Veranstaltungen
15.02.2008 – 22.02.2010

 

 

19.01.2010

„Heute schon für morgen sorgen“ - Gesetz zur Patientenverfügung im Blickpunkt

13.11.2009

Kommunalpolitik zum Anfassen

24.10.2009

„Politik ist (auch) weiblich und Verantwortung Macht Spaß!“

05.10.2009

Besichtigung des Heizkraftwerkes Nordweststadt

19.09.2009

Wahlstand zur Bundestagswahl 2009

02.09.2009

Besichtigung des Liebieghauses

15.06.2009

Bildungspolitik in Frankfurt und in Hessen: Komplexität, aber auch neue Chancen und Herausforderungen!

17.05.2009

Besuch des Frauen-Fußballspiels 1. FFC gegen Turbine Potsdam

16.05.2009

Wahlstand Europawahl 2009

15.05.2009

Stadtbesichtigung durch Frankfurts Hinterhöfe

23.03.2009

„Neues Unterhaltsrecht und jetzt?“

19.03.2009

Frauenpower im Römer 2008

08.03.2009

Mitgliederversammlung mit Frauenfrühstück

19.02.2009

Altweiberfasching in Frankfurt

05.12.2008

Staatskanzlei - Regierungshandeln zum Anfassen!

25.11.2008

Familienpolitik in Frankfurt und in Hessen!

10.11.2008

Gespräch zum Thema „Stammzellenforschung“

28.10.2008

Besuch der Montessori-Schule Anna-Schmidt

26.10.2008

Landesdelegiertentag in Künzell

30.09.2008

"Was sind (uns) ältere Mitarbeiter-innen heute noch wert?“

03.09.2008

Besuch der Kaffeerösterei Wackers

23.08.2008

TÜVtel Kurs für Frauen

11.08.2008

Besichtigung des Monika-Hauses & Gespräch mit Experten zum Thema Jugendhilfe

26.07.2008

Sommerlicher Spaziergang entlang des Maines zur Gerbermühle

17.06.2008

Integration geht uns alle an - der Dialog muss weitergehen!

27.05.2008

Arbeitskreis Z.a.F.i.R. der Frauen-Union: Freiwilliger Polizeidienst in Frankfurt

24.04.2008

Frauen-Union Stammtisch zum Thema Neubebauung und Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt

17.04.2008

Besuch der Impressionistinnen-Ausstellung in der Schirn Frankfurt

13.04.2008

Gemeinsamer Familienausflug zum Feldbahnmuseum

08.03.2008

Neumitgliederempfang der Frankfurter Frauen-Union

 


Vorstand

15.02.2008 – 22.02.2010

 

Rechenschaftsbericht 2009

Rechenschaftsbericht 2008

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„Heute schon für morgen sorgen“ - Gesetz zur Patientenverfügung im Blickpunkt

Jahrelang wurde im Bundestag kontrovers und parteiübergreifend über die gesetzliche Grundlage der Patientenverfügung diskutiert. Im September 2009 ist dann ein neues Gesetz in Kraft getreten. Seitdem sind Ärzte genau an den Willen des Patienten nach den Vorgaben der Verfügung gebunden.

Ein hochsensibles Thema, das viele Menschen interessiert. Aus diesem Grund lud die Frauen-Union zu einer Informationsveranstaltung am 19. Januar 2010 ein. Die große Resonanz bestätigte, wie hochaktuell diese Materie ist.

Nach Begrüßungsworten der Vorsitzenden Frau Sylvia Hornung, in denen sie die Wichtigkeit des Themas hervorhub, informierte der Leiter der Abteilung Gesetzliche Betreuung im Bürgerinstitut, Herr Reinhold Reichert die Anwesenden darüber, was Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung bedeuten, wozu man diese benötigt und welche Inhalte angesprochen werden müssen.

In der Patientenverfügung wird festgelegt, was mit einem geschieht, wenn selbst bestimmtes Handeln nicht mehr möglich ist, etwa durch einen Unfall, eine schwere Erkrankung oder zunehmendes Alter. Mit einer Vorsorgevollmacht legt man fest, welcher Mensch seines Vertrauens für den Betroffenen dann die erforderlichen Entscheidungen trifft. Denn entgegen allgemein angenommener Meinung sei das nicht zwangsläufig der Partner oder Verwandte, sondern es könne auch ein per Gericht bestellter Betreuer sein, der dann die Entscheidungen zu treffen hat.

Vorsorgeplanung sollte ein lebenslanger Prozess und keine Frage des Alterns sein, denn schnell kann es passieren: plötzlich aus dem aktiven Leben gerissen durch Krankheit, Unfall oder Behinderung - wer kennt nicht ein Schicksal in seiner Umgebung, bei dem Verwandte und Freunde zunächst hilflos dastehen.

Zu empfehlen sind die beiden Broschüren des Bundesministeriums der Justiz zum „„Betreuungsrecht“ und „Patientenverfügung“. Diese enthalten ausführliche Informationen und Mustervorlagen und sind über den Publikationsversand der Bundesregierung, Postfach 481009, 18132 Rostock erhältlich. Informieren kann man sich auch bei städtischen und privaten Beratungsstellen, Anwälten, Ärzten und Beratungsvereinen.

Wer bereits eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht hat, sollte auch weiterhin die aktuelle Gesetzgebung und Rechtsprechung beobachten und sich über Änderungen informieren. Auch wenn sich Alters- und Lebens- bzw. familiäre Situationen ändern, sind oft Anpassungen sinnvoll.

 

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Kommunalpolitik zum Anfassen

Wie funktioniert eigentlich Kommunalpolitik? Welche Gremien und Mandate gibt es und welche Aufgaben, Rechte und Pflichten sind damit verbunden? Wann und wo treffen sich Ortsbeiräte und welche Aufgaben werden von ihnen wahrgenommen? Wie wird man Stadtverordente/r? Welche parteiinternen Abstimmungsprozesse und Gremien sind von Relevanz? Welche Möglichkeiten der Einflussnahme haben Frauen und die Frauen-Union vor Ort konkret?

Die Antwort auf diese und weitere Fragen erhielten interessierte Frauen der Frankfurter Frauen-Union bei der Veranstaltung „Kommunalpolitik zum Anfassen“ am 13.11.2009. Der Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU, Herr Christian Wernet, erläuterte anhand einer Präsentation sehr anschaulich die Praxis der Kommunalpolitik und all ihre Hintergründe am Beispiel Frankfurts. Nicht nur Neumitglieder lobten die Veranstaltung als sehr gelungen, auch Damen, die bereits mitten in der Politik stehen erfuhren das ein oder andere Neue.

