28 Euro im Monat [Ost: 25 Euro im Monat].

Hornung: „Wenn die Einigung umgesetzt wird heißt das: Eine Mutter mit drei Kindern, die vor 1992 geboren wurden, bekommt dann 84 Euro [Ost: 75 Euro] mehr monatliche Rente. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der eigenständigen Alterssicherung von Frauen und gegen Altersarmut.“

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13. März 2013

Raus aus der Teilzeitfalle!   Frauen Union fordert Rückkehrrecht auf volle Stelle

Sylvia Hornung: „Teilzeit wird zur Sackgasse - viele Frauen wünschen Ausweitung der Arbeitszeit“

Teilzeitbeschäftigte sollen ein Rückkehrrecht auf eine volle Stelle bekommen. Dies fordert die Frauen Union Frankfurt am Main. „Insbesondere für viele Frauen wird die Teilzeitbeschäftigung zur Sackgasse. Sie reduzieren die Arbeitszeit, um Familienaufgaben mit dem Beruf vereinbaren zu können. Nach der Familienphase haben sie aber keinen Anspruch auf Wiederaufstockung, wenn sie wieder länger arbeiten wollen“, erklärte Kreisvorsitzende Sylvia Hornung. Derzeit arbeiteten 45 Prozent der erwerbstätigen Frauen Teilzeit.

Immer mehr Frauen seien erwerbstätig, was eine positive Entwicklung hin zu mehr Chancengleichheit im Erwerbsleben bedeute. „Der Anstieg der Zahl der erwerbstätigen Frauen in Hessen um 170.000 von 1,23 Millionen im Jahr 2001 auf 1,39 Millionen im Jahr 2011 ist aber vor allem auf den deutlichen Zuwachs bei Teilzeitjobs zurückzuführen“, so Hornung. Während die Arbeitsmarktintegration von Frauen erhöht werden konnte, habe der Anteil der sozialversicherungspflichtigen Frauen, die in Teilzeit arbeiten, zugenommen. 2011 waren mehr als 603.000 Frauen in Hessen in Teilzeit beschäftigt, 2001 waren es 471.000. „Das von Frauen geleistete Arbeitsvolumen ist insgesamt deutlich schwächer angestiegen, als die Anzahl der weiblichen Beschäftigten. Teilzeitbeschäftigung ist weiblich.“ Von den Teilzeitbeschäftigten in Hessen waren 81,5 Prozent Frauen.

Rund die Hälfte der in Teilzeit oder geringfügig beschäftigten Frauen wünsche sich eine Ausweitung der Arbeitszeit. „Teilzeitbeschäftigung wird von vielen Frauen in einer bestimmten Lebensphase, insbesondere den ersten Lebensjahren des Kindes, gewünscht, darf aber nicht dauerhaft aufs Abstellgleis führen. Auch in Teilzeit müssen Karriereoptionen eingeplant werden“, betonte Hornung. Während seit 13 Jahren ein Rechtsanspruch auf Teilzeit bestehe, gebe es bis jetzt kein verlässliches Rückkehrrecht in Vollzeit. „Die Teilzeitbeschäftigung hat langfristige Folgen. Teilzeitbeschäftigung wird – bezogen auf die Bruttostundenlöhne – im Durchschnitt um 19 Prozent schlechter vergütet als Vollzeitbeschäftigung. Durch Teilzeitbeschäftigung verlieren Frauen nicht nur Lohn, später sind auch ihre Rentenansprüche entsprechend niedriger.“ Ein Rechtsanspruch auf Wiederaufstockung der Arbeitszeit mache auch für Männer die Teilzeitbeschäftigung attraktiver. „Wenn Teilzeit nicht das Ende der Karriere bedeutet, werden Väter stärker als bisher bereit sein, Familienaufgaben zu übernehmen.“

Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am Erwerbsleben sei nicht nur ein Gebot der Gerechtigkeit, sondern auch ein Gebot der wirtschaftlichen Vernunft. „Bei Frauen besteht ein erhebliches Aktivierungspotential, um den Fachkräftebedarf der Wirtschaft zu sichern“, betonte die Vorsitzende.

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08. März 2013

Mütterrente noch vor der Bundestagswahl!
Frauen Union fordert Rentengerechtigkeit für ältere Mütter
Hornung: „Erziehungszeiten besser anerkennen - Altersarmut vorbeugen“

Eine bessere Anerkennung der Kindererziehungszeiten in der Rente für ältere Mütter soll noch vor der Bundestagswahl auf den Weg gebracht werden. Dies fordert die Frauen Union Frankfurt a.M.. „Wir wollen Rentengerechtigkeit. Auch die Lebensleistung der Frauen, die vor 1992 Kinder geboren haben, muss angemessen honoriert werden“, erklärte Kreisvorsitzende Sylvia Hornung anlässlich des Internationalen Frauentags, der weltweit am 8. März 2013 begangen wird.

Die Weichenstellung hierfür dürfe nicht wieder vertagt werden, sondern müsse noch in diesem Jahr erfolgen. Der auf Drängen der Frauen Union im Dezember 2012 herbeigeführte Beschluss des CDU-Bundesparteitages für eine schrittweise Verbesserung der Anerkennung der Kindererziehungszeiten in der Rente für Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren sind, sei ein wichtiger Etappensieg gewesen. „Jetzt geht es darum, diesen Beschluss zügig umzusetzen.“

Derzeit werden jungen Müttern drei Entgeltpunkte pro Kind in der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet. Ältere Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern bekommen nur einen Entgeltpunkt. Die Frauen Union fordert, dass sie zwei weitere Entgeltpunkte erhalten und gleichgestellt werden. Hornung skizziert die finanziellen Auswirkungen. „Mütter, deren Kinder ab 1992 geboren wurden, bekommen ein Rentenplus von 84 Euro in den westdeutschen und 75 Euro in den ostdeutschen Bundesländern, ältere Mütter dagegen nur 28 bzw. 25 Euro.“ Für diese unterschiedliche Behandlung gebe es keine stichhaltige Begründung. Die erbrachte Leistung sei in beiden Fällen gleich.

Die Kreisvorsitzende gibt weiterhin zu bedenken, dass älteren Müttern die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefehlt hätten. „Als ihre Kinder klein waren, gab es keinen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz, kein Elterngeld, keine dreijährige Erziehungszeit mit Rückkehrgarantie, keine Hortbetreuung und keine Ganztagsschulen.“ In dieser Situation hätten sich viele Mütter für eine längere berufliche Unterbrechungszeit zur Erziehung ihrer Kinder entschieden. Mit der Entscheidung für Kinder hätten diese älteren Mütter einen wesentlichen Beitrag für die umlagefinanzierte Rentenversicherung geleistet. „Lebensleistung bedeutet nicht nur Erwerbsarbeit, sondern auch Erziehung der Kinder. Diese Leistung muss endlich stärker anerkannt werden, auch damit Altersarmut verhindert wird“, forderte Hornung.

„Derzeit beziehen Frauen im Durchschnitt um 60 Prozent geringere Renten als Männer.“ Die Entgeltlücke von rund 22 Prozent zwischen den Erwerbseinkommen von Frauen und Männern finde ihre Fortsetzung im Alter durch die Rentenlücke. Heutige Rentnerinnen bekommen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, der betrieblichen und privaten Altersversicherung durchschnittlich eine eigene monatliche Rente von 645 Euro. Rentner kommen demgegenüber auf ein eigenes Alterssicherungseinkommen von durchschnittlich 1595 Euro.

Die Ursachen für die Rentenlücke seien in den unterschiedlichen Lebensverläufen von Frauen und Männern zu suchen. Gerade ältere Frauen hätten lange familienbedingte Lücken im Erwerbsverlauf. Kindererziehung bedeutet für Frauen nicht nur Unterbrechung der Erwerbstätigkeit, sondern häufig auch langjährige Teilzeitarbeit und geringere Aufstiegschancen im Beruf. Dies habe geringere Erwerbseinkommen und geringere Rentenanwartschaften zur Folge.

Die CDU-Politikerin verweist auf eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, nach der sich 69 Prozent der Bürgerinnen und Bürger dafür aussprechen, Erziehungsleistung in der Rente besser zu berücksichtigen, um zu mehr Familiengerechtigkeit zu kommen.

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28. Februar 2013

Mitmachen beim Girls Day 2013: Chance für Schülerinnen und Unternehmen in Frankfurt a.M.

Sylvia Hornung: „Mädchen für naturwissenschaftliche, technische und handwerkliche Berufsfelder begeistern“

Auch in diesem Jahr findet wieder der Girls Day statt: am 25. April 2013. Die Frauen Union (FU) Frankfurt am Main ruft die Schülerinnen ab Klasse 5 im Kreisgebiet auf mitzumachen. Ebenso fordert sie die Unternehmen vor Ort auf, sich am Aktionstag zu beteiligen und ihre Girls`Day-Veranstaltung in die Aktionslandkarte auf der Internetseite www.girlsday.de einzutragen.

„Die Mädchen sollen in den Unternehmen Einblick in bisher männlich dominierte Berufsfelder bekommen. Sie können in Betrieben, Werkstätten und Laboreinrichtungen erleben, wie spannend eine technik bzw. naturwissenschaftich orientierte Arbeit ist. Es gilt, frühzeitig das Berufswahlspektrum zu erweitern und die Vielfalt der 350 Ausbildungsberufe zu erschließen“, erklärte Kreisvorsitzende Sylvia Hornung. Der Girls Day sei häufig der erste Zugang für Mädchen zu handwerklich-technischen und IT-Berufen, zu naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen oder Karrieren z.B. in Wissenschaft und Forschung. Er bilde ein Schlüsselerlebnis in der Berufsorientierung und trage nachweislich zu einem positiven Image der technischen Berufe bei.

Zudem biete der Mädchen-Zukunftstag eine besondere Chance für Unternehmen und Organisationen in Frankfurt, die qualifizierten Nachwuchs suchen. Unternehmen und Organisationen profitierten doppelt: 27 Prozent erhielten Bewerbungen allein von ihren eigenen ehemaligen Girls Day-Teilnehmerinnen - 60 Prozent von ihnen stellten diese Bewerberinnen ein.

Der Mädchen-Zukunftstag findet zum 13. Mal statt und soll an Berufe in Technik, Wissenschaft und Handwerk heranführen, in denen Frauen nach wie vor unterrepräsentiert sind. „Der Trend zur geschlechtertypischen Berufswahl muss durchbrochen werden“, forderte Hornung. Noch immer entscheide sich die Hälfte aller jungen Frauen für die fünf „klassischen“ und vergleichsweise schlecht bezahlten Frauenberufe Bürofachkraft, Arzthelferin, Friseurin, Verkäuferin und Kauffrau. Die FU-Vorsitzende ermunterte, sich breiter über Ausbildungsberufe und Studiengänge zu informieren sowie Fähigkeiten auszuprobieren und zu erweitern. „Der Girls Day bietet hierfür eine gute Schnuppermöglichkeit. Die Schülerinnen erhalten direkte Antworten auf ihre Fragen und können erste Kontakte zu Personalverantwortlichen knüpfen.“

Parallel findet in diesem Jahr zum dritten Mal ein Boys Day statt, der Jungen soziale Berufe nahe bringen soll.

Am Girls Day und Boys Day können sich Schülerinnen und Schüler aller Schultypen beteiligen. Informationen im Internet: www.girls-day.de (Girls‘Day Infos / Girls‘Day in den Bundesländern / Hessen) und www.boys-day.de. Aktionen mit freien Plätzen finden Schülerinnen über die Aktionssuche. Auf der Aktionslandkarte sind alle Veranstaltungen eingetragen, die am Girls Day stattfinden.

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17. Januar 2013

Frauen-Union Frankfurt unterstützt die Nominierung von Erika Steinbach als Kandidatin für den Deutschen Bundestag

Wie die Vorsitzende der Frauen-Union Frankfurt, Sylvia Hornung, mitteilte, unterstützt die Frauen-Union Frankfurt die Nominierung von Erika Steinbach als Kandidatin der CDU für den Deutschen Bundestag im Wahlkreis 183.

Die Frauen-Union Frankfurt begrüßt es, dass für einen der beiden Bundestagswahlkreise wieder eine Frau antritt. Mit Erika Steinbach kandidiert eine der früheren Vorsitzenden der FU Frankfurt, die damit eine Garantie für eine adäquate Vertretung von Frauen im Bundestag gibt. Auch sachpolitisch ist Erika Steinbach eine etablierte Abgeordnete mit einer langjährigen Erfahrung in der Vertriebenenpolitik wie auch als Menschenrechtspolitikerin. Als Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag hat sie sich intensiv für Frauen und ihre Rechte stark gemacht – gegen Frauenhandel und Zwangsprostitution, gegen häusliche Gewalt und Ehrenmorde, gegen Gewalt gegen Frauen im Krieg. Sie ist Patin von Julia Timoschenko, der rechtswidrig inhaftierten ehemaligen Ministerpräsidentin der Ukraine.

„Es wäre schön, wenn ein Wahlkreis in Frankfurt von einer starken CDU-Frau vertreten wird“ so Hornung.

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29. September 2012

Sylvia Hornung in den Landesvorstand der FU Hessen wiedergewählt
Bettina Wiesmann MdL neu im Landesvorstand

Auf der diesjährigen Landestagung der hessischen Frauen-Union in Dieburg am 29.09.2012 wurde die bisherige Landesvorsitzende, Petra Müller-Klepper, Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium mit einem überwältigenden Stimmergebnis wiedergewählt.

Für die Frauen-Union Frankfurt traten deren Vorsitzende, Sylvia Hornung, sowie Bettina Wiesmann MdL als Kandidatinnen an. Die Delegierten wählten Bettina Wiesmann als stellvertretende Landesvorsitzende und Sylvia Hornung als Beisitzerin im Landesvorstand mit einem ausgezeichneten Stimmergebnis. Beide Frauen spielen auch künftig eine wichtige Rolle im Landesvorstand und vertreten die Interessen der Frankfurter Frauen-Union.

Die FU-Landesvorsitzende Petra Müller-Klepper forderte erneut mehr Frauen in Ämtern und Mandaten. „Dies ist eine Aufgabe der gesamten Partei und nicht nur der Frauen-Union.“ Gut die Hälfte aller Wahlberechtigten seien Frauen. Wenn die Union auch zukünftig erfolgreich sein wolle, müsse sie den Sichtweisen und Themen der Frauen mehr Gewicht beimessen sowie den Frauenanteil unter den Kandidaten bei Wahlen ausbauen. „Zur Bewältigung der großen politischen Herausforderungen ist die Mitwirkung von möglichst vielen Frauen in der Union nicht nur erwünscht und wichtig, sondern unverzichtbar“, erklärte Müller-Klepper.

Die stellvertretende CDU-Landesvorsitzende und Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann unterstrich in ihrer Rede beim Landesdelegiertentag, dass "Frauenförderung immer noch nötig und wichtig ist. Wir müssen die Chancen nutzen, bei zunehmendem Fachkräftemangel die qualifizierte Beteiligung von Frauen in allen Bereichen voranzubringen."

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14. August 2012

Zuschussrente: Mehr Leistungsgerechtigkeit für ältere Mütter!
Frauen Union fordert Nachbesserung am Gesetzentwurf

Der Gesetzentwurf zur Stärkung der Alterssicherung, den Bundesarbeitsministerin von der Leyen vorgelegt hat, bedarf aus Sicht der Frauen Union der Nachbesserung. „Die stärkere Anerkennung von Familienleistungen in der Rente ist richtig. Mit Blick auf die älteren Mütter ist der vorgelegte Gesetzentwurf jedoch enttäuschend. Wir wollen jetzt die Gerechtigkeitslücke schließen und die Lebensleistung auch der älteren Mütter honorieren“, erklären die Landesvorsitzende der Frauen Union Hessen Staatssekretärin Petra Müller-Klepper und die Kreisvorsitzende der Frankfurter Frauen-Union Sylvia Hornung.

Die Frauen Union der CDU fordert daher in diesem Gesetzgebungsverfahren eine Anrechnung von weiteren zwei Entgeltpunkten für künftige Rentnerinnen für Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder.

Derzeit werden jungen Müttern drei Entgeltpunkte pro Kind in der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet. Ältere Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern bekommen nur einen Entgeltpunkt. Kindererziehung ist neben Erwerbsarbeit eine Voraussetzung unserer umlagefinanzierten Rentenversicherung. Die CDU hat sich wiederholt für eine bessere Anerkennung der Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder ausgesprochen.

Ältere Mütter waren in geringerem Umfang erwerbstätig als heute. Ihnen fehlten die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Als ihre Kinder klein waren, gab es keinen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz, kein Elterngeld, keine dreijährige Erziehungszeit mit Rückkehrgarantie, keine Hortbetreuung und keine Ganztagsschulen. In dieser Situation entschieden sich viele Mütter für eine längere berufliche Unterbrechungszeit zur Erziehung ihrer Kinder. Zudem gibt es in dieser Altersgruppe eine zunehmende Zahl von Alleinerziehenden und Geschiedenen und sie sind bereits von der Absenkung des Rentenniveaus betroffen.

Petra Müller-Klepper und Sylvia Hornung betonen:“ Mit ihrer Entscheidung für Kinder haben diese älteren Mütter einen wesentlichen Beitrag für unsere umlagefinanzierte Rentenversicherung geleistet. Lebensleistung bedeutet nicht nur Erwerbsarbeit, sondern auch Erziehung der Kinder. Diese Leistung muss endlich stärker anerkannt werden. Die aktuelle Rentenreform muss Verbesserungen für ältere Mütter bringen. Nur so lässt sich Altersarmut erfolgreich verhindern.“

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03. Juli 2012

Elterngeld und Kinderbetreuung stärkt junge Familien!

„Mit dem Elterngeld wird jungen berufstätigen Frauen und Männern die Möglichkeit gegeben, Erziehung und Beruf besser zu vereinbaren. Es ist zugleich eine Stärkung der Partnerschaft von Mann und Frau. Die Partnermonate stärken Familien mit Kindern und sind ein Anreiz vor allem für Väter, zusätzliche Verantwortung für die Kindererziehung zu übernehmen“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frankfurter Frauen Union.

Das Statistische Bundesamt belegt mit aktuellen Zahlen zum Elterngeld eine weiterhin wachsende Beteiligung der Väter an der Betreuung ihrer Kinder. Bereits 25,3 Prozent - und damit gut ein Viertel - der Väter haben für ihre im Jahr 2010 geborenen Kinder das Elterngeld in Anspruch genommen.

Hornung: „Laut Elterngeld-Monitor 2012 hat das Elterngeld bzw. die Elternzeit die Väterbeteiligung an der Kinderbetreuung in der ersten Zeit nach der Geburt eines Kindes gestärkt. Die Väter nutzen diese Zeit tatsächlich für die Betreuung ihres Kindes. Dies stärkt den Zusammenhalt in der Familie und es ist ein wertvoller Schritt hin zu einer partnerschaftlichen Gesellschaft.“

„Eine Debatte um das Elterngeld verunsichert werdende Eltern. Junge Eltern brauchen Planungssicherheit. Es ist Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen für eine familienfreundliche Gesellschaft zu setzen, auf die sich Eltern verlassen können“, betont Hornung.

„Zu den fairen Rahmenbedingungen für Familien gehören auch der konsequente qualitative und quantitative Ausbau der Kinderbetreuung. Ab August 2013 sollen die Eltern für ihre Kinder auch unter drei Jahren ausreichend Betreuungsplätze bekommen. Damit ermöglichen wir den Eltern die gewünschte Wahlfreiheit. Denn unzureichende Möglichkeiten der Kinderbetreuung sind für beide Elternteile Hindernisse bei dem Versuch, Beruf und Familie miteinander in Einklang zu bringen“, unterstreicht die Vorsitzende der Frankfurter Frauen-Union.

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11. Mai 2012

Muttertag 13. Mai 2012
Rentengerechtigkeit für Mütter!

„Die Entgeltlücke von 23 Prozent zwischen den Einkommen von Frauen und Männern setzt sich als Rentenlücke für Frauen fort. Nicht nur bei der Alterssicherung von Frauen besteht großer Nachholbedarf. Derzeit liegt der Gender Pension Gap in Deutschland bei 59,6 Prozent. Das heißt, in Deutschland beziehen Frauen im Durchschnitt um 59,6 Prozent geringere eigene Alterseinkommen als Männer. Die Gründe dafür liegen in den weiblichen Rentenbiografien“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt a.M. anlässlich des Muttertages.

Ältere Mütter waren in geringerem Umfang erwerbstätig als heute. Ihnen fehlten die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Als ihre Kinder klein waren, gab es keinen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz, kein Elterngeld, keine dreijährige Erziehungszeit mit Rückkehrgarantie, keine Hortbetreuung und keine Ganztagsschulen. In dieser Situation entschieden sich viele Mütter für eine längere berufliche Unterbrechungszeit zur Erziehung ihrer Kinder.

„Mit ihrer Entscheidung für Kinder haben diese älteren Mütter einen wesentlichen Beitrag für unsere umlagefinanzierte Rentenversicherung geleistet. Lebensleistung bedeutet nicht nur Erwerbsarbeit sondern auch Erziehung der Kinder. Mütter verdienen nicht nur am Muttertag Anerkennung für diese Leistung. Sie haben auch Gerechtigkeit in der Rente verdient“, betont Hornung.

„Die Frauen Union der CDU fordert daher die Anrechnung von weiteren zwei Entgeltpunkten für künftige Rentnerinnen bzw. Rentner für Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder“, so Hornung, Vorsitzende der Frauen Union.
Das ist eine Zukunftsinvestition. Denn Altersarmut von Frauen kann so ursachengerecht und gezielt bekämpft werden. Die Abhängigkeit künftiger Rentnerinnen von staatlicher Unterstützung wird geringer.

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25. April 2012

Girls' Day 2012: Berufswahl entscheidet über Verdienst

„Frauen verdienen in Deutschland nach wie vor durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer. Ein wichtiger Faktor für diese Entgeltlücke ist das Berufswahlverhalten von Frauen. Der Girls' Day öffnet Mädchen die Augen und richtet deren Blick auf die ganze Bandbreite des Berufswahlspektrums“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frankfurter Frauen-Union anlässlich des morgigen Girls' Days.

Trotz der vielfach besseren Schulabschlüsse entscheiden sich Mädchen bei ihrer Ausbildungs- und Studienplatzwahl immer noch für die als typisch weiblich geltenden Berufsfelder und Studienfächer. Bei der dualen Ausbildung gehören an die Spitze der TOP-10 Ausbildungsberufe 2011 die Ausbildung zur Verkäuferin, Kauffrau im Einzelhandel und Bürokauffrau. Bei den Studienanfängerinnen lagen im Wintersemester 2011/2012 die Zahlen in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik auf überschaubarem Niveau. Bauingenieurwesen 25,9 Prozent, Informatik 19,9 Prozent und Elektrotechnik 11 Prozent weibliche Studienanfänger – dieser Anteil ist steigerungsfähig.

Hornung: „Bei der Berufswahl entscheiden sich Frauen also zumeist für Branchen in denen geringere Löhne gezahlt werden. Hier setzt der Mädchen-Zukunftstag an. Mädchen sollten mit Neugier und Mut auch die technischen und naturwissenschaftlichen Berufsbereiche für sich entdecken – hier liegen Chancen und höhere Verdienstmöglichkeiten.“

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29. März 2012

Frauen-Union Frankfurt: Geballte Kompetenz von CDU-Frauen

Die Vorsitzende der Frauen-Union (FU) Frankfurt, Sylvia Hornung, ist auf der Jahrenhauptversammlung am Mittwoch, den 28.03.2012 einstimmig wiedergewählt worden. Die CDU-Politikerin wird in ihrer dritten Amtszeit von ihren Stellvertreterinnen, Hildegard Burkert, Verena David und Hannelore Metzner, unterstützt. Auch sie waren mit großer Mehrheit wiedergewählt worden. „Das ist ein Zeichen, dass wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind.“, so Sylvia Hornung. Ein ebenso gutes Ergebnis erzielte Heike Verena Wiegelmann als Schriftführerin. Ferner gehören dem neuen Vorstand an: Ankin Akyuez, Charlotte Baecker, Anke Bernecke-Kaus, Gabriele Cappel, Inge Cromm, Marie José de los Rios, Ketevan Helbig, Angelika Heß, Angela Aiazzi Hornberg, Irene Kerbel, Yvonne Kinet, Sybill Cornelia Meister, Ursula Plahusch und Debora Rieser.

„Mit dem neuen Vorstand haben wir eine tolle Mischung, die unsere Arbeit noch effizienter machen wird. Wir sind neunzehn Frauen aus fünf Nationen und drei Generationen. Die Altersspanne liegt zwischen 22 und 73 und alle Jahrzehnte sind vertreten.“, erzählt Sylvia Hornung stolz. Die Frauen Union sieht darin den Vorteil, eine größere Gruppe von Frauen mit ihrer Politik zu erreichen. „Es ist eine Chance und gleichzeitig eine Herausforderung, so viele Interessen unter einen Hut zu bringen. Diese nehme ich gerne an, denn ich habe engagierte und kompetente Mitstreiterinnen.“

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23. März 2012

Equal Pay Day 2012

Zum Equal Pay Day hat die Frauen Union der CDU den Startschuss für ihre Kampagne „Rentenlücke schließen – Kindererziehungszeiten stärker anerkennen“ gegeben. Damit setzt sich die FU bundesweit für eine bessere Alterssicherung von Frauen ein. 23 Prozent Entgeltlücke und 60 Prozent Rentenlücke sind genug: Die Frauen fordern Rentengerechtigkeit“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frankfurter Frauen-Union anlässlich des morgigen Equal Pay Days.

Die durchschnittliche eigene Rente einer Frau beträgt 645 Euro. Im Gegensatz dazu erhält ein Mann durchschnittlich 1595 Euro eigene Rente. Die Rentenlücke beträgt in Deutschland also 59,6 Prozent.“

„Gerade Frauen im mittleren Alter, deren Kinder heute schon erwachsen sind und die noch nicht in Rente sind, haben längere Zeit wegen der Kindererziehung im Beruf ausgesetzt. Kita-Plätze waren Mangelware und der berufliche Wiedereinstieg war noch schwierig. Diese Generation von Frauen wird von der Absenkung des Rentenniveaus und den Änderungen bei der Witwenrente oder auch des Scheidungsunterhalts finanziell negativ betroffen sein. Hier droht Altersarmut“, streicht Hornung heraus.

Die Frauen Union will Rentengerechtigkeit für Frauen: Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, bekommen nur ein Jahr Kindererziehungszeit in der Rente anerkannt. Das bedeutet ein Rentenplus von 27 Euro im Monat. Für Kinder, die ab 1992 auf die Welt kamen, werden drei Jahre angerechnet, also 82 Euro im Monat. Die Erziehungszeiten werden wie die Pflichtbeitragszeiten eines Durchschnittverdieners in der Deutschen Rentenversicherung bewertet.

Daher fordert die Frauen Union der CDU: Eine Aufwertung der Kindererziehungszeiten in der Rente für jedes Kind für alle künftigen Rentnerinnen. Das heißt: Jedes Kindererziehungsjahr bedeutet ein Rentenplus von 27 Euro im Monat.

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06. März 2012

Frauen in die Chefetagen – EU-Kommissarin Reding weist die Richtung

„Die Frauen Union unterstützt die Initiative von EU-Kommissarin Viviane Reding für mehr Frauen in Top-Positionen in Unternehmen. Mit dem Start des öffentlichen Anhörungsverfahrens wird die Grundlage für eine gesetzliche Regelung auf europäischer Ebene gelegt. Freiwillige Selbstverpflichtungen der Wirtschaft in Deutschland für Frauen in Führungspositionen haben in elf Jahren nicht zum Ziel geführt“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frankfurter Frauen Union. „Es sprechen klare wirtschaftliche Gründe für eine deutliche Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen. Vorausdenkende Unternehmen haben erkannt, dass Diversity für wirtschaftlichen Erfolg steht“, führt die Vorsitzende der Frauen Union weiter aus.

Studien der Unternehmensberatung McKinsey zeigen, dass Unternehmen mit mehr Frauen in ihren Entscheidungsgremien einen höheren Anstieg im Börsenkurs als im Branchendurchschnitt verzeichnen konnten. Weiterhin betrugen die durchschnittlichen Betriebsgewinne fast mehr als das Doppelte gegenüber dem Branchendurchschnitt.

Hornung: „Die Unternehmen in Deutschland sollten angesichts solcher Ergebnisse die entsprechenden personellen Entscheidungen treffen. Es geht auch um unsere wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit.“

Es besteht bereits ein europäisches Bündnis für mehr Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft. Dieses wurde im Februar im Rahmen der Veranstaltung der EVP-Frauen für mehr Frauen in Führungspositionen in Berlin deutlich. Viviane Reding unterzeichnete dort persönlich die Berliner Erklärung. Sie unterstützt damit die Forderung nach einer Frauenquote von 30 Prozent in den Aufsichtsräten der börsennotierten Unternehmen. „Diese überparteiliche Initiative von Frauenpolitikerinnen aller Fraktionen und von Frauenverbänden für mehr Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft bildet den Grundstein für ein breites gesellschaftliches Bündnis“, betont Hornung.

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23. November 2011

Frankfurter Frauen-Union feiert 50-jähriges Jubiläum

Frankfurt am Main, 23.11.2011: Die Frankfurter Frauen-Union feierte am 22.11.2011 ihr 50. Jubiläum. Auf den Tag genau vor einem halben Jahrhundert gründete eine Handvoll Frauen mit Weitblick die Frauenvereinigung der CDU Frankfurt. Mittlerweile sind Frauen selbstverständlich Mitglied in den Vorständen, sie gehören den Kommunalparlamenten an, sitzen im Landtag und Bundestag und leiten erfolgreich Dezernate – dies war nicht immer so.

Gerade in Frankfurt gab und gibt es immer wieder Frauen, die sich in herausragender Weise für die Belange von Frauen eingesetzt und politische Verantwortung übernommen haben. So gehörte die erste weibliche Bundesministerin Dr. Elisabeth Schwarzhaupt dem Kreisverband Frankfurt an. Seit Jahren hat Frankfurt mit Petra Roth eine Oberbürgermeisterin, die erfolgreich die Geschicke der Stadt lenkt und über die Grenzen des Landes bekannt und beliebt ist.

Heute kann die Frauen-Union mit Stolz auf so manches Erreichte zurückblicken. Am Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen sind wir jedoch keineswegs angelangt.

Bei der Festveranstaltung am 50sten Jahrestag der Frankfurter Frauen-Union berichteten die ehemaligen Vorsitzenden Ruth Beckmann, Brigitte Babbe und Prof. Dr. Daniela Birkenfeld wie Frauen in den letzten 50 Jahren Politikfelder aktiv mitgestaltet, wie sie mit unermüdlichem Engagement, Selbstvertrauen und Zivilcourage Missstände aufgezeigt und konstruktive Lösungen unterbreitet haben. Dabei hat sich immer wieder gezeigt: Politik braucht Frauen! – sie braucht die Erfahrungen und Sichtweisen der Frauen, damit sich alle: Männer wie Frauen in den Ergebnissen politischer Entscheidungen wiederfinden können.

Die Kreisvorsitzende, Sylvia Hornung würdigte das Engagement der Damen. „Die Politik lebt vom Engagement der Frauen, von ihren Ideen und ihrer Tatkraft“ so Hornung „Auch wenn wir bisher viel erreicht haben, die Themen gehen der Frauen-Union nicht aus. Wir werden uns auch weiterhin hochmotiviert den aktuellen politischen Themen annehmen und für unsere Gesellschaft und unsere Stadt grundlegende Entscheidungen mitgestalten.“

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29. Oktober 2011

Frauen Union würdigt Verdienste von Elisabeth Schwarzhaupt zu ihrem 25. Todestag „Wegbereiterin und Streiterin für die Frauen in der Politik“ Erste Bundesministerin kam aus Frankfurt

Die Frankfurter Frauen-Union würdigt anlässlich des 25. Todestages von Elisabeth Schwarzhaupt (am 29. Oktober 2011) deren Verdienste als Frauenpolitikerin. Die Juristin und CDU-Bundestagsabgeordnete aus Frankfurt wurde vor fast genau 50 Jahren als erste Frau Ministerin in einem Bundeskabinett. Bundeskanzler Konrad Adenauer übertrug ihr am 14. November 1961 das Gesundheitsressort. „Die Hessin hat mit dem Sprung ins Ministeramt, der auf massiven Druck der CDU-Frauen erfolgte, den Durchbruch für Frauen in die politische Führung erzielt und durch ihr mutiges Engagement Gleichberechtigungsgeschichte geschrieben. Sie trat inner- und überparteilich erfolgreich für die Belange und Rechte der Frauen ein und hat zukünftigen Generationen den Weg bereitet“, erklärte die Kreisvorsitzende Sylvia Hornung.

Elisabeth Schwarzhaupt begann ihr Engagement für die Gleichberechtigung als städtische Rechtsberaterin für Frauen in Frankfurt. Sie betätigte sich als Wahlkämpferin gegen die Frauenpolitik des Nationalsozialismus. „Sie war eine prägende Führungspersönlichkeit der christlichen Frauenbewegung“, betonte Hornung. 1945 trat Elisabeth Schwarzhaupt in die CDU ein. Von 1953 bis 1969 gehörte sie dem Deutschen Bundestag an. Sie engagierte sich besonders für die Reform des Ehe- und Familienrechts im Sinne der Gleichberechtigung. „Das erste Gleichberechtigungsgesetz von 1957, das u.a. das Letztentscheidungsrecht des Mannes in Familienangelegenheiten und sein Kündigungsrecht gegenüber dem Arbeitgeber der Frau gestrichen hat, trägt die Handschrift von Elisabeth Schwarzhaupt“, so Hornung. Ehe die Frankfurterin ins Ministeramt berufen wurde, war sie stellvertretende Vorsitzende der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion. Sie war Vorsitzende des deutschen Akademikerinnenbundes und des deutschen Frauenrats.

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22. Oktober 2011

Frankfurt im neuen FU-Bundesvorstand erneut gut vertreten: Prof. Dr. Daniela Birkenfeld wiedergewählt

Die Frauen Union der CDU Deutschlands hat am vergangenen Wochenende in Wiesbaden ihre zweitägige Bundesdelegiertentagung abgehalten. An dem Treffen unter dem Motto "Frauen schaffen Perspektiven, gleiche Chancen, gleicher Lohn" nahmen rund 400 Delegierte und zahlreiche Gäste teil.

Die Frankfurter Frauen-Union freut sich besonders, dass sie auch im neuen Bundesvorstand der Frauen Union wieder gut vertreten ist. Prof. Dr. Daniela Birkenfeld aus Frankfurt und Sigrid Isser aus Offenbach wurden am Wochenende erneut zu Beisitzerinnen gewählt. Die 52jährige Juristin Daniela Birkenfeld, Stadträtin für Soziales, Senioren, Jugend und Recht der Stadt Frankfurt am Main und Mitglied im Kreisvorstand der Frauen Union in Frankfurt, vertritt bereits seit zehn Jahren in diesem Führungsgremium die Interessen der Frankfurter und hessischen CDU-Frauen. Die 56jährige gelernte Arzthelferin Sigrid Isser, die FU-Kreisvorsitzende in Offenbach ist, gehört bereits seit 2003 in der Funktion als Beisitzerin dem Bundesvorstand an. Die Kreisvorsitzende der Frankfurter Frauen-Union Sylvia Hornung sieht in den Wiederwahlen eine gute Basis, um auch weiterhin die Frankfurter Mitgestaltung auf Bundesebene zu stärken.

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23. März 2011

Equal Pay Day 2011 – für Gleichberechtigung beim Entgelt!

„Immer mehr Frauen sind in Deutschland erwerbstätig. Damit einher geht eine wachsende Bedeutung des Einkommens von Frauen für das Familieneinkommen. 18 Prozent aller Frauen sind bereits alleine oder überwiegend für den Familienunterhalt zuständig. Damit hat die Bekämpfung des Entgeltunterschiedes zwischen Frauen und Männern oberste Priorität“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main anlässlich des Equal Pay Days am 25.03.2011.

Hornung: „Der Verdienstunterschied liegt in Deutschland zwischen Frauen und Männern seit Jahren konstant bei 23 Prozent. Frauen, die zu so genannten Familienernährerinnen werden, versorgen ihre Familien allzu oft mit einem niedrigeren Fraueneinkommen. Ob als alleinerziehende Familienernährerin oder als Familienernährerin der ganzen Familie, zum Beispiel wegen Erwerbslosigkeit des Ehemannes – das Modell des männlichen Familienernährers ist auf dem Rückzug.“

Die Frauen Union der CDU fordert endlich eine gerechte Vergütung für Frauen. Die Kompetenz, Leistung und Erfahrung von Frauen müssen sich beim Entgelt und beim beruflichen Aufstieg niederschlagen. Gerade bei den Familien-ernährerinnen wird deutlich, dass das Einkommen von Frauen kein Zubrot ist, sondern die wirtschaftliche Basis für die ganze Familie darstellt. Es ist nicht nur ein Gebot der Gerechtigkeit sondern auch der wirtschaftlichen Vernunft, dass sich die Potentiale von Frauen und Männern gleichermaßen entfalten können.

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08. März 2011

100. Frauentag am 8. März 2011: Trotz Quorum und Quote noch zu wenig Frauen in der Politik

Die Frankfurter Frauen-Union hat anlässlich des 100. Internationalen Frauentages, der am 8. März 2011 begangen wird, mehr Gewicht für Frauen in der Politik gefordert. „Die Politik braucht mehr Frauen, damit auch hier die Gleichberechtigung verwirklicht wird. Frauen sind zwar – nicht zuletzt dank der Hilfsinstrumente wie Quorum oder Quote – immer mehr und immer öfter beteiligt, aber noch nicht genug. Aus der einstigen Männerdomäne muss ein stimmiges Abbild unserer Gesellschaft werden“, erklärte Kreisvorsitzende Sylvia Hornung.

Trotz des starken bürgerschaftlichen Engagements von Frauen in vielen Bereichen der Gesellschaft fehle es gerade an ihrer Mitwirkung auf der politischen Ebene, wo die Entscheidungen getroffen würden. Frauen könnten mit ihrer Sachkompetenz und emotionalen Intelligenz wichtige Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen wie die demographische Entwicklung, die Integration oder Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur beitragen.

Die Frauen Union setzt darauf, dass die Kommunalwahl am 27. März 2011 in Frankfurt einen Fortschritt bringt und künftig mehr Frauen die Kommunalpolitik mitgestalten. Die Frauen Union setzt darauf, dass Kandidatinnen auf den Listen nach vorne kumuliert und panaschiert werden. Sie ermuntert die Kandidatinnen für sich zu werben und nach der Wahl auch Verantwortung in der Führung zu übernehmen. Die CDU-Vertreterinnen auf den Chefsesseln wie die Frankfurter Oberbürgermeisterin Dr. Petra Roth zeigten eindrucksvoll, dass Frauen den Kommunen neue Perspektiven erschließen könnten. „Frauen führen anders, aber genauso erfolgreich wie Männer“ so die Kreisvorsitzende der Frankfurter Frauen-Union Sylvia Hornung.

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21. Februar 2011

Kinderlärm ist Musik

„Deutschland ist eine kinderfreundliche Gesellschaft! Dieses deutliche Signal geht von der Entscheidung des Bundeskabinetts aus, Kinderlärm von Spielplätzen oder Kindertagesstätten nicht wie andere Lärmquellen im Sinne des Lärmschutzrechts zu beurteilen“, begrüßt Sylvia Hornung, Kreisvorsitzende der Frankfurter Frauen-Union, die Novelle des Bundes-Immissionsschutzgesetzes.

Die Frauen Union Hessen hat schon lange gesetzlichen Änderungen gefordert und begrüßt, dass künftig auch neu errichtete Kindertagesstätten in reinen Wohngebieten möglich sein sollen.

„Kinder gehören mitten ins Leben. Sie sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Die Klagen gegen Kinderlärm weisen ein mangelndes Verständnis für die nachwachsende Generation auf. Kinder toben und spielen. Lassen wir ihnen diesen Freiraum und stehen nicht mit Schallpegelmesser am Gartenzaun“, fordert Hornung.

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03. Februar 2011

Frauen an die Spitze !

„An der Spitze stoßen Frauen in der deutschen Wirtschaft immer noch an die ´gläserne Decke`. Wir brauchen jetzt klare Regelungen für die Erhöhung des Anteils von Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen von Unternehmen“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main.

Hornung: „Bei der Neubesetzung der Aufsichtsräte im Jahr 2013 können die Unternehmen beweisen, ob sie es Ernst meinen und Frauen in Führungspositionen wollen. Die letzten zehn Jahre zeigen, dass freiwillige Vereinbarungen mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern nicht wirkten.“

„Sollten im Jahr 2013 keine messbaren Fortschritte bei der Neubesetzung von Führungspositionen mit Frauen erkennbar sein, sind gesetzliche Regelungen notwendig. Dafür sprechen handfeste wirtschaftliche Gründe“, betont Hornung.

Hornung: „Mit 51 Prozent der weiblichen Hochschulabsolventen stehen gut qualifizierte Frauen zur Verfügung. Vorausdenkende Unternehmen haben erkannt, dass Diversity für wirtschaftlichen Erfolg steht. Frauen sind ein großes Fachkräftereservoir. Dieser Schatz muss nur gehoben werden.“

Die Frauen Union der CDU will den Frauenanteil in Aufsichtsräten zeitnah auf einen Mindestanteil von einem Drittel erhöhen. Ziel ist, dass beide Geschlechter mit mindestens 40 Prozent in Aufsichtsräten vertreten sind.

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04. Dezember 2010

Mehr Frauen in die Kommunalparlamente - Unterrepräsentanz beenden
Frauen Union wirbt für Verbesserung durch Kommunalwahl 2011

In Hessen sollen künftig mehr Frauen die Kommunalpolitik mitgestalten. Dieses Ziel verfolgt die Frauen Union (FU) der CDU Hessen mit Blick auf die Kommunalwahl am 27. März 2011. „Die Frauen sind in den kommunalen Gremien noch weniger vertreten als in den Gremien auf Bundes- und Landesebene. Nur 18,7 Prozent der Mitglieder, die die CDU derzeit in die Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen entsendet, sind Frauen. Diese Situation ist stark verbesserungsbedürftig“, erklärte Landesvorsitzende Petra Müller-Klepper beim Kommunalwahlkongress in Großen-Buseck. Unter dem Motto „Kommunen sind auch weiblich“ trafen sich dort Kandidatinnen aus ganz Hessen, die sich bei der Kommunalwahl im Frühjahr für die CDU um ein Mandat bewerben.

„Aus der einstigen Männerdomäne muss noch mehr ein stimmiges Abbild unserer Gesellschaft werden. Die Kommunalpolitik braucht mehr Frauen“, forderte Jutta Nothacker, 1. Kreisbeigeordnete und CDU-Landratskandidatin im Rheingau-Taunus-Kreis. Frauen könnten mit ihrer Sachkompetenz und emotionalen Intelligenz wichtige Lösungsansätze gerade für die aktuellen Herausforderungen wie die demographische Entwicklung, die Integration, Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur beitragen.

„Gerade in der Kommunalpolitik ist die Kompetenz und Erfahrung von allen Bürgerinnen und Bürgern gefragt. Sie ist ein viel zu wichtiges Feld, um es einer bestimmten Gruppe zu überlassen“, betonte Claudia Wesner, stellvertretende FU-Landesvorsitzende, die den Kongress mit einer Projektgruppe auf die Beine gestellt hatte. Trotz des starken bürgerschaftlichen Engagements von Frauen in vielen Bereichen der Gesellschaft fehle es gerade an ihrer Mitwirkung auf der politischen Ebene, die die örtlichen Bedürfnisse am meisten berühre, wo die Entscheidungen getroffen würden und die meisten Gestaltungsmöglichkeiten gegeben seien.