 

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„Politik ist (auch) weiblich und Verantwortung Macht Spaß!“

so lautete ein Antrag, der auf dem Landesdelegiertentag der Frauen-Union Hessen am 24. Oktober 2009 von rund 100 Delegierten aus ganz Hessen einstimmig beschlossen wurde. Die Anwesenden waren sich einig, dass eine bundesweite Initiative der Frauen-Union und der Bundes-CDU ins Leben gerufen werden soll, um den Anteil von Mandatsträgerinnen zu erhöhen und den Anteil von Frauen in parteiinternen Funktionen zu steigern.

Die thematische Vielfalt der beschlossenen Anträge reichte von der Reformierung des 2008 in Kraft getretenen Unterhaltsrechts, der Forderung nach dem ermäßigten Steuersatz von 7 % auf Baby- und Kinderprodukte des täglichen Bedarfs, der Forderung nach einem wirksamen Bundeskinderschutzgesetzes bis hin zur Unterstützung der Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“ und der Verbesserung der Früherkennung von Brustkrebs.

Insgesamt präsentierte sich die FU geschlossen und nutzte die Gelegenheit, mit dem Generalsekretär der CDU Hessen, Herrn Peter Beuth, MdL über mangelnde Geschlechterparität, Lohnungleichheit oder auch dem weiteren Ausbau von Kindergartenplätzen zu diskutieren und einen Ausblick auf die aktuelle politische Lage in Deutschland und Hessen zu wagen.

 

 

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Besichtigung des Heizkraftwerkes Nordweststadt

Frauen und Technik – passt das zusammen?

Bei der Besichtigung des Heizkraftwerkes in der Nordweststadt haben sich am 25.08.2009 interessierte Frauen den Betrieb des hochmodernen Müllheizkraftwerkes erläutern lassen. Seit dem Umbau in den Jahren 2005 – 2009 wurde die Müllverbrennungsanlage mit dem Heizkraftwerk zusammengeschlossen, um Synergien zu nutzen. Heute können dort jährlich 525.000 Tonnen Hausmüll und hausmüllähnlichem Gewerbeabfall thermisch verwertet werden. Die erzeugte Fernwärme versorgt nicht nur mehr als 30.000 Einzelhäuser in der Nordweststadt und im neuen Stadtteil am Riedberg, auch wird Strom in das Netz der Mainova eingespeist.

Durch dieses Verfahren lässt sich der Kohlendioxidausstoß erheblich reduzieren. Auch kommt es zu einer Einsparung der kostbaren Ressourcen Erdöl, Kohle und Erdgas. Die Erneuerung der Rauchgasreinigung auch die Belastungen der Umwelt werden weiter auf ein Minimum reduziert.

Die Führung auf dem Gelände mit dem bunt bemalten Schornstein und die Besichtigung der verschiedenen Anlagen waren äußerst informativ und kurzweilig.

 

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Wahlstand zur Bundestagswahl 2009

„Ist Frau Angela Merkel die beste Kanzlerin für dieses Land?“ – „Warum soll ich am 27.09.2009 die CDU wählen?“ – „Was tut Ihr, damit mein Enkel nach der Wahl statt einer befristeten Arbeitsstelle eine Perspektive für sein Leben bekommt?“

Diesen und vielen weiteren Fragen stellten sich engagierte Frauen der Frankfurter Frauen Union und Vertreter des Stadtverbandes Fechenheim am zentralen Wahlstand der Frankfurter CDU in der Freßgass und läutete damit die Schlusswoche des Wahlkampfes ein, die unter dem Motto stand: „Wir haben die Kraft für den Aufschwung“.

Gleichzeitig unterstützten sie die Frankfurter Kandidaten für die Bundestagswahl, Fr. Erika Steinbach und Herrn Dr. Matthias Zimmer und wünschten ihnen viel Erfolg bei der anstehenden Wahl.

 

 

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Besichtigung des Liebieghauses

Die Liebieghaus Skulpturensammlung mit dem idyllischen Garten gilt unter den Museen am Frankfurter Mainufer als ein besonderes Schmuckstück. Grund genug für die Frankfurter Frauen-Union, sich die Sammlung in der 1909 eröffneten, ehemals privaten Villa Liebieg näher anzuschauen.

Am 02. September 2009 trafen sich interessierte Frauen, und bewunderten bei einer Führung zum Thema „Von der Antike zur Neuzeit“ die Entwicklung der Skulptur anhand von bedeutenden Meisterwerken aus 5.000 Jahren. Neben der sog. Frankfurter Athena aus der Antike gibt es Werke von Tilmann Riemenschneider, Hans Multscher oder Niclaus Gerhaert von Leyden aus dem Mittelalter, aber auch Skulpturen aus der Epoche des Renaissance, Manierismus, Barock, Rokoko und Klassizismus zu bestaunen. Eine feine Auswahl an asiatischen Skulpturen rundeten das Programm ab.

 

 

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Bildungspolitik in Frankfurt und in Hessen: Komplexität, aber auch neue Chancen und Herausforderungen!

Eine gute Bildungspolitik ist die beste Investition in die Zukunft unseres Landes. Aus diesem Grund setzt sich die hessische CDU für die optimale Förderung von Kindern und Jugendlichen ein. Zur CDU-Bildungspolitik gehören neben einer guten Finanzausstattung und Lehrerversorgung der Schulen auch die frühzeitige individuelle Förderung der Schüler/ -innen, die Förderung der frühkindlichen Bildung sowie leistungsfähige, begabungsgerechte und daher differenzierte Bildungsgänge.

Angesichts des hohen gesellschaftlichen Stellenwertes von Bildung auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie der fortlaufenden Aktualität des Themas- exemplarisch seien die bundesweiten Bildungsstreiks von Schülern und Studenten am 17. Juni 2009 genannt- lud die Frauen Union der CDU Frankfurt zusammen mit dem Fachausschuss Bildung der CDU Frankfurt zu einem Gespräch „Schulpolitik“ mit dem ausgewiesenen Bildungsexperten, dem Landtagsabgeordneten (MdL) und schulpolitischen Sprecher der CDU Hessen, Herrn Hans-Jürgen Irmer, am 15. Juni 2009 in den Römer ein.