Quorum zeigt Wirkung
Der Verlauf der Listenaufstellung für die Kommunalwahl ruft bei den CDU-Frauen vorsichtigen Optimismus hervor. „Die CDU-Verbände in Hessen bemühen sich intensiv, ausreichend Kandidatinnen zu gewinnen, damit jeder dritte Platz mit einer Frau besetzt werden kann. Das Quorum wirkt“, berichtete Petra Müller-Klepper. Zudem setzt die Frauen Union darauf, dass weibliche Kandidaten auf den Listen nach vorne kumuliert und panaschiert werden. „Werben Sie authentisch für sich und die Inhalte, für die Sie stehen“, riet die Frankfurter Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld den Frauen.

Staatssekretärin Petra Müller-Klepper ermunterte die Kandidatinnen, auch Verantwortung in der Führung zu übernehmen. „In den über 400 hessischen Kommunen sind gegenwärtig nur 32 CDU-Fraktionsvorsitzende weiblich.“ Analog gestalte sich die Situation im Hauptamt an der Spitze der Rathäuser. Die CDU-Vertreterinnen auf den Chefsesseln wie die Frankfurter Oberbürgermeisterin Dr. Petra Roth zeigten eindrucksvoll, dass Frauen den Kommunen neue Perspektiven erschließen könnten. „Frauen führen anders, aber genauso erfolgreich wie Männer.“

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03. November 2010

Claudia Wesner und Sylvia Hornung in den Landesvorstand der FU Hessen wiedergewählt

Auf der diesjährigen Landestagung der hessischen Frauen-Union in Langenselbold am 30.10.2010, wurde die bisherige Landesvorsitzende, Petra Müller-Klepper, Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium mit einem überwältigenden Stimmergebnis wiedergewählt.

Für die Frauen-Union Frankfurt traten deren Vorsitzende, Sylvia Hornung, sowie ihre Stellvertreterin, Claudia Wesner, als Kandidatinnen an. Die Delegierten bestätigten erneut Claudia Wesner als stellvertretende Landesvorsitzende und Sylvia Hornung als Beisitzerin im Landesvorstand mit einem ausgezeichneten Stimmergebnis. Beide Frauen spielen auch künftig eine wichtige Rolle im Landesvorstand und vertreten die Interessen unserer Frauen-Union Frankfurt.

Der neue CDU-Landesvorsitzende und Ministerpräsident Volker Bouffier erneuerte beim FU-Landesdelegiertentag die Ankündigung, die er bei seinem Amtsantritt als Parteichef gemacht hatte: „Die CDU Hessen soll weiblicher werden.“ Zur Bewältigung der großen politischen Herausforderungen, insbesondere denen, die der demographische Wandel verursache, sei die Mitwirkung von möglichst vielen Frauen in der Union nicht nur erwünscht und wichtig, sondern unverzichtbar.

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28. Oktober 2010

Zwangsehen haben keinen Platz im Rechtsstaat

„In Deutschland werden Gewalt und Unterdrückung von Frauen nicht geduldet. Dieses Signal setzt der gestern vom Bundeskabinett verabschiedete eigene Straftatbestand gegen Zwangsverheiratung. Damit wird das Unrecht einer Zwangsehe deutlich nach außen dokumentiert.“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frankfurter Frauen Union.

Hornung: „Ein eigenständiger Straftatbestand Zwangsverheiratung trägt wesentlich dazu bei, das Problembewusstsein zu schärfen. Zwangsheirat ist in Deutschland ein ernst zu nehmendes Problem, das besonders auch im Zusammenhang mit der Berichterstattung über Ehrenmorde in den Blickpunkt der Medienöffentlichkeit gerückt ist. Der Straftatbestand bekämpft die Zwangsheirat in Deutschland, aber auch die Fälle von Heiratsverschleppung, wenn Mädchen und junge Frauen in der Ferienzeit ins Herkunftsland gebracht und gegen ihren Willen zwangsverheiratet werden. Das Strafmaß von bis zu fünf Jahren gilt damit für alle Personen, die Frauen gegen ihren Willen in Deutschland verheiraten oder sie ins Ausland bringen, um sie dort zur Eingehung der Ehe zu zwingen.“

Für Frauen, die Opfer einer solchen Heiratsverschleppung geworden sind, wird das Rückkehrrecht nach Deutschland auf zehn Jahre verlängert. Damit wird eine langjährige Forderung der Frauen Union der CDU verwirklicht.

„Das Gesetz gegen Zwangsverheiratung ist eine wirksame Form gegen die Unterdrückung von Frauen. Es verstärkt besonders den Schutz für die Mädchen und jungen Frauen, welche in Deutschland aufgewachsen, in die Schule gegangen und gut integriert sind“, hebt Sylvia Hornung hervor.

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07. Juni 2010

Frauen-Union legt kommunalpolitisches Programm für 2011-2016 vor

Die Frauen-Union hat die letzten Monate genutzt, um sich noch intensiver mit den Anliegen der Frankfurter Bevölkerung und Unternehmen zu beschäftigen. Entstanden ist ein umfangreiches „Kommunalpolitisches Programm der Frankfurter Frauen-Union für die Jahre 2011 bis 2016“, das als Grundlage für die Entwicklung des CDU-Kommunalwahlprogrammes 2011 dienen soll. In ihrem zukunftsorientierten Programm bezieht die Frauen-Union zu allen kommunalpolitisch relevanten Themen Stellung und unterbreitet detaillierte Vorschläge.

„Mit dieser zukunftsorientierten Vision möchten wir unseren inhaltlichen Beitrag zu einer erfolgreichen Kommunalwahl 2011 leisten“ so die Vorsitzende Sylvia Hornung. Schwerpunktmäßig werden einzelne Themen des umfangreichen Programms wie Familie und Bildung, aber auch Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Integration sowie Wirtschaft und Finanzen den Wahlkampf der Frauen-Union bestimmen.

„Wir werden uns für die geforderten Punkte bestmöglich einsetzen, um Frankfurt für die in dieser Stadt lebenden Menschen und die hier ansässigen Firmen noch attraktiver zu gestalten. Wir werden die weiteren Veränderungen dieser Stadt mitgestalten und unsere Erfahrungen und unseren Sachverstand einbringen, um die kommenden Herausforderungen gemeinsam zu meistern“, so Hornung.

Die Frankfurter Frauen-Union setzt sich aktiv dafür ein, dass „unser Frankfurt“ eine lebens- und liebenswerte Stadt bleibt, in der Frankfurterinnen und Frankfurter, aber auch neu Zugezogene eine gute Lebensperspektive finden. Das öffentliche Vermögen soll auch weiterhin sinnvoll und gezielt eingesetzt und erhalten bzw. gemehrt werden, um den Standort Frankfurts zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen.

Die Frankfurter Frauen-Union ist mit ihren über 1.000 Mitgliedern eine der stärksten Vereinigungen der Frankfurter CDU. Sie bringt sich aktiv in die Kommunalpolitik ein und hat bereits ihre Liste für die Wahl der Stadtverordnetenversammlung 2011 eingebracht. „Wir rechnen damit, dass zahlreiche kompetente Frauen den Einzug in die Stadtverordnetenversammlung im nächsten Jahr schaffen“, so die Vorsitzende der Frauen-Union Sylvia Hornung.

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15. Mai 2010

Familientag 2010 - Gleichstellung per Lohnsteuerkarte jetzt!

Gerechtigkeit für Familien ist ein zentrales Anliegen der Frauen Union. Gerechte Entlohnung und geeignete Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehören selbst-verständlich dazu. Der Familientag ist in besonderer Weise geeignet, in den Blick zu rücken, dass der ausgezahlte Nettolohn von Frauen immer noch zu häufig nicht den tatsächlich von ihnen erwirtschafteten Anteil am Familieneinkommen entspricht. Dies ist dann der Fall, wenn Ehemänner in der Lohn-steuerklasse III und die Ehefrauen in der Lohnsteuerklasse V veranlagt sind. Das muss nicht sein!

„Steuern fair teilen! Ehepaare können seit dem 1. Januar 2010 beim Ehegattensplitting das so genannte Faktorverfahren nutzen. Bei der Wahl der Steuerklassenkombination IV/IV mit Faktor errechnet das Finanzamt einen Faktor, der die steuermindernde Wirkung des Splittingverfahrens beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt. Der Vorteil des Ehegattensplittings wird so bei jeder Gehaltsabrechnung und somit auch die Lohnsteuerbelastung fair und gleichberechtigt zwischen den Ehepartnern verteilt“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main anlässlich des Familientages.

„Frauen haben nach wie vor häufig ein geringeres Einkommen als ihre Männer. Zumeist kümmern sie sich im stärkeren Umfang um die Erziehung der Kinder und sind daher teilzeitbeschäftigt. 94 Prozent der Steuerpflichtigen mit Lohnsteuerklasse V sind Frauen. Sie leisten damit monatlich vergleichsweise hohe Lohnsteuervorauszahlungen. Dabei vergessen viele Frauen, dass beispielsweise die Höhe von Lohnersatzleistungen wie des Eltern-, Mutterschafts- oder Arbeitslosengeldes sich am Nettolohn orientiert“, so Hornung weiter.

„Die Frauen Union der CDU hat schon vor Jahren die Abschaffung der Lohnsteuerklasse V gefordert. Mit der Einführung des Faktorverfahrens ist ein weiterer wichtiger Schritt für die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern erreicht. Mit dieser Regelung wird die Motivation von Frauen gestärkt nach der Erziehungsphase in den Beruf zurückzukehren“, betont Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union.

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26. März 2010

„Equal Pay Day“: Frauen Union fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit

Die Frauen Union Frankfurt am Main fordert, dass die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen geschlossen wird. Anlässlich des „Equal Pay Day“, der am 26. März 2010 begangen wird, machen die CDU-Frauen darauf aufmerksam, dass sich in Deutschland der Grundsatz des gleichen Entgelts noch immer nicht durchgesetzt hat. Frauen verdienen in nahezu allen Berufen und auf allen Qualifikationsstufen im Schnitt immer noch 23 Prozent weniger als Männer. „Wir müssen dieser Lohndiskriminierung ein Ende setzen. Das gesetzlich verankerte Recht, dass für gleiche Arbeit gleicher Lohn gezahlt wird, muss im Erwerbsleben umgesetzt werden“, erklärte FU-Kreisvorsitzende Sylvia Hornung.

Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes für 2008 zeigten, dass keine positive Veränderung zu verzeichnen sei. Frauen in Deutschland verdienten mit durchschnittlich 14,51 Euro pro Stunde 4,39 Euro weniger als ihre männlichen Kollegen. „Nach wie vor sind die Einkommensunterschiede von Männern und Frauen bei gleicher Qualifizierung gravierend. Trotz gleicher oder sogar besserer Bildung verdienen Frauen im Beruf immer noch weniger Geld und machen seltener Karriere“, betonte die CDU-Politikerin. Die Einkommensdifferenz sei durchgängig in allen Branchen und Hierarchieebenen zu beobachten und nehme in höheren Positionen zu, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung herausgefunden habe.

Hornung appellierte an die Unternehmen in Frankfurt, den Lohntest „Logib-D“ zu nutzen, um Lohnungleichheit zu erkennen und die Lohnstrukturen zu verbessern. Der Lohntest „Logib“ wird in der Schweiz bereits seit 2006 erfolgreich angewendet. Er ist seit kurzem dank einer Initiative der Bundesregierung auch in Deutschland im Internet kostenlos abrufbar unter www.Logib-D.de. “Logib“ ist entwickelt worden, um verdeckte Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern durch den Arbeitgeber gezielt überprüfen und identifizieren zu können. Damit wird den Unternehmen vor Ort ein kostenloses Instrument an die Hand gegeben mit dem die Möglichkeit gegeben ist, verantwortungsvoll die geschlechtsspezifische Lücke nach und nach zu schließen“, so Hornung weiter.

Laut Artikel 141 des EG-Vertrags haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Anspruch auf gleiches Entgelt für "gleiche und gleichwertige" Arbeit. Dennoch bestehen in der Realität große Lohnunterschiede. „Frauen werden unterhalb ihres Qualifikationsniveaus eingesetzt. Sie erhalten weniger Lohn, nicht weil sie weniger leisten, sondern weil sie oftmals in Berufen arbeiten, die schlechter bezahlt sind, weil sie vermehrt Teilzeit arbeiten oder aufgrund von Familienphasen geringere Aufstiegschancen haben“, so die FU Vorsitzende Hornung.

Vergleicht man das Lohn- und Gehaltsgefälle zwischen Frauen und Männern gehört die Bundesrepublik Deutschland zu den Schlusslichtern in Europa. „Wir können diese Lohnungleichheit nicht weiter akzeptieren“, fordert Hornung, „erst am 26. März 2010 haben Frauen in etwa das verdient, was Männer bereits am 31. Dezember des Vorjahres erwirtschaftet haben. Damit muss endlich Schluss sein!“

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03. März 2010

Internationaler Frauentag am 8. März 2010

Frauen Union fordert betriebliche Vereinbarungen zur Chancengleichheit
„Schub für Umsetzung der Gleichberechtigung im Arbeitsleben“

Die Frauen Union Frankfurt hat anlässlich des Internationalen Weltfrauentags, der am 8. März 2010 begangen wird, verstärkte Initiativen zur Umsetzung der Gleichberechtigung im Arbeitsleben gefordert. „Die Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt ist in den letzten Jahren vorangekommen. Der zunehmende Wunsch von Frauen, sich am Erwerbsleben zu beteiligen, hat sich in einer steigenden Frauenerwerbsquote niedergeschlagen, die mittlerweile bei 71 Prozent liegt. Doch der rein quantitative Aspekt einer erhöhten Erwerbstätigkeit von Frauen ist nicht alles. Es muss auch Chancengleichheit bei der Qualität der Arbeitsverhältnisse erreicht werden. Die Tatsache, dass Frauen in Deutschland 23 Prozent weniger verdienen als Männer und in Führungspositionen nicht angemessen vertreten sind, zeigt, dass hier noch viel zu tun ist“, erklärte Kreisvorsitzende Sylvia Hornung.

Teilzeit ist eine Frauendomäne

Bei den wichtigen Indikatoren Arbeitszeit, Qualifikationsstruktur der Belegschaft und Führungsverantwortung, die das Beschäftigungsverhältnis charakterisierten, gebe es noch immer deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede. „Teilzeit ist nach wie vor weiblich. Frauen stellen einen Anteil von 80 Prozent aller Teilzeitbeschäftigten – vor allem, um berufliche und familiäre Verpflichtungen bestmöglich in Einklang zu bringen“, erläuterte Hornung. Beschäftigung in Teilzeit sei aber nicht nur mit Vorteilen verbunden, sondern auch mit Nachteilen für den Beschäftigten und den Betrieb. Sie sei vielfach ein Hemmschuh für berufliche Weiterentwicklung, habe negative Auswirkungen auf das Einkommen und die finanzielle Sicherung im Alter.

Führungspositionen sind eine Männerdomäne

In den Betrieben sei der Anteil gut qualifizierter Frauen gestiegen, nicht aber deren Präsenz in Führungspositionen. 44 Prozent aller Beschäftigten seien Frauen, der Frauenanteil auf der ersten Führungsebene liege nach wie vor bei 25 Prozent. „Knackpunkt ist, dass für die Übernahme von Führungsverantwortung das Engagement über die geregelten Arbeitszeiten hinaus vorausgesetzt wird. Mit familiären Pflichten ist das nur schwer zu vereinbaren.“ Hier sei eine Bewusstseinänderung erforderlich, auch in Richtung einer partnerschaftlichen Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit, sowie der weitere Ausbau der Kinderbetreuung.

Engagement für Chancengleichheit noch verhalten

Die CDU-Frauen schlagen vor, dass betriebliche Vereinbarungen zur Verbesserung der Chancengleichheit von Männern und Frauen geschlossen werden. „Dieses Instrument, das individuell auf die jeweilige betriebliche Situation zugeschnitten werden kann, wird viel zu selten genutzt“, so Hornung. Der Anteil der Betriebe, die freiwillige Initiativen, betriebliche oder tarifliche Vereinbarungen zur Verbesserung der Chancengleichheit aufweisen, hat sich seit dem Jahr 2002 kaum verändert, wie das Betriebspanel des Instituts für Arbeits- und Berufsforschung zeige. Nur in jedem zehnten Betrieb mit mindestens zehn Beschäftigten galten im Jahr 2008 betriebliche oder tarifliche Vereinbarungen zur Förderung der Chancengleichheit.

Auch bei Einzelmaßnahmen sei nur ein leichter Anstieg zu verzeichnen. „Das betriebliche Engagement im Bereich der Chancengleichheit ist noch verhalten“, so die Vorsitzende. Von allen Betrieben in Deutschland realisierten etwa sieben Prozent Maßnahmen zur Erhöhung der Chancengleichheit von Frauen und Männern. „Mit steigender Betriebsgröße steigt auch der Anteil aktiver Gender-Politik. Sie konzentriert sich allerdings insbesondere auf Hilfestellung bei der Kinderbetreuung. Die Aktivitäten bei der gezielten Förderung des weiblichen Nachwuchses und der gezielten Karriereplanung stagnieren“. 

2004 gaben nur zwei Prozent der Betriebe an, Angebote wie beispielsweise betriebliche Kinderbetreuung, finanzielle Hilfen oder andere Formen der Kinderbetreuung zu machen; 2008 waren es sechs Prozent. Der Anteil der Betriebe, der Angebote an Beschäftigte in Elternzeit macht, erhöhte sich von 11 auf 21 Prozent. Demgegenüber gab es kaum Veränderungen bei der gezielten Karriereförderung von Frauen. Auch im Jahr 2008 boten nur rund fünf Prozent der Betriebe Mentoringprogramme, gezielte Karriereplanung oder ähnliches an. Besonders aktiv sind Betriebe, die hochqualifizierte Frauen einstellen.

Frauen als Fachkräfte gewinnen

Positiv sei zu registrieren, dass in den Betrieben die Einschätzung zunehme, dass solche Maßnahmen zur Erreichung frauen- und familienfreundlicher Rahmenbedingungen sinnvoll und notwendig seien. „Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und eines befürchteten Fachkräftemangels gewinnen Frauen auf dem Arbeitsmarkt an Bedeutung. Der Strukturwandel hin zur Dienstleistungsgesellschaft erhöht die Beschäftigungschancen von Frauen, die in den Dienstleistungsberufen stark vertreten sind“, gab Hornung zu bedenken.

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24. Februar 2010

Frauen-Union Frankfurt: Kompetent. Stark. Weiblich.

Anerkennung und Anregungen erhielt der Vorstand der Frankfurter Frauen-Union aus den Reihen seiner Mitglieder im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung am Dienstag, den 23.02.2010 im Titusforum Frankfurt. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Kontinuität und der Geschlossenheit, die sich auch bei der Neuwahl des Vorstandes zeigte.

Die bisherige Vorsitzende Sylvia Hornung wurde einstimmig wiedergewählt. Mit großer Mehrheit wurden die stellvertretenden Vorsitzenden Hildegard Burkert, Anna Dourouka und Claudia Wesner sowie die Schriftführerin Yvonne Kinet in ihrem Amt bestätigt. Als Beisitzerinnen gehören nun dem Vorstand an: Ankin Akyuez, Verena David, Bärbel Löllmann, Sybill Cornelia Meister, Hannelore Metzner, Ursula Plahusch, Ursula Poletti, Jennifer Sebnem Schäfer, Barbara Schneider-Siegler, Manuela S. Spemann und Ketevan Tkeshelashvili.

Der neue Vorstand hat sich nicht nur deutlich verjüngt, er vereint auch Frauen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. „Viele reden über Integration – wir leben sie“ so die Vorsitzende Sylvia Hornung „denn Vielfalt ist unsere Stärke“.

Die erfolgreiche Arbeit wird der Vorstand mit Elan fortsetzen. Neben den vielen Aktivitäten wird sich die Frauen-Union engagiert in den Kommunalwahlkampf im nächsten Jahr einbringen, sich der Vorbereitung des 50-jährigen Jubiläums der Frankfurter Frauen-Union im Jahr 2011 widmen und die Gleichstellung von Mann und Frau weiter vorantreiben. Denn noch immer werden Frauen für die gleiche Leistung schlechter bezahlt als Männer, ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oft reine Frauensache und der Anteil von weiblichen Top-Führungskräften in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gering.

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04. Januar 2010

Ein guter Start für Familien ins neue Jahr 2010

„Mit konkreten finanziellen Entlastungen zum 01.01.2010 setzt die unionsgeführte Bundesregierung ihren Kurs zur Stärkung von Familien mit Kindern weiter fort“, erklärt Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main. Damit untermauere die CDU ihren Anspruch als die Familienpartei.

„Die neuerliche Kindergelderhöhung und die Anhebung des Kinderfreibetrages unterstützen die wirtschaftliche und soziale Leistungsfähigkeit von Familien. Dies ist eine Frage der Gerechtigkeit. Familien sind das Rückrat unserer Gesellschaft“, betont Hornung.

Zu Jahresbeginn 2009 wurde bereits das Kindergeld für das erste und zweite Kind um 10 Euro auf monatlich 164 Euro, für das dritte Kind um 16 Euro auf 170 Euro und für das vierte und weitere Kinder ebenfalls um 16 Euro auf 195 Euro pro Monat erhöht.

Zum 01.01.2010 wird das Kindergeld für jedes Kind um 20 Euro monatlich angehoben. Nach lange nicht erfolgter Anpassung des Kindergeldes seit dem Jahr 2002 hat die Union damit in zwei Schritten die finanzielle Förderung von Familien maßgeblich vorangebracht. Für das erste Kind erhalten die Eltern statt 154 Euro nunmehr 184 Euro. Das sind 360 Euro pro Jahr mehr. Der steuerliche Kinderfreibetrag steigt auf 7.008 Euro pro Kind, dies ist in zwei Jahren eine Steigerung um 1.200 Euro. Zusätzlich wurde 2009 der Kinderzuschlag für gering verdienende Eltern ausgeweitet.