Kompetent und informativ führte Herr MdL Irmer nach kurzer Begrüßung durch die Vorsitzende des Fachausschusses, Frau Barbara Henke, und die stellvertretende Kreisvorsitzende der Frauen Union Frankfurt, Frau Claudia Wesner, anschaulich und eindrucksvoll und vor allem auch für Nicht-Bildungsexperten verständlich in die große Bandbreite der Bildungspolitik ein. Er begann mit einem Rückblick auf die nach der Hessischen Landtagswahl erforderlich gewordenen Koalitionsverhandlungen von CDU und FDP und der durchaus erfolgreichen Durchsetzung von CDU-Positionen (z.B. keine verpflichtende Kinderschule, sondern ein Schulvorbereitungsjahr, keine Mittelschule, Vermeidung der Abschaffung des konfessionsgebundenen Religionsunterrichtes). Daran anknüpfend leitete er über in einen umfassenden Ausblick über die zahlreichen Chancen und künftigen Aufgaben: z.B. frühzeitige optimale Bildungsförderung durch die flächendeckende Einführung des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans, die Sprachstandserhebungen, die flexible Einschulung, die Gestaltung des Übergangs von der Grundschule in weiterführende Schulen, die Durchlässigkeit des Bildungssystems, die Weiterentwicklung der Haupt- und Realschulen, das Landesabitur, G8/ G9, die Selbständigkeit der Schulen, die Lehrerausbildung. Herr MdL Irmer schloss mit der positiven Bilanz der bisherigen hessischen CDU-Politik (kein Stundenausfall, mehr Lehrkräfte, Verbleib der demographischen Rendite im System) und dem Hinweis auf die Fortsetzung unter dem bisherigen Hessischen CDU-Ministerpräsidenten, Roland Koch, in den nächsten fünf Jahren. In der sich daran anschließenden sehr aktiven und lebhaften Diskussion wurde im Hinblick auf die Vielfältigkeit des Schulsystems und die Fülle der aktuellen Aufgabenstellungen und Herausforderungen- z.B. Realschulproblematik in Frankfurt in Bezug zu integrierten Systemen- allen Anwesenden schnell klar, dass es noch viele „offene Baustellen“ gemeinsam zu bewältigen gibt, was die Forderungen nach einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen dem Land und der Stadt nachdrücklich unterstrichen. Die große Resonanz auf das Veranstaltungsthema wurde auch in den sich unmittelbar an den offiziellen Teil anschließenden vielen Einzelgesprächen deutlich. Dementsprechend das Gesamtfazit: Ein gelungener und sehr informativer Abend, der zeigt, dass es einen großen Handlungsbedarf gibt. Insofern der Appell an alle Eltern, Großeltern und Schüler/-innen der CDU sich in diesem Bereich zu engagieren- sei es in der Schülervertretung, dem Schul- oder Stadtelternbeirat oder auf sonstige Weise.

 

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Besuch des Frauen-Fussballspiels 1. FFC gegen Turbine Potsdam

Ebenfalls im Mai 2009 entschieden sich zahlreiche Frauen der Frankfurter Frauen Union, sich dem Thema Sport zu widmen und ein Spiel des 1. Frankfurter Frauen-Fußballclubs zu besuchen.

Bei schönem Wetter fieberten sie mit, drückten Daumen, hofften und bangten mit der Frankfurter Mannschaft. Insgesamt erlebten die Zuschauerinnen und Zuschauer jedoch ein oft trostloses Mittelfeld, gute Spielansätze mit vielen Torchancen und zu guter Letzt nach einem spannenden Spiel eine Niederlage von 1:2 gegen die Mannschaft von Turbine Potsdam.

 

 

 

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Wahlstand zur Europawahl 2009

Zum siebten Mal werden Bürgerinnen und Bürger aus 27 EU-Mitgliedstaaten am 7. Juni 2009 das Europäische Parlament wählen. Für die hessische CDU treten Thomas Mann, Michael Gahler, Oda Scheibelhuber, Yasar Bilgin und Verena David als Kandidaten für die Listenplätze 1 bis 5 an.

An einem gemeinsamen Wahlstand mit dem Stadtverband Bergen-Enkheim und Riederwald warben engagierte Frauen der Frankfurter Frauen Union um das Interesse an Europa und der anstehenden Wahl und stellten sich den oftmals kritischen Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

 

 

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Stadtbesichtigung durch Frankfurts Hinterhöfe

Wer an die Hinterhöfe von Großstädten denkt, erwartet vermutlich etwas völlig anderes. Inmitten Frankfurts finden sich nicht die „lieblichen“ Hinterhöfe mit viel Grün und Stilleben, sondern eher unscheinbare Orte im 60er-Jahre-Flair, hin und wieder sogar noch mit sichtbaren Schäden aus dem letzten Krieg.

Im Mai 2009 erforschte die Frauen Union bei einer eher ungewöhnlichen Stadtführung mit dem Kunsthistoriker Christian Setzepfandt die „andere“ Seite der Bankenmetropole. Hinter den gläsernen Hochhäusern und bunten Kaufhäusern finden sich versteckte Stadtmauerreste, kleine, unscheinbare Fachwerkhäuser und unbekannte Denkmäler. In den Nebenstraßen und Hinterhöfe kann man eintauchen in das bunte Treiben des alten Frankfurts mit vielen interessanten Geschichten, Skandalen und Skandälchen bis hin zum Kriminalfall.

 

 

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“Neues Unterhaltsrecht und jetzt?“

Am 23. März 2009 lud die Frankfurter Frauen Union interessierte Frauen zu einem Gespräch über das am 1. Januar 2008 in Kraft getretene neue Unterhaltsrecht. Die Reform wurde von Schlagworten wie „Vorrang für Kinder“, „moderne Familienpolitik“, „Gleichstellung nichtehelicher und ehelicher Kinder“, aber auch „Wegfall des Betreuungsunterhalts ab dem 3.Geburtstag“, „Stärkung der Zweitfamilie“ und „Ende der Lebensstandardgarantie nach der Scheidung“ begleitet.

Besondere Aktualität erhielt dieses Thema durch die Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 18.03.2009. Dieses Urteil zwingt Alleinerziehende nach einer Scheidung künftig deutlich schneller wieder, einen Vollzeitjob anzunehmen. Während die Frau Nach dem früheren Recht bis zum 8. Lebensjahr des Kindes gar nicht und bis zum 15. nur halbtags arbeiten müsse, gilt seit der Reform des Unterhaltsrechts ein Anspruch auf Betreuungsunterhalt der Frau grundsätzlich nur für drei Jahre.

Die Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht, Frau Maja Weise, erläuterte in ihrem Vortrag sehr eindrucksvoll die Grundzüge des neuen Rechts und beleuchtete, welche Regelungen sich tatsächlich hinter den genannten Schlagworten verbergen.

In der anschließenden regen Diskussion über die Gewinner und Verlierer der Neuregelung, die Ängste und Hoffnungen betroffener (Ehe-)Paare und Eltern wurde schnell deutlich dass das neue Unterhaltsrecht mit einem Wertewandel im Familienrecht einhergeht. Die „Institution Ehe“ wird nicht mehr geschützt. Statt dessen wurde versucht, das Recht der gesellschaftlichen Realität, in der fast jede 2. Ehe geschieden wird, anzupassen und Lebensabschnitte zu schützen.

Das neue Recht stellt das Kindeswohl durch den Vorrang des Kindesunterhaltes vor allen anderen Unterhaltsansprüchen in den Mittelpunkt. Die Rangfolge, vor allem der minderjährigen Kinder wurde abgeschafft. Die Benachteiligung von nichtehelichen Kindern im Vergleich zu ehelichen Kindern wurde damit aufgehoben. An zweiter Stelle steht der Betreuungsunterhalt für die kinderbetreuenden Frauen. Dies bedeutet häufig erhebliche nachteilige Folgen für (geschiedene) Frauen, die einst ihre Berufstätigkeit aufgaben, um sich der Familie, insbesondere der Erziehung und Versorgung der Kinder zu widmen. Das neue Recht zwingt sie nun in Arbeit, ohne dabei zu berücksichtigen, dass nur wenige Frauen die Möglichkeit haben, nach einer langen „Familienpause“ wieder in das Berufsleben zurückzukehren.

Die Teilnehmerinnen waren sich einig, dass es vor einer Reform des Unterhaltsrechts unerlässlich gewesen wäre, die notwendigen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zu schaffen, wie z.B. Stärken der Wiedereintrittsmöglichkeiten in den Beruf, Einrichten von ausreichend qualifizierten Betreuungsmöglichkeiten für Kinder außerhalb des Elternhauses.

Die von der Frauen Union der CDU seit jeher propagierte Wahlfreiheit der Frauen, sich individuell für ein Lebensmodell zwischen Kinderbetreuung und Arbeit zu entscheiden, wurde mit dieser Neuregelung nicht entsprochen. Viele Frauen haben Freude am Beruf und möchten diesen auch gerne ausüben. Zudem wollen sie weder wirtschaftlich vom früheren Partner abhängig sein noch Sozialleistungen beziehen – aber nicht zu Lasten ihrer Kinder. Insbesondere wird bei der Vollzeittätigkeit der Mütter deren Arbeitszeiten nicht berücksichtigt. In zahlreichen Berufen gibt es keine Arbeitszeiten von 8.00 bis 16.00 Uhr, sondern Frauen müssen in Schichten arbeiten, so z. B. Krankenschwestern, Mitarbeiterinnen der Polizei, der Feuerwehr, der Rettungsdienste, der pflegenden Berufen, im Einzelhandel und Handwerk sowie in der Gastronomie usw.. Die Betreuungseinrichtungen sind aber häufig nicht in der Lage, entsprechend zeitliche Angebote so z. B. an Wochenenden zu machen. Zudem müsste die Forderung „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ umgesetzt werden.

 

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Frauenpower - ein Rückblick über die Frauenpolitik der CDU-Fraktion im Frankfurter Römer in 2008

Frauenpower im Römer – ein Thema, dem sich der Arbeitskreis Z.a.F.i.R. (Zeilsheim – aktive Frauen in der Region) der Frankfurter Frauen Union am 19.03.2009 gewidmet hat. Beim traditionellen Frauenstammtisch erzählte die Stadtverordnete und frauenpolitische Sprecherin, Frau Dr. Bernadette Weyland, die gleichzeitig auch Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Integration sowie Verbindungsstadtverordnete des Ortsbeirates 6 ist über die Frauenpolitik der CDU-Fraktion im Frankfurter Römer des letzten Jahres sowie der frauenpolitischen Aktivitäten in Frankfurt, u.a. des Frauenbüros der Stadt Frankfurt und der finanziellen Ausstattung frauenspezifischer Projekte.

Viele interessierte Frauen, nicht nur aus dem Frankfurter Westen, diskutierten über landes- und bundespolitische Entwicklungen, darüber, wie sich Frauen politisch Gehör verschaffen, mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen haben und warum Frauen die CDU wählen.

Ein spannender und interessanter Abend in lockerer „weiblicher“ Runde. Eine gute Gelegenheit für CDUlerinnen zum unkomplizierten Erfahrungsaustausch mit gleichgesinnten Damen.

 

 

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Mitgliederversammlung mit Frauenfrühstück

Anlässlich des Internationalen Frauentages 2009 lud die Frankfurter Frauen Union zu einer Mitgliederversammlung mit Frauenfrühstück in die Saalbau Bornheim ein. Nach der Begrüßung und einleitenden Worten der Vorsitzenden ging es zu den einzelnen Tagesordnungspunkten über.

Die Vorsitzende Sylvia Hornung erläuterte kurz die Geschichte des Internationalen Frauentages und erinnert an den Equal Pay Day, der am 20.03.2009 stattfindet. Noch immer werden Frauen bei guter Ausbildung und gleichwertiger Tätigkeit schlechter bezahlt als Männer, noch immer sind Gremien und Spitzenpositionen unterproportional mit Frauen besetzt.

Die Frankfurter Frauen Union hat im vergangenen Jahr neben den regulären Kreisvorstandssitzungen zahlreiche Aktivitäten angeboten. Nach der Jahreshauptver-sammlung mit der Wahl des neuen Vorstandes im Februar 2008 startete die Reihe „Frauen und …“ mit verschiedenen Schwerpunkten. Zu den zahlreichen Veranstaltungen gehörte u.a. ein Neumitgliederempfang, eine Führung durch die Impressionistinnen-Ausstellung in der Schirn, aber auch eine Veranstaltung zum Thema „Frauen und Integration“ mit Frau Dr. Ezhar Cezairli über die religions- und gesellschaftspolitische Integration der muslimischen Bevölkerung, die Besichtigung des Monika-Hauses mit einem Experten-Gespräch zum Thema Jugendhilfe, ein TÜVtel-Kurs, der Besuch der Montessori-Schule Anna-Schmidt mit Hospitation im Grundschulbereich, ein Vortrag mit Diskussion zum Thema „Stammzellenforschung“, eine Veranstaltung zum Thema „Familienfreundliches Hessen“ und ein Besuch der Hessischen Staatskanzlei. Neben den Veranstaltungen der Frauen Union gibt es zwei Arbeitskreise, die zu verschiedenen Veranstaltungen geladen haben. Der Arbeitskreis Z.a.F.i.R. (Zeilsheim – aktive Frauen in der Region) unter Leitung von Fr. Claudia Wesner traf sich z.B. zu den Themen „Freiwilliger Polizeidienst in Frankfurt“ und „Was sind (uns) ältere Mitarbeiter/-innen heute noch wert?“. Der Arbeitskreis „Schwarzer Stern“ trifft sich regelmäßig einmal im Monat unter Leitung von Fr. Ursula Plahusch. Die verschiedenen Aktivitäten können im Rechenschaftsbericht der Frauen Union Frankfurt nachgelesen werden.