Hornung: „In Zeiten der Wirtschaftskrise hat die Union Familien deutlich finanziell entlastet. Diese Investitionen in Familien stärken den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Es sind gerade die Familien in denen generationenübergreifend Verantwortung füreinander übernommen wird. Deswegen müssen die Familien auch in Zukunft weiter gestärkt und entlastet werden.“

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23. September 2009

Bundestagswahl: „Frauen, geht wählen!“

„Am 27. September ist Bundestagswahl! Mit einer hohen Wahlbeteiligung können Frauen viel bewegen. Nutzen Sie diese Chance und unterstützen Sie Bundeskanzlerin Angela Merkel und die CDU“, fordert Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union der CDU Frankfurt am Main. „Keine Stimme darf verloren gehen, denn Ihre Stimme zählt!“

Vor 90 Jahren – am 19. Januar 1919 – durften Frauen zum ersten Mal in Deutschland wählen. 82 Prozent der Frauen drängten an die Wahlurnen und entschieden über die Zusammensetzung der Deutschen Nationalversammlung. Die Frauenbewegung hatte ihr erstes großes Ziel erreicht. Jetzt, 90 Jahre später, stellt sich erstmals eine Kanzlerin der Wiederwahl. Zahlreiche Studien belegen: Frauen entscheiden maßgeblich die Wahl. Denn unter den 62 Millionen Wahlberechtigten sind 32 Millionen Frauen.

„Als Frauen Union der CDU werben wir dafür, dass Frauen ihr aktives und passives Wahlrecht offensiv nutzen. Die erste Frauengeneration, die für uns das Wahlrecht errang und nutzte, ist uns Vorbild“, erklärt Hornung.

Hornung: „Die CDU hat die Kraft, die Grundlagen für einen neuen Aufschwung zu legen. Wir kämpfen um jede Stimme für die Union und für Angela Merkel. Denn Umfrageergebnisse sind keine Wahlergebnisse. Geben Sie Ihre Erst- und Zweitstimme der CDU, damit Angela Merkel Bundeskanzlerin bleibt.“

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17. September 2009

Vergessen? Verreist? – Beantragen Sie die Briefwahl!

„Vergessen? – Verreist? – Schönes Wetter? – Das sind keine Gründe, am 27. September die Bundestagswahl zu verpassen. Für die Bundestagswahl kann erstmals ohne Angabe von Gründen Briefwahl beantragt werden. Nutzen Sie diese Chance! Schließen Sie aus, dass Ihre Stimme verloren geht, weil Sie am Wahltag unerwartet verhindert sind“, erläutert Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union der CDU Frankfurt am Main.

Frankfurt am Main biete den Antrag auf Briefwahl auch online an, die Homepage-Adresse sei der Wahlbenachrichtigung zu entnehmen. Sie ist zu finden unter www.stadt-frankfurt.de unter Rathaus -> Stadtpolitik -> Wahlen –> Bundestagswahl 2009.

„Der Online-Antrag hat vor allem den Vorteil, dass er selbst noch zwei Tage vor der Wahl – also bis zum 25. September – beantragt werden kann“, betont Hornung.

„Am 27. September wird sich entscheiden, ob Deutschland zukünftig von einer starken Regierung aus Union und FDP geführt wird oder ob unser Land in instabile Verhältnisse abrutscht“, erklärt Hornung. „Umfrageergebnisse sind keine Wahlergebnisse. Beantragen Sie noch heute die Zusendung der Briefwahlunterlagen, um Ihre Erst- und Zweitstimme für die Union abzugeben. Nur so bleibt Angela Merkel Bundeskanzlerin“, so Hornung weiter.

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15. September 2009

Deutschlandtag der CDU: Eine Zugreise in die Zukunft!

„Die Deutschlandreise von Bundeskanzlerin Angela Merkel am 15. September 2009 ist eine Verbeugung vor dem ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer. Vor 60 Jahren wurde Konrad Adenauer an die Spitze der Bundesregierung gewählt. Er hat den Aufbau unseres Landes vorangetrieben und die Bewährungssituation nach dem Krieg gemeistert. Adenauer und die Union haben die Soziale Marktwirtschaft gegen Widerstände in Deutschland verankert“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main.

„Mit den Stationen der Zugreise der Kanzlerin in Erfurt, Leipzig und Berlin wird die Friedliche Revolution vor 20 Jahren in der DDR gewürdigt. Vor 1989 wäre eine solche Reise nicht möglich gewesen. Die Union hat gegen große Widerstände an der deutschen Einheit festgehalten und – als sie möglich wurde – beherzt wahr gemacht. Die Herausforderung der Wiedervereinigung wurde angenommen. Heute können alle Deutschen in Frieden und Freiheit leben“, betont Hornung.

Hornung: „Nunmehr stellt die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, die vor einem Jahr mit der Pleite der US-Investmentbank Lehmann Brothers begann, unser Land wieder vor große Herausforderungen. Heute steht mit Angela Merkel eine Frau an der Spitze der Bundesregierung, die nicht nur diese Krise meistert, sondern auch die Grundlagen für einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung legt. Wir wollen die Soziale Marktwirtschaft international verankern, um so globale Wirtschaftskrisen künftig verhindern zu können. Die Kanzler der Union haben Deutschland über Jahrzehnte geprägt und auf einen guten Weg gebracht, deshalb muss Angela Merkel unser Land weiter regieren.“

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14. September 2009

TV-Duell bestätigt Kompetenz von Merkel

„Auch nach dem TV-Duell von Kanzlerin Angela Merkel und Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier signalisieren die Zuschauerinnen und Zuschauer in repräsentativen Blitzumfragen: Angela Merkel ist besser geeignet, das Land zu führen und kompetenter in den entscheidenden Bereichen Wirtschaft und Arbeit“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main. Damit bestätige sich der langfristige Trend, bei dem Angela Merkel in der Schlüsselfrage der Kompetenz seit Monaten klar vorne liege.

„Die Kanzlerin setzt auf die richtigen Themen. Familie, Bildung, Wachstum, Arbeit und Umwelt sind die wichtigsten politischen Handlungsfelder, in denen jetzt die wichtigen Weichen für die Zukunft unseres Landes gestellt werden müssen. Angela Merkel führt uns klug durch die Krise. Die Union investiert in die Zukunft und will nachhaltiges Wachstum, die SPD setzt auf Steuererhöhungen“, betont Hornung.

Hornung: „In allen Umfragen setzen die Bürgerinnen und Bürger auf Bundeskanzlerin Angela Merkel. Bei einer Direktwahl würde sie haushoch gewinnen. Die CDU-Vorsitzende hat deutlich gemacht, dass sie mit einer starken Union für eine bürgerliche Koalition im Bund kämpft. Der Herausforderer blieb den Wählerinnen und Wählern eine Antwort schuldig, mit wem er eine Regierung bilden will. Wer am Wahlabend klare Verhältnisse will, muss CDU wählen.“

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01. September 2009

Mehr Verdienstorden für Frauen

Frauen Union für ein ausgewogeneres Geschlechterverhältnis bei der Verleihung von Verdienstorden

Die Frauen-Union (FU) Frankfurt am Main hat dazu aufgerufen, mehr Frauen für die Verleihung von öffentlichen und staatlichen Ehrungen vorzuschlagen. „Nur 29,2 Prozent der 2008 geehrten Hessen waren Frauen“, erklärte die Kreisvorsitzende Sylvia Hornung. „Dies spiegele nicht die Realität des ehrenamtlichen Engagements wieder, an dem Frauen einen entscheidenden Anteil hätten.“

Frauen setzten sich insbesondere im Sozialbereich ein. „Nach wie vor gilt: Männer organisieren und repräsentieren, Frauen helfen und betreuen.“ Dass vornehmlich Männer Verdienstorden erhalten, habe auch seine Ursache darin, dass Frauen in den Entscheidungsgremien der meisten Verbände und Vereine unterrepräsentiert seien. Der Frauenanteil in den Vorständen und Leitungsfunktionen sei nach wie vor niedrig. „Genau dieser Tatsache müssen wir entgegenwirken und uns für eine höhere Repräsentation von Frauen in solchen Gremien einsetzen“, so die CDU-Politikerin.

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17. August 2009

Hessen im neuen FU-Bundesvorstand erneut gut vertreten

Prof. Dr. Daniela Birkenfeld und Sigrid Isser wiedergewählt

Die Frauen Union (FU) der CDU Hessen ist auch im neuen Bundesvorstand der Frauen Union der CDU Deutschlands gut vertreten. Prof. Dr. Daniela Birkenfeld aus Frankfurt und Sigrid Isser aus Offenbach wurden am Wochenende beim FU-Bundesdelegiertentag in Duisburg erneut zu Beisitzerinnen gewählt.

Die 49jährige Juristin Daniela Birkenfeld, die Sozialdezernentin der Stadt Frankfurt am Main und Mitglied im Kreisvorstand der Frauen Union in Frankfurt ist, vertritt bereits seit acht Jahren in diesem Führungsgremium die Interessen der Hessischen und Frankfurter CDU-Frauen. Die 54jährige gelernte Arzthelferin Sigrid Isser, die FU-Kreisvorsitzende in Offenbach ist, gehört bereits seit 2003 in der Funktion als Beisitzerin dem Bundesvorstand an. Auch die Landesvorsitzende der FU der CDU Hessen, Staatssekretärin Petra Müller-Klepper, gehört dem Bundesvorstand weiter als kooptiertes Mitglied an. In den Wiederwahlen sieht Sie eine gute Basis, um auch weiterhin die hessische Mitgestaltung auf Bundesebene zu stärken.

Die Frankfurter Frauen Union gratuliert beiden Damen ganz herzlich zu ihrer Wahl. Wir sind uns sicher, dass sie eine wichtige Rolle im Bundesvorstand spielen und die Interessen unserer Frauen-Union Frankfurt mit Vehemenz vertreten werden.

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21. Juli 2009

Hornung: „Familie hat weiter Konjunktur!“

„Der Familienmonitor 2009 belegt den hohen Stellenwert der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern mit minderjährigen Kindern. Er zeigt aber auch, dass 60 Prozent der Eltern sich nach Angaben des Instituts für Demoskopie Allensbach  eine weitere Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für eine gute Zukunft Deutschlands erhoffen“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main.

Die zweite repräsentative Untersuchung des Allensbacher Instituts bestätige, dass sich für eine deutliche Mehrheit der Befragten die Bedingungen für Familien mit Kindern in Deutschland seit 2005 verbessert hätten. Das Elterngeld unterstütze insbesondere Familien mit mittlerem und niedrigem Einkommen. 77 Prozent der Eltern halten das Elterngeld für eine gute Regelung. Auch die Partnermonate würden immer beliebter. Familien mit geringen Einkommen schätzten den Kinderzuschlag sehr. Damit seien 250.000 Kinder aus der Armutszone geholt worden.

„Die Erfolge der unionsgeführten Bundesregierung sind in der Familienpolitik deutlich erkennbar. Unser Land ist familienfreundlicher geworden. Die Familie steht im Mittelpunkt des Regierungsprogramms von CDU und CSU. Mit der Einführung eines Teilelterngeldes, familiengerechten Arbeitsplätzen beispielsweise durch Teilzeit und Telearbeitszeit und der Fortsetzung des Ausbaus der Kinderbetreuungsplätze unter Dreijähriger, setzen wir die Wünsche der Eltern nach einer Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Praxis um“, erklärt Hornung.

Hornung: „Stark für Familien! Dies ist die Botschaft, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.“

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07. Mai 2009

Muttertag am 10. Mai 2009: Familienarbeit aufwerten und partnerschaftlich aufteilen - Frauen Union für Weiterentwicklung des Elterngelds

„Erziehungsarbeit wird honoriert – Anreize für Väter“

Die Frauen-Union (FU) Frankfurt am Main hat sich anlässlich des Muttertages am 10. Mai 2009 für eine Aufwertung sowie eine partnerschaftliche Aufteilung der Familienarbeit ausgesprochen. „Mütter, die den größten Teil der Familienarbeit schultern, verdienen mehr Anerkennung und Unterstützung“, erklärte die Kreisvorsitzende Sylvia Hornung.

Das Elterngeld, das die große Koalition eingeführt hat, müsse als unterstützendes Instrument weiter entwickelt werden. „Die Einführung von zwei so genannten Partnermonaten, um die der einjährige Bezug des Elterngeldes erweitert werden kann, hat sich bewährt und dazu geführt, dass sich zunehmend Männer der Familienarbeit widmen. Hessenweit nehmen mittlerweile 21 Prozent der Väter diese Möglichkeit in Anspruch, bundesweit 15 Prozent. Diese Anreize müssen verstärkt werden“, so die CDU-Politikerin.

Auch die von Bundesfamilienministerin von der Leyen vorgeschlagene Verlängerung des Elterngeldbezugs bei Teilzeitarbeit und Einführung eines gemeinsamen Elterngeldbezugs, wenn Eltern gleichzeitig ihren Job reduzieren und sich um das Kind gemeinsam kümmern wollen, sei zu begrüßen. Dies sei eine Weichenstellung hin zu mehr Partnerschaft bei der Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit.

Viele Väter seien grundsätzlich bereit, sich mehr der Familie zu widmen. ”Zum einen muss für eine solch aktive Vaterrolle gesellschaftliche Akzeptanz erreicht werden. Zum anderen gilt es, die Rahmenbedingungen zu verändern wie es jetzt beim Elterngeld geschieht, damit eine Wahlmöglichkeit entsteht und sich die neue Väterlichkeit durchsetzen kann“, so Hornung. Hierzu gehöre auch eine positive Haltung des Arbeitgebers.

„Der Muttertag am kommenden Sonntag sollte nicht nur mit Gesten des Dankes begangen werden, sondern auch als Chance für eine kritische Betrachtung und Ausgangspunkt für Verbesserungen genutzt werden“, gab die FU-Frau zu bedenken. Die Anforderungen, die an Mütter heute gestellt werden, und vor allem die Mehrfachbelastung, die Haushalt, Erziehung, Beruf und Pflege mit sich bringen, erforderten einen Balanceakt. Vor allem Mütter, die allein erziehend seien oder für alte und schwerstpflegebedürftige Familienmitglieder sorgten, seien Dauerstress rund um die Uhr ausgesetzt.

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27. April 2009

„Mehrfachbelastung der Frauen hat Grenzen“

Frauen Union für partnerschaftliche Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit

Volle steuerliche Absetzbarkeit von Haushaltshilfen gefordert

Die Frauen Union (FU) lenkt den Blick auf die Mehrfachbelastung, die viele Frauen in Frankfurt am Main in ihrem Alltag zu bewältigen haben. „Frauen sind keine Überfliegerinnen. Kinder betreuen und Angehörige pflegen, einem Beruf nachgehen, Putzen, Waschen, Kochen – all das lässt sich auf Dauer nicht im Alleingang schultern. Irgendwann ist die Grenze der körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit erreicht“, gibt die Kreisvorsitzende Sylvia Hornung zu bedenken.

Familien- und Erwerbsarbeit müsse noch mehr partnerschaftlich aufgeteilt werden. Viele Männer seien bereit, sich entsprechend bei der Betreuung der Kinder und im Haushalt einzubringen, wie sich an der hohen Akzeptanz der Vätermonate beim Elterngeld ablesen lasse. „Wichtig ist, dass die Arbeitswelt noch familienfreundlicher wird, damit nicht nur Frauen, sondern auch Männer Beruf und Familie leichter vereinbaren können“, so Hornung. Frauen müssten zudem auch Unterstützung einfordern und annehmen, anstatt alles alleine schaffen zu wollen.

Die CDU-Politikerin fordert, dass die Rahmenbedingungen für so genannte haushaltsnahe Dienstleistungen, die Frauen entlasten könnten, verbessert werden. „Die steuerliche Förderung haushaltsnaher Dienstleitungen ist ein weiterer, wichtiger Baustein für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit. Wir brauchen die Anerkennung des privaten Haushalts als Betrieb. Dann könnten die Kosten für haushaltsbezogene Dienstleistungen steuerlich voll abgesetzt werden“, unterstreicht Hornung.

„Es gilt, auch unter arbeitsmarktpolitischen Gesichtspunkten das Beschäftigungspotential im Privathaushalt besser auszuschöpfen und legale Arbeit attraktiver zu machen“, erläuterte die Kreisvorsitzende. Die steuerliche Entlastung der Privathaushalte ermögliche es, haushaltsnahe Dienstleistungen als Wirtschaftsfaktor weiter auszubauen, reguläre Arbeitsplätze zu schaffen und Schwarzarbeit zurück zu drängen.

Die unionsgeführte Bundesregierung habe bereits Schritte zur besseren Förderung des Arbeitsplatzes Privathaushalt durchgesetzt. Ab Beginn des Jahres 2009 können 20 Prozent der Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen bis zu einem Höchstbetrag von 20.000 Euro geltend gemacht werden. Das ergibt eine maximale Steuerermäßigung von 4.000 Euro. Zusätzlich können haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, bei denen es sich um geringfügige Beschäftigung handelt, bis zum Höchstbetrag von 2550 Euro steuerlich geltend gemacht werden.

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14. April 2009

Girls' Day 2009: Mädchen müssen die richtigen Weichen für die Zukunft stellen!

„Der neunte Mädchen-Zukunftstag am 23. April 2009 ist für Schülerinnen ab der fünften Klasse eine hervorragende Chance, Einblicke in die Arbeitswelt zu gewinnen. Vor allem technische Unternehmen, Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren öffnen am Girls' Day ihre Pforten. Die noch recht männlich dominierte Welt der Technik und Naturwissenschaften bietet große berufliche Möglichkeiten für Frauen“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main.

„Mittlerweile erreichen junge Frauen bessere Bildungsabschlüsse als junge Männer. Dennoch entscheiden sich immer noch Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Mädchen müssen bei ihrer Berufswahl mehr Neugier und Mut zeigen, denn in den technischen Bereichen fehlt qualifizierter Nachwuchs“, betont Hornung.

Hornung: „Mädchen sollten die Chancen nutzen, die dieser Nachwuchsmangel bietet. Gerade in Zeiten mit einem angespannten Arbeitsmarkt ist es für junge Leute schwierig, einen sicheren Arbeitsplatz zu finden. Daher ist es umso entscheidender für Mädchen bei der Berufswahl die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen.“

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30. März 2009

Kampf gegen Kinderpornos im Netz!

„Dem Millionengeschäft mit Kinderpornos im Internet muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden. Der grausame Missbrauch von Kindern vor laufender Kamera zwingt die Gesellschaft zum Handeln. Für uns hat der Schutz der Kinder höchste Priorität. Das Internet kann kein rechtsfreier Raum sein, daher ist die Sperrung des Zugriffs auf Internetseiten mit kinderpornografischem Inhalt durch die Internet-Zugangsanbieter entscheidend“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main.

„Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen ist es zu verdanken, dass das Problem der Kinderpornografie im Internet endlich von einer breiten Öffentlichkeit registriert wird. Das Bundeskabinett hat bereits Eckpunkte zur Bekämpfung der Kinderpornografie verabschiedet. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Internet-Zugangsanbieter schnell eine vertragliche Vereinbarung mit der Bundesregierung treffen, damit der Zugriff auf Seiten mit kinderpornografischem Inhalt gesperrt wird. Bei einer Reihe unserer europäischen Nachbarn ist der Stopp von Kinderpornografie im Internet bereits Realität. Das muss auch bei uns möglich sein! “, fordert Hornung.

Hornung: „Der lukrative Markt der Kinderpornografie wird so endlich empfindlich gestört. Es ist Zeit zum Handeln – für den Schutz der Kinder!“

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20. März 2009

Equal Pay Day 2009

„In kaum einem EU-Land ist das Lohn- und Gehaltsgefälle zwischen Frauen und Männern so groß wie in Deutschland. Frauen verdienen durchschnittlich 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Frauen Union der CDU Frankfurt am Main fordert deshalb gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt anlässlich der FU-Aktion „WARUM NICHT GLEICH?!“.

In nahezu allen Berufen und auf allen Qualifikationsstufen werden Frauen schlechter bezahlt als Männer. Dies gilt insbesondere für Branchen, in denen überwiegend Frauen arbeiten, wie beispielsweise Einzelhandel, Pflege und soziale Berufe.

„Frauen erhalten weniger Lohn, nicht weil sie weniger leisten, sondern weil sie in Berufen arbeiten, die schlechter bezahlt sind, weil sie vermehrt Teilzeit arbeiten oder aufgrund von Familienphasen geringere Aufstiegschancen haben. Deshalb gilt es, das Berufswahlverhalten von Mädchen und jungen Frauen zu erweitern, bestimmte Branchen und Teilzeittätigkeiten aufzuwerten und flexible Modelle für Führungsfunktionen zu schaffen. Hier müssen Politik und Wirtschaft Hand in Hand gehen“, so Hornung weiter.

Um auf die Entgeltunterschiede in Deutschland aufmerksam zu machen, gibt es an diesem Tag verschiedene Aktionen von Frauenorganisationen.

„Erst am 20. März 2009 haben Frauen in etwa das verdient, was Männer bereits am 31. Dezember des Vorjahres erwirtschaftet haben. Damit muss endlich Schluss sein“, betont Hornung, Vorsitzende der Frauen Union.

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05. März 2009

Schwarzarbeit - ohne uns!

„Der Internationale Frauentag am 8. März 2009 rückt die Doppelbelastung gerade von Frauen durch Familie und Beruf in den Blick. Putzen Waschen, Kochen Kinder betreuen und Angehörige pflegen - viele Haushalte benötigen Unterstützung. Leider wird dieser Bedarf zumeist mit Schwarzarbeit im Haushalt gedeckt. Daher ist die steuerliche Förderung haushaltsnaher Dienstleitungen ein wichtiger Baustein für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main.

„Laut Angaben des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln beschäftigt jeder dritte Deutsche Schwarzarbeiter. Die illegale Tätigkeit im Haushalt macht dabei 16 Prozent aus. Der Arbeitsplatz Haushalt muss daher als Alternative zur Schattenwirtschaft gestärkt werden. Wir brauchen die Anerkennung des privaten Haushalts als Betrieb. Dann könnten die Kosten für haushaltsbezogene Dienstleistungen steuerlich voll abgesetzt werden“, fordert Hornung.

Hornung: „Die unionsgeführte Bundesregierung hat bereits 2006 wichtige Schritte zur besseren Förderung des Arbeitsplatzes Privathaushalt durchgesetzt. Mit Beginn dieses Jahres wurde die Förderung weiter ausgebaut. Jetzt können 20 Prozent der Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen bis zu einem Höchstbetrag von 20.000 Euro geltend gemacht werden. Das ergibt dann eine maximale Steuerermäßigung von 4.000 Euro. Zusätzlich können haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, bei denen es sich um geringfügige Beschäftigung handelt, bis zum Höchstbetrag von 2550 Euro steuerlich geltend gemacht werden. Auch hier beträgt der Steuerermäßigungssatz künftig 20 Prozent. Im Ergebnis können für die Beschäftigung von Mini-Jobbern so bis zu 510 Euro von der Steuerschuld abgezogen werden. Die steuerliche Entlastung der Privathaushalte ermöglicht es, haushaltsnahe Dienstleistungen als Wirtschaftsfaktor weiter auszubauen und reguläre Arbeitsplätze zu schaffen.“

Das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln rechnet mit etwa 180.000 zusätzlicher sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze, wenn nur 30 Prozent der Dienstleistungen im Haushalt regulär erbracht würden. Bislang sind es nur 5 Prozent. Die Frauen Union der CDU fordert bereits seit Jahren, den Markt für Familiendienstleistungen anzukurbeln.

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14. Januar 2009

Ein historischer Tag: 19. Januar 1919 - 90 Jahre Frauenwahlrecht!

„Vor 90 Jahren begann ein neues Zeitalter für die Frauenrechte in Deutschland. Am 19. Januar 1919 durften die Frauen erstmalig ihr aktives und passives Wahlrecht nutzen. 82 Prozent der Frauen drängten an die Wahlurnen und entschieden über die Zusammensetzung der Deutschen Nationalversammlung. Die Frauenbewegung hatte ihr erstes großes Ziel erreicht. Zu den 37 gewählten weiblichen Abgeordneten zählte auch Helene Weber, die spätere erste Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main.

„Das Frauenwahlrecht war ein großer Schritt auf dem Weg zur Gleichberechtigung von Frau und Mann in Politik und Gesellschaft. Der Frauenanteil hat sich seither von 8,8 Prozent in der Deutschen Nationalversammlung auf 32,1 Prozent im Deutschen Bundestag erhöht. Außerdem haben wir mit Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Frau an der Spitze der Bundesregierung. Trotz solcher Lichtblicke sind Frauen in politischen Ämtern und Mandaten immer noch unterrepräsentiert“, betont Hornung.

„Als Frauen Union der CDU werden wir daher nicht müde dafür zu werben, dass Frauen ihr aktives und passives Wahlrecht offensiv nutzen. Gerade auf kommunaler Ebene sind Frauen in führenden Positionen selten vertreten. Die erste Frauengeneration, die für uns das Wahlrecht errang und nutzte, sollte uns als Vorbild dienen. Mit einer Wahlbeteiligung von 82 Prozent könnten die Frauen heute bei den Wahlen viel bewegen. Das Superwahljahr 2009 bietet Frauen zahlreiche Gelegenheiten zur politischen Willensbildung beizutragen. Ob zu den Kommunalwahlen, den Landtagswahlen, der Bundestagswahl und der Europawahl. Unterstützen Sie Bundeskanzlerin Angela Merkel und die CDU.“

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30. Dezember 2008

Mitgliederbefragung bestätigt aktuellen Kurs der Frauen-Union!

Ein Jahr voller neuer Erfahrungen, interessanter Begegnungen und vieler Informationen neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr, indem die Frankfurter Frauen-Union nicht nur in Frankfurt, sondern auch auf Landesebene im Vorstand der Frauen-Union Hessen Akzente setzen konnte.

Insbesondere mit dem neuen Veranstaltungsformat „Frauen und ...“ hat der Vorstand der Frankfurter Frauen-Union 2008 neue Wege beschritten. Im Rückblick sein beispielhaft einige Highlights genannt: „Frauen und Kunst“ (Besuch der Impressionistinnen-Ausstellung in der Schirn), „Frauen und Genuss“ (Besuch der Kaffeerösterei Wacker mit anschließendem Kaffeeklatsch), „Frauen und Kinderschutz“ (Besichtigung des Monika-Hauses mit einem Expertengespräch zum Thema Kinderschutz und Jugendhilfe), „Frauen und Medizin“ (Diskussionsrunde zum Thema Stammzellenforschung), „Frauen und Technik“ (TÜVtel Kurs für Frauen und ihre Autos), „Frauen und Integration“ (Informationsabend mit anschließendem Gesprächskreis) und als krönender Abschluss „Frauen und Politik“ (Besuch der Hessischen Staatskanzlei).

Um in 2009 noch stärker die Interessen der FU-Frauen berücksichtigen zu können, entschied sich der Kreisvorstand kurzerhand für die Durchführung einer Mitgliederbefragung. Die FU-Damen wurden nach ihren Präferenzen und Wünschen für künftige Aktivitäten befragt.

Die Rückmeldungen waren vielfältiger Natur und bestätigen zugleich den bisherigen Kurs der FU Frankfurt.

Die Einzelergebnisse ergaben folgende Interessenschwerpunkte:

Bezogen auf Themenschwerpunkte:

8,4 %    Kunst + Kultur

6,3 %    Kommunalpolitik

5,9 %    Sozialpolitik

5,9 %    Religionen

5,4 %    Landespolitik

5,4 %    Integration + Ausländerpolitik

 
 

 


5,0 %    Bildung + Schule

4,6 %    Wirtschaftspolitik

4,6 %    Frauenpolitik

4,6 %    Freizeit + Tourismus

4,2 %    Bundespolitik

4,2 %    Stadtentwicklung + Planung

3,8 %    Medizin

3,3 %    Kinder- und Jugend

3,3 %    Europaangelegenheiten

3,3 %    Naturschutz + Umweltpolitik

3,3 %    Recht

2,9 %    Familienpolitik

2,9 %    Verkehrspolitik + Infrastruktur

2,9 %    Haushalt + Finanzen

2,5 %    Sicherheit

2,5 %    Wissenschaft, Forschung + Technologie

2,5 %    Gesundheits- + Drogenpolitik

2,1 %    Sport

Die Rückmeldungen der Mitglieder und die positive Resonanz in 2008 waren Ansporn und Herausforderung zugleich für den Kreisvorstand, auch 2009 ein vielseitiges Angebot für Frauen zu entwickeln. Um so erfreulicher ist es, dass bereits frühzeitig ein Jahresprogramm 2009 mit zahlreichen interessanten und abwechslungsreichen Angeboten erstellt werden konnte.

Neben den Aktivitäten des Stammtisches „Schwarzer Stern“ unter Leitung von Fr. Plahusch und des Arbeitskreises Z.a.F.i.R. (Zeilsheim. Aktive Frauen in der Region) für Frauen im Frankfurter Westen unter Leitung von Fr. Wesner ist für 2009 die Fortsetzung des bewährten Veranstaltungsformates „Frauen und ...“ in 2009 geplant.

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19. Dezember 2008

Freie Fahrt für höhere Leistungen an Familien!

„Die Erhöhung des Kinderfreibetrages sowie des Kindergeldes entlasten die Familien in Höhe von rund 2,1 Milliarden Euro ab dem 1. Januar 2009. Diese familienpolitischen Leistungen fördert die Familien unmittelbar“, erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frankfurter Frauen Union.

„Die Familien haben lange auf die Angleichung des Kindergeldes an die gestiegenen Lebenshaltungskosten gewartet. Das Kindergeld wird um 10 Euro pro Monat auf 164 Euro für das erste und zweite Kind erhöht. Ab dem dritten Kind und für jedes weitere wird das Kindergeld sogar um 16 Euro erhöht. Für das dritte Kind erhalten Eltern damit 170 Euro und ab dem vierten Kind 195 Euro. Das Kindergeld für das dritte Kind ist seit 1995 nicht erhöht worden. Mit der Staffelung des Kindergeldes ab dem dritten Kind wird gerade auch ein Zeichen für die kinderreichen Familien gesetzt“, würdigt Hornung, die Kindergelderhöhung.

„Mit der Erhöhung des steuerlichen Kinderfreibetrages von derzeit 5808 Euro/Jahr auf 6024 Euro wird der Inflationsrate der letzten Jahre Rechnung getragen. Die jährlichen Zahlungen für das Kindergeld und den steuerlichen Kinderfreibetrag machen zusammen rund 34 Milliarden Euro aus. Das ist eine handfeste Größenordnung bei den familienpolitischen Leistungen“, so Hornung weiter.

Hornung: „Weiterhin erhalten Kinder und Jugendliche aus Familien, die von Hartz IV oder Sozialhilfe leben, ab dem kommenden Jahr vom ersten bis zum 10. Schuljahr ein Schulstarterpaket in Höhe von 100 Euro für den Schulbedarf.

Zusätzlich wird ab dem 1.1.2009 der Arbeitsplatz Privathaushalt gestärkt. Die Vereinheitlichung der steuerlichen Absetzbarkeit haushaltsnaher Dienstleistungen ermöglicht es, diesen Wirtschaftsfaktor weiter auszubauen. Die Förderung wird auf einheitlich 20 Prozent der Aufwendungen von bis zu 20.000 Euro (höchstens 4000 Euro) pro Jahr ausgeweitet. Familienunterstützende Dienstleistungen wie Kinderbetreuung oder Unterstützung bei der Pflege schaffen Arbeitsplätze im Haushalt und entlasten die Familien. Die Frauen Union der CDU fordert bereits seit Jahren eine bessere steuerliche Förderung von familienunterstützenden Diensten, um das Potential von Arbeitsplätzen im Bereich privater Dienstleistungen voll ausschöpfen zu können. Die neue Regelung ist ein Schritt hin zu einer Verwirklichung dieses Ziels.“

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23. November 2008

Zahl der gemeldeten Delikte in Hessen steigt - Stalkingfälle erstmals erfasst

Hornung: "Kein Kavaliersdelikt, sondern kriminelle Energie und Gewalt"

Die Frauen-Union (FU) Frankfurt am Main hat ein konsequentes Vorgehen gegen häusliche Gewalt gefordert. "Das Anwenden physischer oder psychischer Gewalt in der Partnerschaft ist kein Kavaliersdelikt. Es handelt sich nicht um eine harmlose Ohrfeige, sondern um kriminelle Energie, die geächtet und bekämpft werden muss", erklärte die Kreisvorsitzende Sylvia Hornung im Vorfeld des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen, der am 25. November 2008 begangen wird.

In Frankfurt wurden im vergangenen Jahr 435 Delikte häuslicher Gewalt polizeilich registriert. "Dies belegt die Gefahr für Opfer partnerschaftlicher Gewalt", so die CDU-Politikerin. Hinzu kommen die Fälle von Stalking, die nach der Einführung des Straftatbestands erstmals in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfasst wurden. Von September bis Jahresende wurden 84 Stalkingfälle registriert. Die Hessische Landesregierung hatte auf Bundesebene durchgesetzt, dass Stalking als Straftatbestand definiert wurde und mit einer entsprechenden Strafe geächtet werden kann.

"Es werden insgesamt so viele Fälle häuslicher Gewalt aufgedeckt wie noch nie zuvor, weil das Thema zunehmend aus der Tabuzone herausgeholt wird und hierdurch die Sensibilität für diese Straftaten deutlich steigt", so Sylvia Hornung. Auch wenn mehr Mut aufgebracht werde, solche Vorfälle zur Anzeige zu bringen, müsse davon ausgegangen werden, dass die Dunkelziffer immer noch um ein Vielfaches höher liege.

Die Zahlen spiegelten auch das konsequente Vorgehen der hessischen Polizei und die erfolgreiche Arbeit der Landeskoordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt wieder. "Bei 61,7 Prozent der Fälle wurden polizeiliche Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz wie Platzverweise, Wegweisungen, Betretungs- und Kontaktaufnahmeverbote vorgenommen - ein Anstieg von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr", unterstrich die Frauenpolitikerin. Das Gewaltschutzgesetz sei der grundsätzlich richtige Weg. "Wer prügelt, muss gehen. Wer geprügelt wird, muss neben der Gewalt, Verletzung und Scham nicht auch noch den Verlust der angestammten Umgebung und Wohnung verkraften."

Opfer der häuslichen Gewalt sind in Frankfurt - wie im gesamten Bundesgebiet - insbesondere Frauen (87,6 Prozent der Fälle). Direkt oder indirekt sind aber auch häufig Kinder betroffen. In über 65 % der Haushalte, in denen 2007 die registrierten Fälle häuslicher Gewalt vonstatten gingen, lebten zum Tatzeitpunkt Minderjährige. Der überwiegende Teil der Straftaten wird von männlichen Tatverdächtigen begangen (88,5 Prozent). 36 Prozent der Tatverdächtigen waren Ausländer.

Sylvia Hornung wies darauf hin, dass die Landesregierung im November 2004 einen Aktionsplan gegen Gewalt im häuslichen Bereich verabschiedet hat. "Die Landeskoordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt, die zum 1. Februar 2006 eingerichtet wurde und im Justizministerium angesiedelt ist, bringt die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Professionen wie Justiz, Polizei und Jugendämtern voran. Es gilt, den Opferschutz und die Prävention durch größtmögliche Vernetzung zwischen Kommunen, Behörden, Polizei, Ärzten, Notrufen und Frauenhäusern sowie den lokalen Arbeitsgruppen zu verbessern." Darüber hinaus widmet sich die Koordinierungsstelle der Täterarbeit und Männerberatung mit dem Schwerpunkt Partnergewalt.

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12. November 2008

90 Jahre Frauenwahlrecht!

„90 Jahre Frauenwahlrecht ist ein Grund zum Feiern. Am 12. November 1918 war es endlich soweit. Nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs gab die Weimarer Nationalversammlung den Frauen erstmals das aktive und passive Wahlrecht. Es war ein weiter Weg von dem Mitglied der Weimarer Nationalversammlung, der Zentrumspolitikerin Helene Weber, bis zur ersten Bundeskanzlerin Angela Merkel“, würdigt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main, den Einsatz von Frauen in der Politik.

„Wir haben großen Respekt vor den Frauen, die nicht nur das Frauenwahlrecht durchgesetzt, sondern darüber hinaus aktiv Politik gestaltet haben. Die erste Vorsitzende der Frauen Union, Helene Weber, setzte sich schon im Kaiserreich als Vorsitzende des Berufsverbandes der katholischen Fürsorgerinnen für Frauen ein. 1919 wurde sie für die Zentrumspartei Mitglied der Weimarer Nationalversammlung. Später hat Helene Weber als eine von vier Frauen im Parlamentarischen Rat am Grundgesetz mitgewirkt und sich am Aufbau der CDU beteiligt. Als Mitbegründerin der Frauen Union der CDU Deutschlands hat sie eine mit 140.000 Mitgliedern starke aktive politische Frauenorganisation aus der Taufe gehoben, die auf eine 60 jährige Tradition zurückblicken kann“, so Hornung weiter.

„Frauenorganisationen sind heute wie früher ein wichtiger Weg der Frau in die Politik. Sie sind der Wegbereiter für das Engagement der Frauen im vorpolitischen Raum und in der Politik. Auch wenn Frauen die Mehrheit der Wähler stellen und von ihrem Wahlrecht regelmäßiger Gebrauch machen als Männer, sind sie in politischen Ämtern und Mandaten auch heute noch – 90 Jahre nach Einführung des passiven Wahlrechts – unterrepräsentiert. Um Frauen den Zugang in die Politik zu erleichtern, haben wir als Frauen Union der CDU ein Mentoring-Programm gestartet. Wir wollen mehr Frauen den Weg in die Politik tatsächlich ermöglichen“, betont Hornung, Vorsitzende der Frauen Union.

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04. November 2008

Frauen-Union Frankfurt unterstützt die Bundestags-Kandidaturen von
Erika Steinbach und Dr. Matthias Zimmer

Wie die Vorsitzende der Frauen-Union Frankfurt, Sylvia Hornung, mitteilte unterstützt die Frauen-Union Frankfurt die Kandidaturen von Erik Steinbach und Dr. Matthias Zimmmer in den Bundestagswahlkreisen 182 und 183.

Für die Frauen-Union Frankfurt ist es sehr erfreulich, dass für einen der beiden Bundestagswahlkreise wieder eine Frau antritt. Mit Erika Steinbach kandidiert eine der früheren Vorsitzenden der FU Frankfurt, die damit eine Garantie für eine  adäquate Vertretung von Frauen im Bundestag gibt. Auch sachpolitisch ist Erika Steinbach eine etablierte Abgeordnete, die sich insbesondere in der Vertriebenenpolitik eine Name gemacht hat.

Mit Dr. Matthias Zimmer stellt sich ein erfahrener Politiker zur Wahl, der seine Kompetenz bereits in verschiedenen Positionen unter Beweis gestellt hat. Als Sozialpolitiker und Familienvater ist Dr. Matthias Zimmer ein Garant für eine frauen- und familienfreundliche Politik.

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28. Oktober 2008

Neuwahl des Landesvorstands der Frauen-Union Hessen

"Frankfurterinnen reden mit"

Bei der diesjährigen Landestagung der Frauen-Union Hessen wurde turnusgemäß der Landesvorstand neugewählt. Für die Frauen-Union Frankfurt traten erstmals deren Vorsitzende, Sylvia Hornung, sowie ihre Stellvertreterin, Claudia Wesner, als Kandidatinnen an. Mit einem überwältigenden Stimmergebnis wurde die bisherige Landesvorsitzende, Petra Müller-Klepper MdL wiedergewählt. Die Delegierten entschieden sich für Claudia Wesner als eine ihrer Stellvertreterinnen. Auch sie erhielt ein ausgezeichnetes Stimmergebnis und ist nun stellvertretende Landesvorsitzende. Erstmals kandidierte Sylvia Hornung auf einer Beisitzerposition und wurde mit einem sehr guten Ergebnis gewählt.

Wir gratulieren beiden Damen ganz herzlich zu ihrer Wahl und sind uns sicher, dass sie eine wichtige Rolle im Landesvorstand spielen und die Interessen unserer Frauen-Union Frankfurt mit Vehemenz vertreten werden.

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28. Juli 2008

Erst die Hälfte der Frauen nutzt neues Brustkrebs-Screening

Frauen Union ruft Frauen in Frankfurt zur Teilnahme auf

Sylvia Hornung: „Frühe Diagnose erhöht Heilungschancen, kann Leben retten und Leid mindern“

Die Frauen in der Stadt sollen verstärkt das Brustkrebs-Screening zur Vorsorge nutzen, das seit diesem Jahr flächendeckend in Hessen und ganz Deutschland angeboten wird. Hierzu hat die Frauen Union (FU) Frankfurt am Main aufgerufen. „Erst die Hälfte der Frauen zwischen 50 und 69 Jahren ist der Einladung zu diesem Programm zur Früherkennung von Brustkrebs mit Hilfe der Röntgenuntersuchung gefolgt, das kostenlos in Anspruch genommen werden kann. Die Reihenuntersuchung ist ein wichtiges Instrument, um durch frühzeitige Diagnose Leben zu retten und Leid zu vermindern“, erklärte die Kreisvorsitzende der Frauen Union Sylvia Hornung. Die derzeitige Beteiligung, mit der Deutschland europaweit gesehen unter dem Durchschnitt liege, müsse weiter gesteigert werden.

Brustkrebs sei die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. In Deutschland erkranken jährlich 57.000 Frauen neu an Brustkrebs, 17.500 von ihnen sterben an den Folgen. „Die Heilungschancen sind umso höher, je früher die Erkrankung entdeckt wird“, betonte die CDU-Politikerin. Eine regelmäßige Mammographie sei die wichtigste und qualifizierteste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs.

Mit der flächendeckenden Einführung des Mammographie-Screenings in Deutschland haben alle Frauen von 50 bis 69 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine kostenlose Röntgenuntersuchung der Brust, wobei die Aufnahmen von mindestens zwei spezialisierten Ärzten begutachtet werden. „Gerade Frauen dieses Alters sind besonders von Brustkrebs betroffen. Internationale Studien haben gezeigt: Die Sterblichkeit an Brustkrebs kann bei Frauen von 50 bis 69 Jahren deutlich gesenkt werden, wenn sie an dem Mammographie-Screening teilnehmen“, so Hornung. Ziel sei es, Tumore in einem sehr frühen Stadium zu entdecken sowie bessere und schonendere Behandlungs-möglichkeiten einsetzen zu können.

Insgesamt gibt es im Gebiet der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen sechs Screening-Einheiten, die ganz Hessen abdecken, mit Standorten in Frankfurt, Hofheim, Darmstadt, Rüsselsheim, Heppenheim, Wiesbaden, Bad Homburg, Friedberg, Offenbach, Marburg, Fulda und Kassel. Darüber hinaus gibt es vier mobile Einheiten, die variabel an Standorten, insbesondere in Mittel- und Nordhessen eingesetzt werden. Für Frauen aus Frankfurt am Main ist die Screeningstelle Am Opernplatz 2 in Frankfurt zuständig.

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30. Juni 2008

10,9 Prozent Väteranteil beim Elterngeld in Frankfurt am Main

Hornung: „Steigende Inanspruchnahme der Elternzeit durch Männer dokumentiert Trendwende“
Frauen Union fordert: Mehr Engagement durch Ausweitung der Vätermonate ermöglichen

Der Anteil der Männer, die im ersten Jahr das neue Elterngeld bezogen haben, liegt in Frankfurt am Main bei 10,9 Prozent. „Die Unterstützung ist damit im Kreis von mehr Vätern in Anspruch genommen worden als im Bundes- und Landesdurchschnitt, der 10,5 bzw. 10,3 Prozent beträgt.“, erklärte die Kreisvorsitzende der Frauen Union Sylvia Hornung. Sie erinnerte daran, dass der frühere Erziehungsurlaub nur von rund drei Prozent der Väter in Anspruch genommen wurde.