Im letzten Jahr wurden Frau Claudia Wesner und Frau Sylvia Hornung in den Landesvorstand der hessischen Frauen-Union berufen und vertreten dort die Frankfurter Interessen. Die bisherige Landesvorsitzende, Fr. Petra Müller-Klepper wurde mit einem überwältigenden Stimmergebnis wieder gewählt. Die Delegierten entschieden sich zudem für Claudia Wesner als eine ihrer Stellvertreterinnen.

Während des Frauenfrühstücks berichteten Fr. Prof. Dr. Daniela Birkenfeld (Dezernentin für Soziales, Senioren, Jugend und Sport) und Fr. Barbara Schneider-Siegler (Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand der CDA) im Rahmen einer Talkrunde von Ihren Erfahrungen als Frauen in der Politik. Es entspann sich eine lebhafte Diskussion über Probleme, mit denen Frauen in der Politik und Gesellschaft noch immer zu kämpfen haben.

Zum Schluss richtete die Vorsitzende Dankesworte an alle aktiven und passiven Mitglieder für die Unterstützung bei den reichhaltigen Aktionen und auch für ihre Treue durch die Mitgliedschaft bei der Frauenunion.

 

 

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Altweiberfasching in Frankfurt

Anlässlich des Altweiberfaschings lud die Frankfurter Frauen-Union zu zwei Veranstaltungen am 19.02.2009 alle närrischen Frauen ein, um gemeinsam die „5. Jahreszeit“ zu feiern.

Ein Teil der Frauen traf sich im Katholischen Gemeindehaus in Sossenheim zum „Närrischen Treiben im Frankfurter Westen“. Bei Musik, Tanz, einigen Vorführungen mit Männerballett und bei leckerem Essen feierten sie ausgelassen die Frankfurter Fassenacht.

Andere feierten in der Damensitzung mit dem in Frankfurt stadtweit bekannten Karnevalsverein „Die Spinner“ in Bornheim. Das bunte Programm mit Vorträgen, Tanz und Musik stand unter dem Motto „Fassenacht - Helau, Helau, es grüßt die Karibik-Spinner-Schau!"

 

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Staatskanzlei - Regierungshandeln zum Anfassen!

Zur Abrundung des vielfältigen Jahresprogramms 2008 der FU reisten rund vierzig Frauen der Frankfurter Frauen Union und des Arbeitskreises Z.a.F.i.R. am 5. Dezember 2008 unter dem Motto „Frauen und Politik“ in die Landeshauptstadt und besichtigten dort die Steuerungszentrale der Hessischen Landesregierung: die Hessische Staatskanzlei. Diese liegt direkt am Kranzplatz in Wiesbaden und ist die Regierungszentrale des Landes Hessen und der Amtssitz des Ministerpräsidenten, des Chefs der Staatskanzlei und des Ministers für Bundesrats- und Europaangelegenheiten. Hier finden u.a. die Kabinettsitzungen der Hessischen Landesregierung und die Vorbereitungen der jeweiligen Positionen Hessens für die Sitzungen des Bundesrates in Berlin statt.

Ein Ort an dem Politik praktisch erfahrbar wird. Davon konnten sich die Damen persönlich überzeugen.

So waren die FU´lerinnen sowohl von der umfassenden Präsentation im Rahmen eines Vortrages als auch von der Besichtigung des Gebäudes, insbesondere des Kabinettsaales, und der Repräsentationsräumlichkeiten sichtlich beeindruckt. Damit ist es auf wunderbare Weise einmal mehr gelungen, das Bild von der „Regierungszentrale“ und dem „Regierungs- und Verwaltungshandeln zum Anfassen“ erlebbar darzustellen.

Wer wollte, konnte den Nachmittag auf dem Sternschnuppen-Weihnachtsmarkt in Wiesbaden ausklingen lassen und die festlich beleuchteten Lilien aus dem Stadtwappen Wiesbadens und den prachtvoll geschmückten Weihnachtsbaum bewundern. Leider war der Wettergott den Besucherinnen nicht all zu wohl gesonnen, so dass für viele der Weihnachtsmarktbesuch buchstäblich ins Wasser fiel. Dennoch, eine Reise ist die Hessische Staatskanzlei alle Mal wert!

 

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Familienpolitik in Frankfurt und in Hessen!

In Zeiten des demografischen Wandels und zahlreicher wirtschaftlicher wie gesellschaftlicher Umbrüche ist es umso wichtiger, Familien zu stärken, die Politik der CDU für Familien weiterzuentwickeln und diese an den unterschiedlichen Lebensentwürfen der Menschen auszurichten.

Anknüpfend an die im Fachausschuss Jugend, Familie, Soziales und Gesundheit der CDU Frankfurt im September 2008 geführte Diskussion zur Vision vom familienfreundlichen Stadtteil und anknüpfend an das in der hessischen Frauen Union entwickelte Positionspapier „Mehr Kinder - starke Familien/ Dreh- und Angelpunkt für ein nachhaltiges Hessen“ luden der Fachausschuss Jugend, Familie, Soziales und Gesundheit der CDU - Frankfurt und die Frauen Union der CDU Frankfurt zur Fortsetzung ihrer Überlegungen am 25. November 2008 in den Saal der Luthergemeinde zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Kreisvorsitzende der Frauen Union Frankfurt, Frau Sylvia Hornung, und die Vorsitzende des Fachausschusses, Frau Bettina M. Wiesmann, führte die Vorsitzende der Frauen Union Hessen und familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag (22. November 2005 bis 19. November 2008), Frau Petra Müller-Klepper, in einem sehr informativen und umfassenden Vortrag in die aktuellen Themen christlich-demokratischer Familienpolitik für Hessen ein. Im Anschluss daran stellten die beiden Mitautorinnen des Positionspapieres der Frauen Union, Frau Dr. Veronica Fabricius, stellvertretende Vorsitzende der hessischen Christdemokraten für das Leben, und Frau Claudia Wesner, stellvertretende Vorsitzende der

Frauen-Union Hessen, den Grundsatzbeschluss der hessischen Frauen-Union, "Familienfreundliches Hessen",  auf anschauliche Weise vor. Was anschließend folgte war eine beeindruckende und sehr lebhafte Diskussion mit offener Fragerunde zwischen den Gästen und den Referentinnen. Die angesprochene Themenbandbreite reichte dabei von Forderungen nach einem Mehr an Zeit für Familie und einer noch besseren Verzahnung der verschiedenen Hilfsangebote für Familien auf Ebene des Landes und der Kommunen, über die Stammzellenforschung, die unterschiedlichen Lebenssituationen von Alleinerziehenden, Mehrkind- und Patchworkfamilien, die hohen Scheidungsraten, das neue Unterhaltsrecht bis hin zur Schwangerenkonfliktberatung und den Rahmenbedingungen einer Adoption. Eines wurde allen schnell deutlich: Das Thema ist mehr als facettenreich und vielfältig! Ein rund um gelungener Abend mit vielen Impulsen für die Anwesenden und für Frankfurt als Familienstadt!