Der gesetzliche Anspruch auf die beiden zusätzlichen Partnermonate, aber auch die deutlich verbesserten finanziellen Leistungen seien einen Anreiz und hätten eine Trendwende eingeleitet. „Der Staat hat ein klares Signal gegeben, dass Männer die Babyzeit einfordern können und dieses Engagement ausdrücklich erwünscht ist. Sie trauen sich zunehmend, ihren Wunsch, Familienarbeit zu leisten, in die Tat umzusetzen“, so die CDU-Politikerin. Die rege und steigende Inanspruchnahme der Elternzeit durch Männer und insbesondere der zwei Partnermonate zeigten, dass Väter bereit seien, die Familienarbeit zu übernehmen, wenn die finanziellen Rahmenbedingungen stimmten und „sie nicht mehr als Weicheier verunglimpft werden.“

Die Zahl der Anträge von Männern sei während des Jahres 2007 konstant gewachsen. 60 Prozent beantragten das Elterngeld für die zwei Partnermonate, mit denen sich die Elternzeit von 12 auf insgesamt 14 Monate erhöhen lässt. 18 Prozent setzten zwölf Monate im Job aus. „Es ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen“, prognostiziert Hornung. Nach einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach wolle ein Viertel aller Väter Partnermonate beantragen. Auch von Seiten der Unternehmen finde das Elterngeld immer mehr Unterstützung. „Vor dem Start des Elterngeldes befürworteten 48 Prozent der Betriebe berufliche Auszeiten von Vätern. Heute sind es 61 Prozent.“

Die Frauen Union fordert eine Ausweitung der Vätermonate beim Elterngeld. Der Trend zur gesellschaftlichen Akzeptanz einer partnerschaftlichen Aufteilung der Familienarbeit und der Erwerbstätigkeit zwischen Mann und Frau müsse durch weitergehende politische Weichenstellungen beschleunigt werden. „Konkret erfordert dies weitere Maßnahmen, die Vätern den Rücken stärken, ihnen mehr Engagement ermöglichen und auch ihnen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Dazu gehört ein Ausbau der Väterkomponente beim Elterngeld“, betonte die Kreisvorsitzende.

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07. Mai 2008

Weder Heimchen noch Rabe - Schluss mit überholten Mutter-Klischees!

Frauen Union: Mütter sind Managerinnen des Familienalltags
Wahlfreiheit statt Ideologie - für U3-Plätze und Betreuungsgeld

Die Frauen Union Frankfurt am Main hat anlässlich des Muttertages, der am 11. Mai 2008 begangen wird, eine kritische Auseinandersetzung mit überholten Mutter-Klischees gefordert, die immer noch in der Gesellschaft verbreitet seien. „Mit der Diskreditierung von berufstätigen Müttern als Rabenmüttern muss ebenso Schluss sein wie mit der Diffamierung von Frauen, die wegen der Erziehung ihrer Kinder zu Hause bleiben, als Heimchen am Herd“, forderte Kreisvorsitzende Sylvia Hornung.

Statt berufstätige Frauen und Hausfrauen gegeneinander auszuspielen und ihre Leistungen in ein schiefes Licht zu rücken, sei eine angemessene Anerkennung und Aufwertung des großen Einsatzes der Mütter für ihre Familien und damit für die Zukunft von Gesellschaft und Staat erforderlich. „Mütter sind Managerinnen. Sie halten mit der Familie ein kleines Unternehmen erfolgreich am Laufen“, betonte die CDU-Politikerin. Ob gemeinsam mit dem Partner oder allein erziehend, ob in Kombination mit einer Erwerbstätigkeit oder als ausschließlich in der Familienarbeit Tätige - bei der Erfüllung dieser Aufgabe verdiene jede Form Akzeptanz und Unterstützung. „Niemand darf abqualifiziert werden. Die Modelle sind verschieden, aber gleichwertig.“

Frauen hätten das Recht, sich gemeinsam mit ihrer Familie für das Lebensmodell zu entscheiden, das ihren Vorstellungen und Möglichkeiten entspreche. Aufgabe von Politik und Gesellschaft sei es nicht, die eine oder andere Lebensform zu favorisieren, sondern die Voraussetzungen für die Wahlfreiheit zu schaffen und den Familien Planungssicherheit zu geben.

„Das geschieht derzeit durch den massiven Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren, bei dem Hessen eine Spitzenposition unter den westdeutschen Flächenländern einnimmt. Auch in Frankfurt ist eine überaus positive Entwicklung zu verzeichnen“, so Hornung. Noch gebe es bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in diesem Bereich Defizite. Wenn diese aufgearbeitet seien, jungen Eltern damit die frühzeitige Rückkehr in den Beruf ermöglicht werde und 2013 eine Betreuungsplatzgarantie ab dem zweiten Lebensjahr gegeben werden könne, sei parallel die Einführung eines Betreuungsgeldes wichtig und richtig. Denn auch die Familien, die ihre Kinder unter drei Jahren zu Hause betreuen, verdienten finanzielle Unterstützung.

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04. April 2008

Härtefonds startet: Zuschuss für Mittagsverpflegung

Hornung: „Unbürokratische Direkthilfe für bedürftige Schulkinder – Forderung der Frauen Union wird umgesetzt“
Schulen in Frankfurt können Mittel beantragen insgesamt 5 Millionen Euro zur Unterstützung

Mit dem 1. April 2008 ist der Härtefonds zur Mittagsversorgung an Schulen gestartet, dessen Einrichtung der Hessische Landtag auf Antrag der CDU-Fraktion im Rahmen der Haushaltsberatungen 2008 beschlossen hat. „Ab sofort wird das Mittagessen für bedürftige Schulkinder bezuschusst. Hiermit wird eine Forderung der Frauen Union von der Landesregierung in die Tat umgesetzt“, erklärte die Kreisvorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main, Sylvia Hornung. „Jedes Kind braucht ein ordentliches Mittagessen. Es darf nicht sein, dass in unserem Land Kinder mittags in der Schule hungern müssen, weil zu Hause das Geld fehlt oder weil sie vernachlässigt werden.“

Die Höhe des Landeszuschusses beträgt pauschal 2 Euro pro Mittagessen für jedes bedürftige Schulkind und jeden Schultag. Landesweit stehen insgesamt fünf Millionen Euro für die Mittagsverpflegung bedürftiger Schulkinder im Haushalt 2008 zur Verfügung. „Hessen nimmt damit fünfmal so viel Geld in die Hand wie das SPD-geführte Rheinland-Pfalz. Es wird eine unmittelbare und unbürokratische Hilfe gewährt, die direkt bei den Kindern ankommt, ohne diese zu stigmatisieren“, so die CDU-Politikerin. Der Härtefonds solle gewährleisten, dass vernachlässigte Kinder und solche aus bedürftigen Familien unauffällige Hilfe erhalten, um Ausgrenzung zu verhindern.

Die Stadt Frankfurt am Main bezuschusst bereits seit den letzten Herbstferien das Mittagessen an Schulen. Für Schülerinnen und Schüler kostet das Essen maximal drei Euro. Schulkinder aus finanzschwachen Familien zahlen ab diesem Zeitpunkt nur noch einen Euro. Durch den Landeszuschuss können die Belastungen der Stadt reduziert werden.

Um bezüglich des Landeszuschusses ein möglichst einfaches und praxisnahes Antragsverfahren zu schaffen, seien Schulleiter aus allen Regionen Hessens in dessen Erarbeitung eingebunden gewesen. Die Schulen könnten Anträge auf Mittel bei der Karl Kübel-Stiftung stellen, die den Fonds im Namen des Landes Hessen zur Umsetzung verwaltet. Für die Beantragung der Fördermittel habe die Schule lediglich die Anzahl der bedürftigen Kinder anzugeben. Sie sei jedoch verpflichtet, interne Aufzeichnungen über die Mittelverwendung (Name und Anschrift des Schulkindes, Zahl der Tage, an denen pro Woche in der Regel ein Mittagessen angeboten wird) zu führen. Sofern Fördermittel von der Stiftung direkt an einen Förderverein, Caterer o.ä. überwiesen werden sollen, gelten alle Nachweispflichten entsprechend. Der Zuschuss kann grundsätzlich nur gewährt werden, wenn in der Schule in der Regel mindestens an drei Tagen pro Schulwoche ein warmes Mittagessen angeboten wird. Am Ende des 1. Schulhalbjahres 2008/2009 (30. Januar 2009) legt die Schule der Stiftung einen Nachweis über die geförderte Anzahl der bedürftigen Schülerinnen und Schüler vor.

Die Karl Kübel Stiftung verwaltet nicht nur den Härtefonds. Sie unterbreitet darüber hinaus interessierten Schulen bei Bedarf auch Angebote für flankierende Maßnahmen im Bereich von zahlreichen Präventionsprojekten.

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08. März 2008

Girls Day 2008 - Mädchenzukunftstag am 24. April

Aufruf an Schülerinnen und Unternehmen zur Teilnahme

Die Frauen-Union (FU) Frankfurt am Main ruft die Schülerinnen, Unternehmen und Verwaltungen im Stadtgebiet auf, beim Girls Day mitzumachen, der in Hessen zum siebten Mal durchgeführt wird. Er findet am Donnerstag, 24. April 2008, statt und soll möglichst vielen Mädchen der fünften bis zehnten Klasse die Chance bieten, ihr Berufswahlspektrum zu erweitern. „An diesem Tag haben Mädchen im Alter zwischen 11 und 15 Jahren die Gelegenheit, in den Berufsalltag zu schnuppern und insbesondere Berufe kennen zu lernen, in denen Frauen bisher noch unterrepräsentiert sind. Die richtige Berufswahl wird immer wichtiger, um auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft bestehen und ein Existenz sicherndes Einkommen erzielen zu können“, erklärte die Kreisvorsitzende der Frauen-Union, Sylvia Hornung.

Am Girls Day können sich Schülerinnen aller Schultypen beteiligen. Die Freistellung sowie ein Versicherungsschutz für die Schülerinnen sind garantiert. „Möglichst viele Schulen in Frankfurt sollen diese Landesinitiative unterstützen“, appellierte die CDU-Politikerin. Wünschenswert sei eine Vor- und Nachbereitung im Unterricht. Der Girls Day habe sich als ein neues, vielfältiges Angebot erwiesen, um die Chancen der Berufswahl zu verbessern. Er soll die Neugier auf derzeit noch „frauenuntypische“ Berufe wecken und Einblicke in technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufsfelder ermöglichen, damit bei den Mädchen frühzeitig Sensibilität für die berufliche Entwicklung, Karriere, Technik und neue Medien geschaffen wird.

Angesichts der noch nicht erreichten Chancengleichheit von Frauen im Berufsleben sehen die CDU-Frauen weiterhin Handlungsbedarf. „Trotz gleicher Bildung sind junge Frauen nach wie vor benachteiligt. Sie verdienen bei gleicher Qualifikation weniger als Männer, machen seltener Karriere und sind in der Führungsetage deutlich unterrepräsentiert“, betonte Sylvia Hornung. Die weibliche Generation sei in der Schule zielstrebiger und erfolgreicher denn je. Es zeichne sich ab, dass Mädchen die besseren Ausgangspositionen für den Arbeitsmarkt hätten. Dieser Befund stehe in starkem Kontrast zu ihrer Ausbildungsplatzwahl, wo die Mehrheit sich immer noch für typisch geschlechtsspezifische Berufe entscheide. ”Der Girls Day will Mädchen ermutigen, eigene Wege zu gehen, jenseits traditioneller Rollenbilder. Er ist ein Baustein, die strukturelle Benachteiligung der Mädchen, die bei der Berufswahl sichtbar wird, abzubauen”, machte die Vorsitzende deutlich.

Auch für Jungen kann der Girls Day ein außergewöhnlicher Tag sein. Sowohl im Unterricht als auch auf außerschulischen Veranstaltungen können sie sich intensiv mit den Themen „Rollenverhalten und Lebensplanung“ auseinandersetzen. Die Jungen können an diesem Tag beispielsweise soziale Berufsfelder kennen lernen und vermeintlich frauentypische Arbeitsplätze in Kindergärten, Grundschulen, Krankenhäusern, Altenheimen und ambulanten Versorgungsdiensten erkunden.

Weitere Informationen stehen im Internet unter www.girls-day.de bereit. Dort können Unternehmen, Behörden und Einrichtungen auch ihre Girls Day-Aktion eintragen. Das Servicebüro “Neue Wege für Jungs“ bietet Unterstützung bei der Planung von Aktivitäten zur Berufsplanung von Jungen als Ergänzung zum Girls’ Day: www.neue-wege-fuer-jungs.de

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September 2007

Frauen Union Frankfurt fordert flächendeckend Sprachtests beim
Kindergarteneintritt

"Sprachdefizite in alarmierendem Ausmaß"
Frühe Bildung und Förderung stärken und ausbauen

Die Frauen Union Frankfurt hat anlässlich des Weltkindertages, der am 20. September 2007 begangen wird, mehr Gewicht für die frühkindliche Bildung und als ein Instrument hierzu die flächendeckende Durchführung von Sprachtests beim Kindergarteneintritt gefordert. "Eine bestmögliche Bildung und Förderung muss von der Geburt an schon im Elternhaus und dann in den Kinderbetreuungseinrichtungen beginnen. Kinder haben ein Recht auf frühe Bildung", erklärte die Kreisvorsitzende Prof. Dr. Daniela Birkenfeld. Kleinkinder brauchten viele Umgebungsreize und verfügten über ein riesiges Lernpotenzial. Mit der frühen Förderung von Kindern durch die Eltern, aber auch in Krippe, Kindergarten und in der Kindertagespflege würden wesentliche Grundlagen dafür geschaffen, ob der Bildungsweg des Kindes in Schule und Ausbildung erfolgreich verlaufe. Dabei gelte es insbesondere, die Kinder aus bildungsfernen Schichten und aus Zuwandererfamilien zu erreichen.

"Die Sprache ist der Schlüssel für die persönliche Entwicklung und Bildungsmöglichkeiten. Eine altersgemäße Sprachentwicklung ist Grundvoraussetzung, dass sich ein Kind die Welt erschließen, soziale und fachliche Kompetenzen erwerben und nutzen kann", betonte die Vorsitzende. Studien zeigten, dass in Hessen bei 51 Prozent der Kindergartenkinder, die aus Zuwandererfamilien stammen, aber auch bei 22 Prozent der Kinder deutscher Herkunft Sprachdefizite bestehen. "Die Zahlen sind alarmierend. Damit Defizite frühzeitig erkannt und durch Sprachfördermaßnahmen behoben werden können, muss beim Eintritt in den Kindergarten die Sprachfähigkeit und Sprachentwicklung des Kindes in einem Test beurteilt werden", forderte die CDU-Politikerin. Mit dem Marburger Sprach-Screening, das mit Unterstützung der Landesregierung erprobt worden sei, sei ein solches Testinstrument vorhanden, das landesweit angewandt werden könne. Das Land fördere zudem die Fortbildung von Erzieherinnen in Sachen Sprachförderung und bezuschusse Sprachfördermaßnahmen in den Kindergärten.

Die Sprachförderung sei auch ein Schwerpunkt des Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0 bis 10 Jahren der hessischen Landesregierung, der erfolgreich erprobt worden und dessen landesweite Umsetzung in den Kindertageseinrichtungen und Grundschulen nun voranzutreiben sei. Er sei der richtige Ansatz, um die natürliche Neugierde der Kinder durch spielerisches Lernen zu nutzen und damit die Entwicklung zu fördern und Stärken auszubilden.

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9. Mai 2007

Prof. Dr. Birkenfeld zum Muttertag

Familien unterstützen

"Mit dem Elterngeld und der stärkeren Steuerbegünstigung der Kinderbetreuungskosten hat die unionsgeführte Bundesregierung neue Leistungen für Familien geschaffen." Die Vorsitzende der Frauen Union der CDU Frankfurt, Birkenfeld, begrüßt den zwischen Bund, Ländern und Kommunen vereinbarten Ausbau der Kinderbetreuungsplätze für unter Dreijährige. Eine bedarfsgerechte, flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung sei ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung der Familien. Der Wohnort eines Kindes dürfe nicht entscheidend dafür sein, ob ihm alle Chancen für Betreuung, Erziehung und Bildung gegeben werden.

"Frankfurt hat sich bereits frühzeitig auf den Weg zur Familienstadt gemacht. Der Beschluss der von CDU und GRÜNEN geführten Stadtregierung die Betreuung für die unter Dreijährigen kurzfristig auf 30% und mittelfristig auf ca. 50% zu erhöhen, zeigt in die richtige Richtung", so Birkenfeld.

In der vergangenen Woche veröffentlichte das Institut für Demoskopie Allensbach eine Repräsentativbefragung, nach der 62 Prozent der Französinnen, aber nur 22 Prozent der deutschen Frauen den Eindruck haben, dass sich Familie und Beruf alles in allem gut miteinander vereinbaren lassen. "Nur durch ein stärkeres Engagement von Seiten des Staates, aber auch von Seiten der Wirtschaft kann die tatsächliche Wahlfreiheit für die Eltern verwirklicht werden. Eltern müssen die Freiheit haben, zu entscheiden, ob sie ihr Kind selbst betreuen, eine institutionelle Betreuungseinrichtung wie die Kinderkrippe oder eine familienähnliche Betreuungsform wie die Kindertagespflege wählen", betont die Vorsitzende der Frauen Union.

"Der Muttertag ist alljährlich ein willkommener Anlass, die Erziehungsleistung der Mütter, aber auch aller aktiven Väter, in den Blickpunkt zu rücken und Dank zu sagen. Mit dem Ausbau und der Qualitätssteigerung öffentlicher Betreuungs- und Bildungseinrichtungen müssen wir jungen Menschen die Gewissheit geben, dass sie bei der Kinderbetreuung auf eine verlässliche Hilfestellung bauen können. Sie dürfen bei der Gründung einer Familie nicht alleine dastehen."

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2. März 2007

Internationaler Frauentag am 8. März 2007

Frauen-Union fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit

Trotz besserer Bildung verdienen Frauen bis zu 30 Prozent weniger Geld Birkenfeld: "Recht und Gesetz umsetzen - Benachteiligungen bei Einkommen und Karriere beseitigen" Frankfurt, 05.03.2007. Die Frauen-Union Frankfurt hat anlässlich des Internationalen Frauentags, der am 8. März 2007 begangen wird, mehr Gleichberechtigung von Frauen im Berufsleben gefordert. "Die Chancengleichheit bei der Erwerbstätigkeit ist noch nicht erreicht. Nach wie vor sind die Einkommensunterschiede von Männern und Frauen bei gleicher Qualifizierung gravierend. Trotz gleicher oder sogar besserer Bildung verdienen Frauen im Beruf immer noch weniger Geld und machen seltener Karriere", erklärte Kreisvorsitzende Birkenfeld. Um diese Benachteiligung bewusst und den Handlungsbedarf deutlich zu machen, schlägt die Frauen-Union eine Initiative "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" vor. In deren Rahmen sollen Betriebe als Vorbilder entdeckt und publik gemacht, die dieses Prinzip in ihre Unternehmensphilosophie bewusst aufgenommen haben und konsequent praktizieren.

Frauen in Westdeutschland verdienten im Durchschnitt 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Damit gehöre Deutschland in der Europäischen Union zu den Schlusslichtern. Nur in Estland und der Slowakei sei die Lohnkluft zwischen Frauen und Männern noch größer. Die Einkommensdifferenz betrage bei Vollzeitbeschäftigung bis zu 30 Prozent. Sie sei durchgängig in allen Branchen und Hierarchieebenen zu beobachten und nehme in höheren Positionen zu, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung herausgefunden habe. Die geringste Einbuße - zehn Prozent -müssten Beamtinnen hinnehmen. "Generell gilt: Je mehr Kinder eine berufstätige Frau hat, umso schlechter wird sie durchschnittlich entlohnt. Bei Männern ist es genau umgekehrt. Ihr Gehalt steigt mit der Anzahl der Kinder", so die CDU-Politikerin.

Die Berufschancen seien nach wie vor zwischen Frauen und Männern ungleich verteilt, nur äußere sich diese Ungleichheit heute anders als früher. So hätten junge Frauen mittlerweile ein höheres schulisches Bildungsniveau als junge Männer. Bei den Einkommen habe sich die Kluft zwischen den Geschlechtern dennoch nicht weiter geschlossen. "Mehr als 40 Prozent der jungen Frauen beenden ihre Schulausbildung mit dem Abitur. Bei den männlichen Altersgenossen sind es nur 37,8 Prozent. Beim Studienanfang und beim Hochschulabschluss sind Frauen und Männer gleich stark vertreten", skizzierte Birkenfeld. Im Berufsleben gehe die Schere auseinander. Dann würden die Leistungen der Männer plötzlich besser bewertet als die der Frauen. Vielfach seien diese Unterschiede nur durch Diskriminierung zu erklären. "Diese Benachteiligungen müssen abgebaut werden", forderte die FU-Kreisvorsitzende.

Es gelte, eine Lücke in der Umsetzung von Recht und Gesetz zu schließen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hätten laut Artikel 141 des EG-Vertrags einen Anspruch auf gleiches Entgelt für "gleiche und gleichwertige" Arbeit. Dies gelte sowohl für Löhne und Gehälter als auch für alle sonstigen Vergütungen, die der Arbeitgeber aufgrund des Dienstverhältnisses dem Arbeitnehmer bzw. der Arbeitnehmerin unmittelbar oder mittelbar in Bar- oder Sachleistungen zukommen lasse. Der Anspruch auf Gleichbehandlung der Geschlechter sei auch grundrechtlich in Artikel 3 des Grundgesetzes verankert.

Eine wichtige Hürde für die Berufstätigkeit von Frauen sowie deren Karrieremöglichkeiten sei immer noch das Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Kinderbetreuung sei nach wie vor überwiegend Sache der Mütter. Zwar habe sich der Anteil der Väter bei der Elternzeit seit 2001 verdoppelt - allerdings auf niedrigem Niveau von weniger als zwei Prozent auf knapp fünf Prozent. "Wir brauchen mehr Familienfreundlichkeit in der Arbeitswelt und einen weiteren Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten", betonte Birkenfeld.

Chancengleichheit bedeute auch, dass Familien- und Erwerbsarbeit im Einvernehmen partnerschaftlich aufgeteilt würden, dass auch Männer die Wahlfreiheit hätten, sich als Väter für Familienarbeit zu entscheiden. Für diese Entscheidung fehle es oft an Verständnis und Anerkennung, nicht nur beim Arbeitgeber, sondern auch in der Gesellschaft. Für die Akzeptanz dieser neuen Väterrolle muss verstärkt geworben werden.

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22. November 2006


Frauen Union:
Konsequent gegen häusliche Gewalt vorgehen

Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes wird weiter ausgebaut

Birkenfeld: "Keine harmlose Ohrfeige, sondern kriminelle Energie und Gewalt"
7746 Delikte - in mehr als jedem dritten Fall Kinder betroffen

Frankfurt, 22.11.2006.  Die Frauen-Union (FU) Frankfurt am Main hat ein konsequentes Vorgehen gegen häusliche Gewalt gefordert. "Das Anwenden physischer oder psychischer Gewalt in der Partnerschaft ist kein Kavaliersdelikt. Es handelt sich nicht um eine harmlose Ohrfeige, sondern um kriminelle Energie, die geächtet und bekämpft werden muss", erklärte die Kreisvorsitzende Prof. Dr. Daniela Birkenfeld heute anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen, der am 25. November 2006 begangen wird. Die Polizei in Hessen und im Stadtgebiet setze das Gewaltschutzgesetz positiv in ihrer Arbeit um. Die Maßnahmen zum Schutz der Opfer müssten aber noch weiter ausgebaut werden, beispielsweise durch eine Intensivierung in Aus- und Fortbildung. Hilfreich für die polizeiliche Bekämpfung häuslicher Gewalt könne auch die Schaffung eines neuen Stalking-Straftatbestandes sein, die die Hessische Landesregierung auf Bundesebene angestoßen habe.

In Hessen wurden nach den Angaben der Vorsitzenden im vergangenen Jahr 7746 Delikte häuslicher Gewalt polizeilich registriert. "Dies ist im Vergleich zu 2004 eine Steigerung um 39 Prozent. Hierin spiegelt sich das konsequente Vorgehen der Polizei bei der Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes wider, das in Hessen greift. Auch gelingt es offensichtlich zunehmend, durch Aufklärung der Bevölkerung das Thema aus der Tabuzone zu holen, was sich in einem gestiegenen Anzeigeverhalten niederschlägt." Seit dem Jahr 2002 ist die Polizei in Hessen per Ministererlass verpflichtet, bei Fällen von häuslicher Gewalt grundsätzlich eine Strafanzeige zu fertigen und entsprechend gegen die Täter vorzugehen. Im Bereich des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main, wurden 1671 Fälle von häuslicher Gewalt im Jahr 2005 erfasst.

Opfer der häuslichen Gewalt sind in Hessen und im Bereich des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main - wie im gesamten Bundesgebiet - insbesondere Frauen (85,1 Prozent). Der überwiegende Teil der Straftaten wird von männlichen Tatverdächtigen begangen (86,2 Prozent). In 66,4 Prozent der Fälle handelte es sich um die Straftat der Körperverletzung. Davon waren 15,9 Prozent gefährliche und schwere Körperverletzungen.

Die Polizei nahm 2005 in Hessen in 386 Fällen einen Platzverweis vor und erteilte 1888 Wegweisungen aus der Wohnung sowie 863 Kontaktaufnahmeverbote. 517 Tatverdächtige wurden in Gewahrsam genommen. Im Bereich des Polizeipräsidiums Frankfurt waren es 93 Platzverweise, 202 Wegweisungen, 79 Kontaktaufnahmeverbote und 52 Ingewahrsamnahmen. Das Gewaltschutzgesetz, das den Platzverweis des Gewalttäters aus der gemeinsamen Wohnung ermögliche, sei der grundsätzlich richtige Weg. "Wer prügelt, muss gehen. Wer geprügelt wird, muss neben der Gewalt, Verletzung und Scham nicht auch noch den Verlust der angestammten Umgebung und Wohnung verkraften", so Birkenfeld. Der Platzverweis kann bei gegenwärtiger Gefahr für bis zu vierzehn Tagen ausgesprochen werden. Die Maßnahme kann um weitere vierzehn Tage verlängert werden, wenn bis zu diesem Zeitpunkt noch keine wirksame richterliche Entscheidung über den zivilrechtlichen Schutz getroffen worden ist.

In mehr als jedem dritten Fall von häuslicher Gewalt waren Kinder anwesend und mussten Gewalterfahrungen machen. "Hier müssen die Meldepflichten durch die Polizei an das Jugendamt und die dort vorhandenen Therapiemöglichkeiten für minderjährige Gewaltopfer noch optimiert werden", forderte die CDU-Politikerin. Ein wichtiger Aspekt zum Schutz von Kindern sei auch die Möglichkeit für nichtpolizeiliche Behörden, Maßnahmen wie Wohnungsverweisungen und Kontaktaufnahmeverbote nach dem Gewaltschutzgesetz eigenständig vorzunehmen.

Es sei ein entscheidender Fortschritt, dass diese Angaben über die Delikte häuslicher Gewalt in Hessen für das Jahr 2005 erstmals aufgrund von Daten gemacht werden könnten, die im Rahmen der Polizeilichen Kriminalstatistik erfasst würden. "Die Erfassungsqualität und die Meldewege wurden verbessert", begrüßte Birkenfeld. Durch verstärkte Bemühungen werde sich die Zulieferung der Daten und deren Qualität noch weiter steigern lassen.

Die Kreisvorsitzende wies darauf hin, dass die Landesregierung im November 2004 einen Aktionsplan gegen Gewalt im häuslichen Bereich verabschiedet hat, der Schritt für Schritt umgesetzt werde. "Es gilt, den Opferschutz und die Prävention durch größtmögliche Vernetzung zwischen Kommunen, Behörden, Polizei, Ärzten, Notrufen und Frauenhäusern sowie den lokalen Arbeitsgruppen zu verbessern." Der Aktionsplan zeige bereits erste Wirkungen, indem er die Vernetzung der Fachgremien landesweit verstärkt und den Boden für neue Kooperationen bereitet habe.

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1. Juni 2006

Frauen Union:
"Gewalttrend Fröhliches Draufschlagen ist alarmierend"

Gegen Verbreitung brutaler Videoclips per Handy vorgehen

Als alarmierend hat die Kreisvorsitzende der Frauen-Union Daniela Birkenfeld Berichte und Erkenntnisse bezeichnet, dass das so genannte "Fröhliche Draufschlagen" - die Verbreitung von Videoaufnahmen brutaler Angriffe per Handy oder übers Internet - unter Jugendlichen zu finden ist und zunimmt. "Dies ist kein harmloses Spiel, sondern spiegelt Gewalt wieder, die andere verletzt und erniedrigt", erklärte die CDU-Politikerin.

Die Frauen-Union fordert, gegen diesen Trend vorzugehen und ihn zu stoppen. Wichtig sei, dass Eltern sich mehr mit der Handy-Nutzung ihrer Kinder beschäftigten und mit ihnen das Thema erörterten. Zudem sollten Schulen sowie Einrichtungen der Jugendarbeit die Problematik im Unterricht und bei Veranstaltungen behandeln. Sinnvoll sei es, im Dialog Verhaltensvereinbarungen zur Handy-Nutzung zu erarbeiten.

Beim "Fröhlichen Draufschlagen" greifen Jugendliche Passanten oder Mitschüler brutal an, nehmen die Attacke per Handy-Kamera auf und verschicken das Video an Freunde oder stellen es ins Internet ein. "Für das Opfer kommt neben dem Schock und eventuellen Verletzungen, die durch die Straftat entstanden sind, noch die Erniedrigung durch die Veröffentlichung der Fotos oder Filme hinzu", so Birkenfeld. Auch sei es kein Kavaliersdelikt, wenn das Foto-Handy missbraucht werde, um die Intimsphäre beispielsweise von Lehrern oder Mitschülern durch Videoaufnahmen zu verletzen.

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12. April 2005

CDU-Fraktion kritisiert Umsetzung der Ganztagsbetreuung an Frankfurter Schulen durch Schuldezernat

"Mit seinem Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung 2003-2007"(IZBB) stellt der Bund Zuschüsse zum Ausbau von Ganztagsschulen zur Verfügung. Berücksicht werden jene Schulen, die ihrerseits im Jahr 2004 einen Antrag auf Anerkennung als Ganztagsschule oder Schule mit ganztägigem Angebot gestellt hatten, sowie alle Gymnasien, die aufgrund der verkürzten Schulzeit künftig auf ein Ganztagsangebot umstellen sollten. Bis zum Jahresende mussten Maßnahmen zur Realisierung aus IZBB-Mitteln beim Stadtschulamt angemeldet werden", erläuterte Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.

"Das Schuldezernat hatte die vorläufige Planung mit den voraussichtlich in 2005 kassenwirksam werdenden Mittel dem Hessischen Kultusministerium (HKM) bis 31.01.2005 aufgrund einer Kostenschätzung zu melden. Die endgültige Planung für 2005 mit einer genauen Kostenberechnung ist dem HKM bis 30.04.2005 vorzulegen. Werden diese Fristen nicht eingehalten, verfallen die Gelder", so Birkenfeld weiter.

"Viel zu spät, erst im Februar, wurde vom Schuldezernat eine Vorschlagsliste vorgelegt und mit Stadtverordneten beraten. Hierbei orientierte sich die Größe der geplanten Essensversorgungseinrichtungen an 2/3 der Schülerzahl der jeweiligen Schule. Laut Schuldezernat sei dies aufgrund einer Vorgabe des HKM geschehen. Die Nachfrage beim HKM hat inzwischen ergeben, dass es eine Vorgabe im Sinne einer 2/3 Regelung nicht gibt", kommentierte Hella Welker, Vorsitzende des Schulausschusses die Situation.

"Diese Planungsfehler führten dazu, dass nur 12 von mehr als 50 antragstellenden Frankfurter Schulen Berücksichtigung im weiteren Verfahren fanden. Wünsche nach Bibliotheken und Freizeiteinrichtungen anderer Schulen wurden nicht berücksichtigt", kritisierte Welker.

"Bereits in 2004 diskutierten wir das gleiche Thema, wie auch die Anfrage der CDU-Fraktion A 509/2004 zeigt. Im entsprechenden Bericht des Schuldezernats B 270/2004 wird von Kosten je Schule von 15.000 € bis max. in Einzelfällen 400.000 € ausgegangen, um eine Mittagsversorgung zu gewährleisten. Setzt man dies ins Verhältnis zu den mehr als 20 Millionen € um die es nun geht, so wird klar, wie schlecht die jetzige Ebelingsche Verteilung ist und wie viel Schulen in Frankfurt tatsächlich geholfen werden könnte", stellte Birkenfeld klar.

Birkenfeld und Welker erwarten von Schuldezernentin Ebeling -unter Berücksichtigung einer größtmöglichen Streuung der IZBB-Mittel an alle antragstellenden Schulen - ein bedarfsgerechtes Mittagsessensversorgungs-Konzept, dass gemeinsam mit den Schulen ausgearbeitet werden solle. Bibliotheken und andere dem Ganztagsangebot gerecht werdende Freizeiteinrichtungen seien hierbei ebenso zu fördern. Das Schuldezernat solle eine überarbeitete Liste vorlegen, aus der zu entnehmen ist, welche Schulen nach der neuen Vorgabe in das Förderprogramm aufgenommen wurden und welche nicht.

"Die vom Schuldezernat bisher vorgelegte Planung darf nicht realisiert werden. Sie ist keinesfalls bedarfsgerecht", forderten beide abschließend.

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März 2005

Birkenfeld: Zwangsverheiratung unter Strafe stellen / Ehrenmorde scharf ahnden

Die CDU will Mädchen und Frauen aus dem islamischen Kulturkreis besser in die Gesellschaft integrieren. Die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Frankfurter Römer, Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, erklärt zum Weltfrauentag am 8. März: "Die gleich bleibend hohe Zahl von Zwangsverheiratungen vor allem türkischer Mädchen und Frauen und die ansteigende Zahl von so genannten Ehrenmorden - allein in Berlin fielen diesem Verbrechen in den letzten fünf Monaten sechs Frauen zum Opfer - zeigt die große Notwendigkeit, Integration weiter zu fördern, aber auch zu fordern. Toleranz ist keine Einbahnstraße." Birkenfeld setzt sich daher dafür ein, Zwangsverheiratung unter Strafe zu stellen. Birkenfeld: " Grundwerte wie die Gleichberechtigung von Frau und Mann gelten nicht nur für Deutsche, sondern für alle Menschen, die hier leben." Zwangsverheiratungen seien keine private oder kulturelle Angelegenheit, sondern eine Menschenrechtsverletzung an jungen Frauen und Mädchen, die entsprechend geahndet werden müsse. Zwangsehen verstießen zudem gegen das Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen.

Auch für so genannte Ehrenmörder fordert Birkenfeld harte Strafen: "Mädchen und Frauen für ihr Verhalten mit dem Tod zu bestrafen, um so die Ehre der Familie wieder herzustellen, ist unerträglich und mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung völlig unvereinbar." Die UNO sehe Verbrechen im Namen der Ehre überdies als ein soziales Phänomen, das sich der Religiösität lediglich als Deckmäntelchen bediene. In manchen islamischen Staaten seien Ehrenmorde völlig unbekannt.

Birkenfeld engagiert sich für ein friedliches Miteinander auf der Basis gemeinsamer gesellschaftlicher Werte: "Wir wollen keine abgeschotteten Parallelgesellschaften!" Daher sei es immens wichtig, es Mädchen aus Zuwandererfamilien ausnahmslos zu ermöglichen, an allen Schulfächern teilzunehmen. Birkenfeld: "Wir erwarten, dass sich Zuwanderer kompromisslos zum Grundgesetz und zu unserem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat bekennen. Die aus der abendländisch-christlichen Tradition entwickelten Grundwerte Menschenwürde, Gerechtigkeit, Solidarität, Freiheit und die Gleichheit von Frau und Mann müssen von allen akzeptiert werden."

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März 2005

Grüne förderten Menschenhandel im Namen der Weltoffenheit

Vor allem Frauen betroffen / Birkenfeld zum Weltfrauentag am 8. März

Zum Weltfrauentag am 8. März weist die Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt, Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, darauf hin, dass Deutschland sowohl Zielland als auch Transitland für den Schmuggel mit Menschen, vor allem mit Frauen, sei. Nach Angaben der Vereinten Nationen sei Menschenhandel das am schnellsten wachsende kriminelle Geschäft der Welt. Allein für Deutschland beziffere das Bundeskriminalamt den Jahresumsatz von Menschenhändlern auf 60 Millionen Euro.

Die Frauen Union, so Birkenfeld, mache sich bereits seit ihrem Bundesdelegiertentag vor zwei Jahren für eine stärkere Bekämpfung des Menschenhandels und der Zwangsprostitution stark und fordere, Menschenhandel zum Zwecke der Ausbeutung der Arbeitskraft mit einem eigenen Straftatbestand zu ahnden. Außerdem soll nach dem Willen der Frauen Union ein neuer Straftatbestand die Verfolgung von Freiern, die Menschenhandel ausnutzen, ermöglichen. Die Unions-Bundestagsfraktion wird nun einen entsprechenden Gesetzesentwurf ins Parlament einbringen.

Die Frauen Union setzt sich ebenfalls für wirksame Aufklärungskampagnen über den Menschenhandel und die Methoden der Täter in den Herkunftsländern der Opfer ein. Birkenfeld: "Die Verbesserung der Ausbildung und der beruflichen Chancen von Frauen in den Herkunftsländern sind Bestandteil einer wirksamen Prävention gegen den Menschenhandel."

Den Grünen wirft Birkenfeld vor, dem Menschenhandel durch fragwürdige Visa-Vergaben veranlasst durch Außenminister Joschka Fischer Vorschub geleistet zu haben. Birkenfeld: "Betroffen von Menschenhandel sind überwiegend Frauen. Von Menschenhändlern angelockt, unterdrückt und misshandelt werden sie als Arbeitskraft ausgebeutet und zur Prostitution gezwungen. Statt diesem Tun Einhalt zu gebieten, hat der Außenminister das kriminelle Treiben durch fragwürdige Erlässe sogar noch erleichtert."

Noch immer falle es den Grünen schwer, so Birkenfeld, die Ausmaße des Visa-Skandals, mit dem Kriminelle hunderttausende von Arbeitssklavinnen und -sklaven mit Papieren ausstatten und nach Deutschland schaffen konnten, zuzugeben. Stattdessen rechtfertigten grüne Politikerinnen wie die nordrhein-westfälische Umweltministerin Bärbel Höhn das politische Versagen der Grünen mit der irreführenden Aussage, Prostituierte befänden sich illegal häufig in einer viel schlimmeren Situation als mit gültigem Visum. "Ein Skandal! Hier verschleiert sich Ignoranz als vermeintlich vorbildliche grüne Weltoffenheit", so Birkenfeld.

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Januar 2005

Hella Welker und Prof. Dr. Daniela Birkenfeld: Auch in Zukunft bestes Schulangebot für Frankfurts Kinder

CDU-Fraktion für ideologiefreie Fortentwicklung einer zukunftsgerechten Schullandschaft

"Wir wollen, dass Frankfurts Kinder ein bestmögliches Schulangebot genießen können und treten deshalb für eine zukunftsgerechte Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes ein", so die Vorsitzende des Schulausschusses, Stadtverordnete Hella Welker (CDU), zu der aktuellen Diskussion über die Magistratsvorlagen M 262 und M 263 sowie zur Debatte über die richtige Schulform der Heinrich-Kraft-Schule in Fechenheim.

"Wir stimmen der Umwandlung der Carl-von-Weinberg-Schule in eine Integrierte Gesamtschule zu, weil die örtliche Situation eine individuelle Entscheidung verlangt", so die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Prof. Dr. Daniela Birkenfeld. "Die Schule ist Partnerschule des Olympiastützpunktes Frankfurt/Rhein-Main und betreut 150 Nachwuchssportler. Wir wollen auch weiterhin eine enge Zusammenarbeit der Carl-von-Weinberg-Schule mit den Sportverbänden vor Ort gewährleisten und die Vereinbarkeit des Trainingsbetriebes mit dem Schulunterricht im gymnasialen Bereich sichern. Deshalb ist die Umwandlung eine sachlich und pragmatisch zu begründende Entscheidung, die wir mittragen, zumal auch die heutigen Schülerzahlen dies rechtfertigen. Wir führen eine zukunftsgerechte Diskussion über Frankfurts Schullandschaft und keine Ideologiediskussion, wie uns dies von anderen unterstellt wird", erläuterte Birkenfeld mit Blick auf die Auseinandersetzung um die Heinrich-Kraft-Schule, die nach den Vorstellungen der Grünen Schuldezernentin Jutta Ebeling ebenfalls in eine Integrierte Gesamtschule umgewandelt werden soll.

"In Fechenheim spricht nicht die Ideologie, sondern die Zahlen verdeutlichen, dass eine Fortführung der Schule in heutiger Form nach dem geänderten Hessischen Schulgesetz nicht möglich ist. Die PISA-Studie hat gezeigt, dass wir Leistungsstandards genauso brauchen, wie auch zahlenmäßig vernünftige Schulgrößen, um Unterricht in guter Qualität anbieten zu können. Wenn wir den Kindern ein zukunftsgerechtes Bildungsangebot sichern wollen, bietet die Umwandlung in eine Haupt- und Realschule gute Möglichkeiten, dass auch diejenigen Schülerinnen und Schüler, die für ein Abitur in Frage kommen, dieses nach Besuch eines Realschulzweiges der Heinrich-Kraft-Schule an einer anderen Schule absolvieren können. Schon heute ist der Wechsel von der Heinrich-Kraft-Schule nach der 10. Klasse notwendig, um das Abitur andernorts abzulegen", so Birkenfeld.

Mit der Schule am Ried in Bergen-Enkheim oder den übrigen weiterführenden Schulen im Frankfurter Osten, sei zudem heute schon ein mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbares Angebot vorhanden, das auch direkt nach Ende der Grundschule den Besuch eines Gymnasialzweiges an einer Gesamtschule bzw. eines Gymnasiums ermöglicht.

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November 2004

Prof. Dr. Daniela Birkenfeld: Rauchfreie Schulen - das muss sein!

CDU-Fraktion begrüßt Neuregelung über das Rauchverbot an Frankfurter Schulen für Schüler und Lehrer

"Endlich passiert etwas! Immer mehr Schüler greifen auch in Frankfurt zunehmend früher zur Zigarette. In Frankfurt rauchen mehr als ein Drittel der Schüler in den Klassen 10 bis 12. In der Alterklasse von 12 bis 15 Jahren rauchen bereits mehr als 20 Prozent der Mädchen. Die Neuregelung war überfällig. Die CDU-Fraktion begrüßt das Rauchverbot an Schulen ausdrücklich", kommentierte die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Daniela Birkenfeld, das 3. Gesetz zur Qualitätssicherung in hessischen Schulen.

"Es wird für Schülerschaft und Lehrerkollegium nicht leicht sein, das Rauchverbot konsequent umzusetzen. Es ist wichtig, dass die Schulen mit Präventionsmaßnahmen und Workshops in den Klassen auf das Gesetz reagieren. Die aktuellen Entwicklungen sind erschreckend und erfordern ein Handeln. Das durchschnittliche Einstiegsalter für das Zigarettenrauchen liegt bei nur noch 12,5 Jahren. In dieser Altersgruppe ist die Gefahr irreparabler Gesundheitsschäden durch das Rauchen am größten. Und viel schlimmer: Studien belegen, dass Zigaretten nicht selten als Einstiegsdrogen zum Konsum illegaler Drogen führen", führte Birkenfeld aus.

Rund die Hälfte aller Frankfurter Schüler hat einer Studie zufolge schon einmal Drogen ausprobiert. Birkenfeld erläuterte, dass Experimente gezeigt hätten, dass weniger Schüler rauchen, wenn kein Lehrer an der Schule Tabak konsumiert. "Es ist daher nur konsequent, die Vorbildfunktion der Lehrer herauszustellen und das Rauchverbot auch für diese einzuführen", so die schulpolitische Sprecherin abschließend.