 

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Gespräch zum Thema „Stammzellenforschung“

Die Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen gibt immer Anlass zu heißen Debatten. Durch die Novellierung des Stammzellgesetzes am 11. April 2008 ist das Thema erneut ins Bewußtsein der Bevölkerung gerückt. Während sich die Befürworter neue Heilungsmethoden in der Medizin versprechen, weisen die Gegner auf ethische und rechtliche Probleme hin. Doch nur wenige kennen die Hintergründe dieser sehr komplexen Materie.

Aus diesem Grund hat sich die Frauen-Union Frankfurt entschlossen, am 10. November 2008 eine Veranstaltung zum Thema „Stammzellenforschung“ durchzuführen. Als Referentin konnte die Ärztin, Frau Yvonne Kinet gewonnen werden, die den Unterschied von adulten und embryonalen Stammzellen, die Verfahren der Gewinnung von adulten und embryonalen Stammzellen, die induzierte Reprogrammierung von Zellen und das therapeutische Klonen anschaulich erläuterte. Aber auch die rechtlichen Grundlagen und das praktizierte Verfahren in Deutschland sowie den anderen Industrienationen wurden besprochen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten lebhaft über die Herstellung und die Nutzung menschlicher embryonaler Stammzellen für Forschungszwecke, aber auch die Schwierigkeit ethischer Grenzen. Am Ende der Veranstaltung bestand Einigkeit darüber, dass keiner im konkreten Einzelfall voraussehen kann, wie er reagiert, wenn eine eigene Krankheit oder eine im Familienkreis nur durch Stammzellenforschung geheilt werden könnte.

 

 

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Besuch der Montessori-Schule Anna-Schmidt

Am 28.10.2008 besuchten intessierte Frauen die vor mehr als 100 Jahren von der Frankfurterin Anna Schmidt gegründete Privatschule für „Töchter aus gutem Hause“ im Gärtnerweg. Die nach der Montessori-Pädagogik geführte Anna-Schmidt-Schule besteht aus einem Grundschulzweig und einem Gymnasium. Ein Montessori-Kinderhaus und die Ganztagsschule in Nieder-Erlenbach sind ebenfalls angegliedert. Die Leiterin des Grundschulbereichs Fr. Detsch erläuterte den anwesenden Frauen die Besonderheiten der Montessori-Bildungspädagogik und –philosophie. Dabei wird jedes Kind und seine Individualität in den Mittelpunkt gestellt. Bei einer Hospitation im Grundschulbereich erlebten die Teilnehmerinnen, wie die Kinder im offenen Unterricht frei nach ihren Bedürfnissen, Talenten und Begabungen in ihrem eigenen Rhythmus und in ihrer eigenen Art lernen. Die Schülerinnen und Schüler werden von den Lehrerinnen und Lehrern dazu ermutigt, das Tempo, das Thema und die Wiederholung der Lektionen selbstständig zu steuern. Getreu dem Motto „Hilf mir,es selbst zu tun“ kann die Montessori-Pädagogik, die sich erheblich vom herkömmlichen Schulsystem unterscheidet, als experimentell bezeichnet werden.

 

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Landesdelegiertentag in Künzell

An der diesjährigen Landestagung der Frauen-Union Hessen in Künzell am 25.10.2008 nahmen zahlreiche Delegierte aus Frankfurt teil. Neben interessanten Gesprächen mit Delegierten aus anderen Kreisverbänden, wurde turnusgemäß der Landesvorstand neu gewählt.

Für die Frauen-Union Frankfurt traten erstmals deren Vorsitzende, Sylvia Hornung, sowie ihre Stellvertreterin, Claudia Wesner, als Kandidatinnen an. Mit einem überwältigenden Stimmergebnis wurde die bisherige Landesvorsitzende, Petra Müller-Klepper MdL wiedergewählt. Die Delegierten entschieden sich für Claudia Wesner als eine ihrer Stellvertreterinnen. Auch sie erhielt ein ausgezeichnetes Stimmergebnis und ist nun stellvertretende Landesvorsitzende. Erstmals kandidierte Sylvia Hornung auf einer Beisitzerposition und wurde mit einem sehr guten Ergebnis gewählt.

Beide Frauen spielen künftig eine wichtige Rolle im Landesvorstand und vertreten die Interessen unserer Frauen-Union Frankfurt.

 

 

 

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Z.a.F.i.R.:Was sind (uns) ältere Mitarbeiter/-innen heute noch wert?“

Der Arbeitskreis „Zeilsheim - aktive Frauen in der Region“ (Z.a.F.i.R.) lud am 30.09.2008 alle interessierten Frauen im Frankfurter Westen zu einem Frauentreff ein. Thema des Abends waren die aktuellen Veränderungsprozesse in der Arbeitswelt, die besonders ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betrifft. Als Gastreferent konnte Herr Reinhard Herden, Geschäftsführer der PRE Unternehmens- und Personalberatung GmbH und ehrenamtlicher Sozialrichter über seine Erfahrungen berichten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten einen spannenden und informativen Abend mit spannenden Diskussionen.

 

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Besuch der Kaffeerösterei Wackers

Zahlreiche Frauen folgten am 03.09.2008 dem Duft frisch gemahlenen Kaffees. Bei einem Besuch der Kaffeerösterei Wackers erfuhren sie Interessantes über den aufwendigen Weg des Kaffees vom Anbau, über die Ernte und Weiterverarbeitung bis in die Tüte. Der Röstmeister stellte dabei den genauen Weg der Kaffeeröstung vor, bis es schließlich hieß: „Der Kaffee ist fertig!“. Beim „Kaffeeklatsch“ erfolgte ein reger Austausch, ob dieser Kaffee die Bohne wert sei. Die Anwesenden waren sich dabei alle einig: der Besuch hat sich gelohnt.

 

 

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TÜV’tel Kurs für Frauen

Ein sehr interessanter und lehrreicher Termin war der vom Arbeitskreis Z.a.F.i.R. in Kooperation mit der Frauen-Union organisierte und vom TÜV Hessen am 23.08.2008 angebotene TÜVtel-Kurs für Frauen.

Die Teilnehmerinnen haben sich unter Anleitung zweier TÜV-Experten intensiv mit den Komponenten ihrer Autos auseinandergesetzt und haben gelernt, die Funktionsfähigkeit bestimmter Teile zu überprüfen, ggf. defekte Bestandteile auszutauschen und kleinere Reparaturen selbst vorzunehmen.