Das 3. Gesetz zur Qualitätssicherung in hessischen Schulen soll im Januar 2005 in Kraft treten.

 

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November 2004

Prof. Dr. Daniela Birkenfeld: Wo bleibt das Benachteiligtenkonzept?

Die CDU-Fraktion fordert Schuldezernentin Jutta Ebeling auf, das versprochene Konzept zur Förderung benachteiligter Berufsschüler nun endlich vorzulegen

In 2003 ist der sogenannte Schulentwicklungsplan für Berufliche Schulen, der unter anderem die Schließung der Elly-Heuss-Knapp- und der Heinrich-von-Stephan-Schule vorsieht, unter erheblichen Auflagen genehmigt worden.

„Die heute im Stadtgebiet verteilten Flugblätter und der Protest von betroffenen Berufsschülern bringen das Thema mal wieder auf die Tagesordnung“, so Prof. Birkenfeld, Sprecherin der CDU im Schulausschuss.

„In beiden Schulen werden unter anderem besonders förderbedürftige benachteiligte Schüler unterrichtet. Der CDU-Fraktion war es im Zusammenhang mit der endgültigen Schließung der Schulen von Anfang an wichtig, die Förderung dieser Schüler weiterhin sicherzustellen. Dies haben wir im Schulausschuss deutlich vertreten“, erläuterte Prof. Birkenfeld.

Im Rahmen der Verabschiedung des Schulentwicklungsplans wurde vorgeschlagen, die Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf, die an der Elly-Haus-Knapp- und der Heinrich-von-Stephan-Schule unterrichtet werden, auf andere städtische Berufsschulen zu verteilen.

„Es kann nicht sein, dass die Schüler – ebenso wie die Lehrer - nach dem Gießkannenprinzip auf alle städtischen Berufsschulen verteilt werden. Es ist ein entsprechendes Benachteiligtenkonzept zu erarbeiten, aus welchem hervorgeht, wie an den Schulen die sozialpädagogischen Maßnahmen der Jugendhilfe ortsnah umgesetzt werden“ erklärte Prof. Birkenfeld.

„Inzwischen ist mehr als ein Jahr vergangen! Auf Schulkonfe-renzen und in der Öffentlichkeit werden Konzepte diskutiert, die der Schulausschuss noch gar nicht gesehen hat. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso das Thema immer noch nicht vom Tisch ist und keine Lösung von Seiten des Schuldezernats vorgelegt wurde“, so die schulpolitische Sprecherin abschließend.

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Juli 2004

"Untätigkeit der Schuldezernentin beim Schulentwicklungsplan B
lässt Frankfurter Schullandschaft verkommen."

Mit großer Verärgerung haben die schulpolitischen Sprecher der Fraktionen von CDU und SPD im Römer, Prof. Dr. Daniela Birkenfeld und Jürgen Hupe, auf die ständige Verschleppung des Schulentwicklungsplans für Berufliche Schulen durch Schuldezernentin Ebeling reagiert. Diese verweise kontinuierlich auf die durch die Kämmerei veranlasste Kostenermittlung, ohne parallel die Umsetzung voranzutreiben und eine beschlussfähige Magistratsvorlage samt Benachteiligtenkonzept auf den Tisch zu legen. Stattdessen würden komplett überholte Vorbereitungsmaterialien für ein Informationstreffen versendet, dessen Neuigkeitsgehalt gleich Null sei.

"Weder die Novellierung der Schulgesetznovelle noch die zeitliche Verzögerung durch die Ermittlung der genauen Kosten sind in die M-Vorlage eingeflossen. Sie ist komplett veraltet", ärgert sich Jürgen Hupe. Falls dies der aktuelle Stand der Dinge im Schuldezernat sei, gebe es akuten Anlass zu der Sorge, dass seit Juni letzten Jahres nichts mehr getan worden sei, um die Umsetzung des Schulentwicklungsplans voranzubringen. ""Das Stadtschulamt hat uns den Entwurf einer Magistratsvorlage für ein Informationsgespräch diese Woche zugeschickt, der vom 18. Juni 2003 datiert und laut dessen Inhalt beispielsweise die Heinrich-von-Stephan-Schule am 1. August dieses Jahres geschlossen wird", kritisierte auch Daniela Birkenfeld. Dem Schuldezernat sei die Dringlichkeit der Verwirklichung des Plans offenbar in keiner Weise bewusst. "Frau Ebeling kann sich aber auch noch monatelang hinter der Kämmerei verstecken, welche die konkrete Kostenermittlung verlangt hat", erklärte Hupe. Auf diesem Wege sei es sicherlich zu schaffen, die Umsetzung des Schulentwicklungsplan B bis ins Jahr 2005 zu ziehen. Währenddessen gehe der Strukturwandel an den Berufsschulen munter weiter, ohne dass der Schulträger seiner unterstützenden Aufgabe gerecht werde.

CDU- und SPD-Fraktion fordern die Dezernentin auf, nun endlich ihre Hausaufgaben zu machen und die Aktualisierung des Schulentwicklungsplans B abzuschließen.

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7. Juli 2004

Prof. Dr. Daniela Birkenfeld: Versetzungsregeln bleiben notwendig
CDU-Fraktion bezeichnet Forderungen der Schuldezernentin als Unsinn,
Bildungsstandards müssen gesichert werden

Nach Ansicht der CDU-Fraktion ist die Forderung der Schuldezernentin Jutta Ebeling nach Abschaffung der Versetzungsrichtlinien "ein Schuss in den Ofen". "Um das Bildungsniveau der Schülerinnen und Schüler über alle Schulformen hinweg zu steigern, sind klar definierte Qualitätsstandards notwendig und deren Einhaltung zu überprüfen", begründete die bildungspolitische Sprecherin, Daniela Birkenfeld, die Haltung ihrer Fraktion. Es sei im Interesse aller Schülerinnen und Schüler, dass die festgelegten Jahrgangsziele erreicht werden. "Ansonsten vergrößert sich das Bildungsdefizit von Jahr zu Jahr, die Lernmotivation lässt proportional dazu ebenfalls nach, weil die Kinder und Jugendlichen dem Unterricht nicht mehr folgen können und nach Beendigung der Schulzeit keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt haben", zeigte Birkenfeld die Konsequenzen auf.

Auch das Argument, Nichtversetzungen wäre ein Zeichen für Defizite im Schulsystem, sei absurd. "Den Fehler ausschließlich im System suchen zu wollen heißt die Augen vor der Realität zu schließen. In erster Linie sind Eltern und die Kinder selbst für ihr Schulleben verantwortlich. Das völlige Abschieben von Verantwortung auf den Staat ist und bleibt falsch", so Birkenfeld. Die Leistungsfeststellung gehöre dazu, wenn es um die Frage der Qualitätssicherung in der Bildung gehe. "Das Sitzenbleiben als Stempel des Versagens zu betrachten, bedient höchstens noch überholte gesellschaftliche Klischees aus dem letzten Jahrhundert", sagte Birkenfeld.

Als "Gipfel des Argumentationsunsinns von Stadträtin Ebeling" bezeichnete Birkenfeld die Behauptung, dass Versetzungsrichtlinien abgeschafft werden müssten, weil nicht versetzte Schüler zuviel Geld kosten. "Qualitätsstandards in der Schule sollen also aufgegeben werden, weil es Geld kostet. Das kann wirklich nur von jemandem kommen, dessen Partei durch Lehrerknappheit und Haushaltskürzungen entscheidend zur Bildungsmisere in Hessen beigetragen hat." Unter der derzeitigen Hessischen Landesregierung seien für 2.900 neue Lehrer 152 Millionen Euro zusätzlich ausgegeben worden. "So sehen die Fakten aus und nicht anders", so Birkenfeld abschließend.

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Mai 2004

Prof. Dr. Birkenfeld: Kann die Zukunft der Herderschule gesichert werden?
CDU-Fraktion stellt Fragen an die Schuldezernentin

Im Schulausschuss am vergangenen Montag wurde davon gesprochen, dass mindestens 130 Kinder aus dem Einzugsbereich der Ziehen- und Wöhlerschule bisher noch nicht einem Gymnasium zugeordnet werden konnten. "In einer Gesamtbetrachtung der Diskussion über die Zukunft der Herderschule stellt sich nun für die CDU-Fraktion die Frage, ob die Schülerinnen und Schüler so verteilt werden können, dass der Schulbetrieb der Herderschule aufrechterhalten werden kann", erläuterte die schulpolitische Sprecherin Daniela Birkenfeld die Anfrage ihrer Fraktion.

Voraussetzung dafür sei allerdings, dass die genannte Zahl der nichtverteilten Kinder zutreffe und sich nach einer noch ausstehenden Verteilerkonferenz der Frankfurter Gymnasien bestätige. "Wichtig ist für uns, dass die Schülerinnen und Schüler nach Zuteilung an ein Gymnasium zumutbare Schulwege haben und nicht etwa an die ohnehin überlasteten Sachsenhäuser Gymnasien verteilt werden", sagte Birkenfeld. Die CDU erwarte die Antwort des Schuldezernats und des staatlichen Schulamtes mit Spannung, "geht es hier doch letztendlich auch um die Frage nach dem Erhalt der bestehenden Schullandschaft Frankfurts". Einen schulpolitischen Machtkampf der Schuldezernentin auf dem Rücken von unbeteiligten Schülerinnen und Schülern sowie ihrer Eltern lasse die CDU nicht zu.

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Februar 2004

Birkenfeld zum Weltfrauentag: Frauen droht die Altersarmut!

"Frauen sind die Verliererinnen der Rentenreform", auf diesen Missstand weist die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion und Vorsitzende der Frankfurter Frauen Union, Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, im Vorfeld des Weltfrauentags am 8. März hin. Birkenfeld : "Altersarmut ist wieder weiblich!" Frauen erhielten, so führt Birkenfeld aus, im Schnitt rund 500 Euro weniger Rente als Männer. Die Bundesregierung habe jedoch in ihren so genannten Reformbemühungen die Lebenswirklichkeit von Frauen ignoriert und bewusst nicht bei der Rente berücksichtigt. Dabei unterschieden sich, Birkenfeld, weibliche Rentenbiografien stark von den männlichen: Auszeiten vom Job wegen der Kinderziehung führten zu großen Lücken in der Lebensarbeitszeit vieler Frauen, die sich in der Rente niederschlügen. Außerdem basierten weit mehr als 80 Prozent der an Frauen gezahlten Renten auf unterdurchschnittlichen Löhnen. Trotzdem werde bei den Berechnungen zur Rente ein männlicher so genannter Eckrentner als Standard zugrunde gelegt, der 45 Jahre lang durchgehend gearbeitet habe. "So kommt es, dass viele Frauen im Alter vor den Türen der Sozialämter stehen müssen", mahnt Birkenfeld Änderungsbedarf an.

Die staatlich geförderte Riester-Rente tauge, so Birkenfeld, jedoch nicht für eine ausreichende Vorsorge im Alter. "Bislang hat die Bundesregierung Frauen durch die Einführung der so genannten Riester-Rente diskriminiert", so Birkenfeld weiter. Diese habe nicht dafür gesorgt, dass geschlechtsneutrale Tarife für Frauen und Männer vorgesehen seien. Frauen zahlen - in einem vom Staat geförderten System - so deutlich mehr Beiträge als Männer. "Vor allem für die staatlich geförderte Altersvorsorge muss - wie bei der gesetzlichen Rentenversicherung auch - das Prinzip ‚Gleiche Einzahlung - gleiche Rente' für Frauen und Männer gelten", erklärt Birkenfeld. Die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Frankfurter Römer fordert daher die Einführung gleicher Prämien für Frauen und Männer in der Riester-Rente. Auch die EU-Kommission fordert die Bundesregierung durch eine neue Richtlinie auf, den Missstand bei der Riester-Rente zu korrigieren.

Um das Risiko der Altersarmut von Müttern zu mindern, soll sich nach dem Willen der CDU die Anrechnung von Kindererziehungszeiten erhöhen. Der CDU-Parteitag hatte im vergangenen Dezember entschieden, künftig allen Müttern, die neu in Rente gehen, mehr Kindererziehungsjahre anzuerkennen. Birkenfeld: "Völlig zu Recht! Schließlich gilt: Ohne Kinder keine Rente!" Da Mütter häufig in Teilzeit arbeiten, trifft sie die zu erwartende Absenkung des Rentenniveaus voll.

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4. Dezember 2003

Junge Mütter von vor `92 geborenen Kindern vor Altersarmut bewahren
CDU-Bundesparteitag: Frauen Union will Rentengerechtigkeit für Mütter

Für zukünftige Rentnerinnen soll sich nach dem Beschluss des Leipziger CDU-Bundesparteitages die Anrechnung von Kindererziehungszeiten um zwei Jahre erhöhen. Damit berücksichtigt die CDU gleichermaßen Frauen, die vor 1992 Kinder bekamen, und jene Mütter mit ab 1992 geborenen Kindern. Der CDU-Bundesparteitag entsprach mit diesem Beschluss einem Antrag der Frauen Union. Die Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt, Prof. Dr. Daniela Birkenfeld: "Es ist Ausdruck der Gerechtigkeit, die Anrechnung der Kindererziehungszeiten für alle Mütter zu erhöhen." Die Erhöhung mindere, so Birkenfeld, das Risiko der Altersarmut von Müttern. Frauen erhielten heute im Schnitt rund 500 Euro weniger Rente als Männer, der Grund sei in den weiblichen Rentenbiografien zu suchen, die wegen der Kindererziehungszeiten große Lücken aufwiesen. Birkenfeld:"Gerade Frauen, die vor 1992 Kinder bekamen, werden, wenn sie in Rente gehen, zunehmend von der Absenkung des Rentenniveaus betroffen sein."

Daher habe der CDU-Parteitag zu Recht entschieden, Müttern von Kindern, die vor 1992 geboren wurden, drei Kindererziehungsjahre in der Rente anzuerkennen. Die von der Herzog-Kommission zunächst geplante Anrechnung von zwei Erziehungsjahren, hätte die Lücken in den Rentenbiografien keinesfalls abdecken können. Im Gegensatz zu jüngeren Frauen könne die Frauen-Generation um und über 40 nicht mehr in ausreichendem Maße privat fürs Alter vorsorgen, Altersarmut drohe nicht nur im Einzelfall. Birkenfeld: "Wir müssen Kindererziehungszeiten stärker in der Rente anerkennen. Schließlich gilt: Ohne Kinder keine Rente!"

Mütter von nach 1992 geborenen Kindern sollen in der Rente zukünftig fünf Kindererziehungsjahre angerechnet bekommen. Dies entspreche, so die Frauen Union, der veränderten Lebensgestaltung von Frauen, die heute stärker auf Erwerbstätigkeit ausgerichtet sei. Viele Mütter seien bald wieder - zumindest in Teilzeit - erwerbstätig und daher eher in der Lage, sich fürs Alter selbst abzusichern.

Frauen Union, Junge Union, Kommunalpolitische Vereinigung, Evangelischer Arbeitskreis und Senioren Union engagierten sich in Leipzig gemeinsam für eine gerechte eigenständige Alterssicherung von Frauen. Der Parteitagsbeschluss sieht vor, die Anerkennung der zusätzlichen Kindererziehungszeiten in der Rente in dem von der Herzog-Kommission vorgesehenen Finanzvolumen zu leisten. Die Frauen Union empfahl daher, Müttern von nach 1992 geborenen Kindern fünf statt - wie von der Herzog-Kommission geplant - sechs Kindererziehungsjahre in der Rente anzuerkennen, und bei der Einführung des vorgesehenen Kinderzuschusses von 50 Euro zum Rentenbeitrag eine stärkere Staffelung vorzunehmen.

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Februar 2004

Birkenfeld zum Weltfrauentag: Frauen droht die Altersarmut!

"Frauen sind die Verliererinnen der Rentenreform", auf diesen Missstand weist die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion und Vorsitzende der Frankfurter Frauen Union, Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, im Vorfeld des Weltfrauentags am 8. März hin. Birkenfeld : "Altersarmut ist wieder weiblich!" Frauen erhielten, so führt Birkenfeld aus, im Schnitt rund 500 Euro weniger Rente als Männer. Die Bundesregierung habe jedoch in ihren so genannten Reformbemühungen die Lebenswirklichkeit von Frauen ignoriert und bewusst nicht bei der Rente berücksichtigt. Dabei unterschieden sich, Birkenfeld, weibliche Rentenbiografien stark von den männlichen: Auszeiten vom Job wegen der Kinderziehung führten zu großen Lücken in der Lebensarbeitszeit vieler Frauen, die sich in der Rente niederschlügen. Außerdem basierten weit mehr als 80 Prozent der an Frauen gezahlten Renten auf unterdurchschnittlichen Löhnen. Trotzdem werde bei den Berechnungen zur Rente ein männlicher so genannter Eckrentner als Standard zugrunde gelegt, der 45 Jahre lang durchgehend gearbeitet habe. "So kommt es, dass viele Frauen im Alter vor den Türen der Sozialämter stehen müssen", mahnt Birkenfeld Änderungsbedarf an.

Die staatlich geförderte Riester-Rente tauge, so Birkenfeld, jedoch nicht für eine ausreichende Vorsorge im Alter. "Bislang hat die Bundesregierung Frauen durch die Einführung der so genannten Riester-Rente diskriminiert", so Birkenfeld weiter. Diese habe nicht dafür gesorgt, dass geschlechtsneutrale Tarife für Frauen und Männer vorgesehen seien. Frauen zahlen - in einem vom Staat geförderten System - so deutlich mehr Beiträge als Männer. "Vor allem für die staatlich geförderte Altersvorsorge muss - wie bei der gesetzlichen Rentenversicherung auch - das Prinzip ‚Gleiche Einzahlung - gleiche Rente' für Frauen und Männer gelten", erklärt Birkenfeld. Die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Frankfurter Römer fordert daher die Einführung gleicher Prämien für Frauen und Männer in der Riester-Rente. Auch die EU-Kommission fordert die Bundesregierung durch eine neue Richtlinie auf, den Missstand bei der Riester-Rente zu korrigieren.

Um das Risiko der Altersarmut von Müttern zu mindern, soll sich nach dem Willen der CDU die Anrechnung von Kindererziehungszeiten erhöhen. Der CDU-Parteitag hatte im vergangenen Dezember entschieden, künftig allen Müttern, die neu in Rente gehen, mehr Kindererziehungsjahre anzuerkennen. Birkenfeld: "Völlig zu Recht! Schließlich gilt: Ohne Kinder keine Rente!" Da Mütter häufig in Teilzeit arbeiten, trifft sie die zu erwartende Absenkung des Rentenniveaus voll.

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4. Dezember 2003

Junge Mütter von vor `92 geborenen Kindern vor Altersarmut bewahren
CDU-Bundesparteitag: Frauen Union will Rentengerechtigkeit für Mütter

Für zukünftige Rentnerinnen soll sich nach dem Beschluss des Leipziger CDU-Bundesparteitages die Anrechnung von Kindererziehungszeiten um zwei Jahre erhöhen. Damit berücksichtigt die CDU gleichermaßen Frauen, die vor 1992 Kinder bekamen, und jene Mütter mit ab 1992 geborenen Kindern. Der CDU-Bundesparteitag entsprach mit diesem Beschluss einem Antrag der Frauen Union. Die Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt, Prof. Dr. Daniela Birkenfeld: "Es ist Ausdruck der Gerechtigkeit, die Anrechnung der Kindererziehungszeiten für alle Mütter zu erhöhen." Die Erhöhung mindere, so Birkenfeld, das Risiko der Altersarmut von Müttern. Frauen erhielten heute im Schnitt rund 500 Euro weniger Rente als Männer, der Grund sei in den weiblichen Rentenbiografien zu suchen, die wegen der Kindererziehungszeiten große Lücken aufwiesen. Birkenfeld:"Gerade Frauen, die vor 1992 Kinder bekamen, werden, wenn sie in Rente gehen, zunehmend von der Absenkung des Rentenniveaus betroffen sein."

Daher habe der CDU-Parteitag zu Recht entschieden, Müttern von Kindern, die vor 1992 geboren wurden, drei Kindererziehungsjahre in der Rente anzuerkennen. Die von der Herzog-Kommission zunächst geplante Anrechnung von zwei Erziehungsjahren, hätte die Lücken in den Rentenbiografien keinesfalls abdecken können. Im Gegensatz zu jüngeren Frauen könne die Frauen-Generation um und über 40 nicht mehr in ausreichendem Maße privat fürs Alter vorsorgen, Altersarmut drohe nicht nur im Einzelfall. Birkenfeld: "Wir müssen Kindererziehungszeiten stärker in der Rente anerkennen. Schließlich gilt: Ohne Kinder keine Rente!"

Mütter von nach 1992 geborenen Kindern sollen in der Rente zukünftig fünf Kindererziehungsjahre angerechnet bekommen. Dies entspreche, so die Frauen Union, der veränderten Lebensgestaltung von Frauen, die heute stärker auf Erwerbstätigkeit ausgerichtet sei. Viele Mütter seien bald wieder - zumindest in Teilzeit - erwerbstätig und daher eher in der Lage, sich fürs Alter selbst abzusichern.

Frauen Union, Junge Union, Kommunalpolitische Vereinigung, Evangelischer Arbeitskreis und Senioren Union engagierten sich in Leipzig gemeinsam für eine gerechte eigenständige Alterssicherung von Frauen. Der Parteitagsbeschluss sieht vor, die Anerkennung der zusätzlichen Kindererziehungszeiten in der Rente in dem von der Herzog-Kommission vorgesehenen Finanzvolumen zu leisten. Die Frauen Union empfahl daher, Müttern von nach 1992 geborenen Kindern fünf statt - wie von der Herzog-Kommission geplant - sechs Kindererziehungsjahre in der Rente anzuerkennen, und bei der Einführung des vorgesehenen Kinderzuschusses von 50 Euro zum Rentenbeitrag eine stärkere Staffelung vorzunehmen.

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