Wie wechselt man eine defekte Glühbirne?
Wie erkennt man ohne Hilfsmittel, ob der Reifen abgefahren ist?
Was versteckt sich hinter den Eintragungen in den Fahrzeugpapieren?
Wie viele km kann man noch mit den Bremsbelägen fahren?
Wie funktioniert der Wechsel eines Wischerblattes, wie die Kontrolle von Ölstand oder Kühlmittel und wie bzw. wo ist welches Öl oder Kühlflüssigkeit aufzufüllen?
Mit welchen Erklärungen versucht die Werkstatt uns unnötige Reparaturen aufzudrängen, um ihren Gewinn zu maximieren?
Wie erkennt man eine gute Werkstatt?

All diese Fragen sind nun für die Teilnehmerinnen des Kurses kein Problem mehr. Am Ende des rund 3 ½ -stündigen Workshops waren sich alle einig: dieser Kurs ist für Autofahrerinnen besonders hilfreich im Umgang mit ihrem Fahrzeug und den Werkstätten. Auf das Angebot der TÜV-Experten, bei Fragen zu anstehenden Werkstattreparaturen bzw. zur Notwendigkeit einer Reparatur und deren Umfang, zuvor ihren kostenfreien Rat einzuholen, werden wir gerne zurückkommen.

Der kostenlose Kurs wird vom TÜV Hessen (Am Römerhof, Tel. 069 7916-460) in regelmäßigen Abständen angeboten.

 

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Besichtigung des Monika-Hauses & Gespräch mit Experten zum Thema Jugendhilfe

Die Frankfurter Frauen-Union hatte am 11.08.2008 zum Thema Jugendhilfe ins Monika-Haus eingeladen. Das Monika-Haus ist ein heilpädagogisches Kinder- und Jugendheim mit Heimgruppen für Kinder und Jugendliche im Alter von 3 – 18 Jahre, familienintegrative Tagesgruppen, einer Schule für Erziehungshilfe der Kassenstufen 1 bis 4 und einem angegliederten Familienzentrum. Das Haus wird vom Sozialdienst Katholischer Frauen geführt und bietet Hilfe für Kinder-Jugendliche und deren Eltern, in allen Situationen des Familienlebens an.

Der Einladung folgten eine Anzahl interessierter Frauen, die sich über die aktuellen Probleme und Projekte informierten. Die Expertinnen Frau Grohmann, Geschäftsführerin des Monika-Hauses und Frau Dourouka, Dipl. Sozialpädagogin und Mitglied im Vorstand der Frauen-Union standen den Teilnehmerinnen Rede und Antwort. Es fand ein reger Austausch zwischen allen Beteiligten statt. Der Informationsabend wurde von Allen als sehr gelungen bewertet.

 

 

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Sommerlicher Spaziergang entlang des Maines zur Gerbermühle

Am 26.07.2008 trafen sich einige unerschrockene Frauen und Familien zu einem sommerlichen Spaziergang entlang des Mains zur Gerbermühle. Die Schwüle des Vormittages und die angekündigten sommerlichen Gewitter für den frühen Abend haben sicherlich einige Interessierte abgeschreckt – doch wir hatten Glück: bei einer lauen Brise und beständigem Wetter ging es los. Begleitet von Herr Scherlitz, der uns die Besonderheiten und die Geschichte des Weges, einzelner Stationen, der Gerbermühle und des Wasserhofes sowie aktueller Probleme und Planungen näher brachte ging es entlang des Deutschherrenufers vorbei an dem von Hans Traxler entworfenen „Ich-Denkmal“, das man über 3 Stufen besteigen kann, um selbst zum Denkmal zu werden – getreu dem Motto „Jeder Mensch ist einzigartig“. Ziel war das unweit zur Grenze Offenbachs gelegene und vor einem Jahr wieder eröffnete Ausflugslokal, die Gerbermühle. Ein wahres Stück Frankfurts wie kaum ein anderes. Die vermutlich um 1520 als Wassermühle gebaute Gerbermühle wurde zu Goethes Zeiten als Sommersitz des Frankfurter Bankiers Johann Jakob von Willemer genutzt. Der mit Willemer befreundete Goethe feierte hier am 28. August 1815 seinen 66. Geburtstag. Hier lernte er Willemers Ziehtochter Marianne kennen und verliebte sich in sie. Nach einer einer Pause im schattigen Biergarten direkt am Mainufer, einer kleinen Stärkung und interessanten Gesprächen wurde der Rückweg mit einem stetigen Blick auf die grandiose Skyline Frankfurts belohnt.

 

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Integration geht uns alle an - der Dialog muss weitergehen!

In Deutschland leben ca. 3,3 Mio. Menschen muslimischer Prägung bzw. muslimischer Abstammung. 95 Prozent von ihnen kommen aus nichtarabischen Ländern (z.B. Türkei, Bosnien/Herzegowina). Die religiöse Vielfalt spiegelt sich in verschiedenen Glaubensrichtungen (80 % Sunniten, 17 % Aleviten, 3 % Schiiten). Die meisten bezeichnen sich als Muslime, aber die wenigsten- ca. 15 Prozent- sind in Moscheevereinen oder islamischen Verbänden Mitglied. Die wesentlichen islamischen Organisationen in Deutschland- DITIB, Islamrat, ZMD, VIKZ und die Alevitische Gemeinde- haben ca. 300.000 Mitglieder. Schätzungen zufolge sind in Deutschland rund 2.500 Moscheevereine und 2.250 Imame aktiv, die meist in der Türkei oder in arabischen Ländern ausgebildet wurden und befristet zu uns kommen.

Im September 2006 wurde die Deutsche Islamkonferenz (DIK) ins Leben gerufen. Sie soll zu einer verbesserten religions- und gesellschaftspolitischen Integration der muslimischen Bevölkerung in Deutschland führen, was angesichts der Umfrageergebnisse des Instituts für Demoskospie Allensbach, die ein Anwachsen des Gefühls der Bedrohung durch den Islam bei Deutschen attestieren, auch dringend erforderlich erscheint.

Erfreulicher-weise hat Frankfurt mit Frau Dr. Ezhar Cezairli eine Vertreterin in dem hochrangigen Forum der DIK. Sie vertritt die Position der sakulären Muslimin. Sie definiert sich nicht durch ihre Religionszugehörigkeit, sondern durch ihre Zugehörigkeit zur Gesellschaft. Religion ist für sie Privatsache.

Anlass für die Frankfurter Frauen-Union im Rahmen ihrer diesjährigen Veranstaltungsreihe am 17.06.2008 zu einem offenen Dialog unter dem Titel „Frauen und Integration“ mit Frau Dr. Cezairli als Mitglied der DIK und Vorsitzenden des deutsch-türkischen Clubs in Frankfurt einzuladen. In ihrem Impulsreferat machte Frau Dr. Cezairli ihre Position als Kämpferin gegen Vorurteile:. „nicht jede türkische Frau trägt Kopftuch, ist zwangsverheiratet und geht fünf Meter hinter ihrem Mann“ deutlich und schilderte eindrucksvoll ihre persönlichen Erlebnisse in einer deutschen Gesellschaft aus Sicht einer Deutschen mit Migrationshintergrund und ihr Empfinden von der Integration von in Deutschland lebenden Muslimen.

Die große Resonanz und die lebhafte Diskussion ließen schnell erkennen, dass Integration ein Querschnittsthema ist, das emotionalisiert, durch alle Lebensbereiche geht, alle Altersgruppen bewegt und vor allem keine Einbahnstraße ist! Im Mittelpunkt standen Fragen der Integration von Muslimen im täglichen Miteinander: positive Projekte, Erfahrungen und Initiativen im Miteinander der Kulturen auf Landes- und kommunaler Ebene, der Umgang mit dem Bau und Betrieb von Moscheen, Mängel im Zusammenleben, die Bedrohung durch islamische Terrorgruppen, die Gleichstellung von Mann und Frau im Islam, die Teilnahme von Mädchen am Sportunterricht, das Tragen des Kopftuchs, der Einsatz von Pädagogen mit Migrationshintergrund an Schulen sowie viele weitere Themen. Der Gesprächsbedarf war so groß, dass leider nicht alle Fragen erschöpfend diskutiert werden konnten.

Als Gesamtfazit des rund um gelungenen und informativen Abends lässt sich festhalten: Wir brauchen den Dialog zwischen den Kulturen, klare Signale, dass Integration auch das Einhalten verbindlicher Werte auf Basis der freiheitlich-demokratischen Grundordnung umfasst, den Mut, Toleranzgrenzen offen und deutlich anzusprechen, und die Ausdauer und Aufgeschlossenheit für einen toleranten Austausch, um die demographischen und gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bestehen und die Internationalität, die Pluralität und das friedliche Miteinander der Kulturen in Frankfurt zu bewahren. Hierzu gilt es noch viele Brücken zwischen den Kulturen zu bauen, denn auch in Frankfurt ist Integration ein kontinuierlicher und langwieriger Prozess mit vielen noch zu lösenden Fragen und zu ergreifenden Chancen.

 

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Arbeitskreis Z.a.F.i.R. der Frauen-Union:    Freiwilliger Polizeidienst in Frankfurt

image08Am 27. Mai 2008 lud der Arbeitskreis Z.a.F.i.R. (Zeilsheim – aktive Frauen in der Region) alle interessierten Frauen im Frankfurter Westen zu einem weiteren Gesprächsabend in Zeilsheim ein. Dieses Mal stand die Einführung und Bewährung des freiwilligen Polizeidienstes in Frankfurt im Mittelpunkt des Interesses des bewährten Frauenstammtisches.

Mit tatkräftiger Unterstützung von Herrn Landtagsabgeordneten Alfons Gerling konnte Herr Stadtverordneter Dr. Walter Seubert als Gesprächspartner für dieses Thema gewonnen werden. Dr. Seubert ist seit 2001 Stadtverordneter in Frankfurt, Mitglied im Schulausschuss, im Ausschuss für Jugend, Soziales, Seniorinnen und Senioren sowie im Ausschuss für Recht und Sicherheit. Als ausgewiesener Experte referierte er anschaulich über die Etablierung des freiwilligen Polizeidienstes in Frankfurt, beschrieb eindrucksvoll die Aufgaben, Befugnisse und das breite Einsatzfeld der freiwilligen Polizeihelferinnen und Polizeihelfer anhand zahlreicher Praxisbeispiele und stand anschließend für Einzelfragen umfassend Rede und Antwort.

In der an das Impulsreferat von Herrn Dr. Seubert anschließenden Diskussion wurde schnell klar, dass Sicherheit weiterhin ein vorrangiges Thema für die Bevölkerung ist und dass die vielen freiwilligen Polizeihelferinnen und Polizeihelfer in einem nicht zu unterschätzenden Maße zur Steigerung des Sicherheitsgefühls in den einzelnen Stadtteilen beitragen. Dementsprechend positiv fiel auch das Gesamtfazit des Abends aus: Die Präsenz des freiwilligen Polizeidienstes auf Frankfurts Straßen ist ein Gewinn für alle Bürgerinnen und Bürger und aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken! Insgesamt ein rund um gelungener und interessanter Abend, der viele Impulse brachte und von den anwesenden Damen überaus positiv bewertet wurde.

 

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Frauen-Union Stammtisch zum Thema Neubebauung und Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt

Der Stammtisch der Frankfurter Frauen-Union, der traditionell im „Schwarzen Stern“ am Römerberg statt findet und von Ursula Plahusch geleitet wird, widmete sich bei seinem letzten Treffen einem ganz besonderen Thema: Der künftigen Gestaltung des Frankfurter Herzens, der Altstadt. Als Gastredner hierfür wurde der bekannte Frankfurter Architekt Peter Westrup eingeladen, der ein ausgewiesener Fachmann für die Rekonstruktion historischer Gebäude ist. Von ihm ließen sich die Mitglieder aus erster Hand kompetent und zugleich verständlich über die Herausforderungen der baldigen Rekonstruktion des Altstadtareals auf dem Gelände des heutigen Technischen Rathauses informieren. Zur Freude nicht weniger FU-Mitglieder vertrat Westrup in seinem Vortrag die Auffassung, dass die durch enorme Kriegsschäden entstandenen Löcher in der Frankfurter Altstadt durch möglichst original getreue Rekonstruktionen beseitigt werden könnten und auch müssten. Westrup klärte bei dieser Gelegenheit auf, dass die vor dem Krieg um den Römerberg gruppierten Gebäude durch eine kaum bekannte Besonderheit geprägt wurden:

So durften in den letzten Jahrhunderten nur reiche Bürger Häuser aus Stein errichten. Da ärmeren Bürgern letztlich nur die Holzbauweise übrig blieb, diese aber auch an Steinhäusern gefallen gefunden hatten, wurde auf einen Trick zurückgegriffen: Sie bauten ihre Häuser zwar im Prinzip aus Holz, um nach Außen hin vornehmer zu erscheinen, verputzten sie aber deren Fassaden. Bei der anstehenden Neubebauung und Rekonstruktion der Altstadt besteht nach Westrup die Möglichkeit, Häuser derart zu gestalten, dass nach Außen hin jedes einzelne Gebäude eine eigenständige Fassade erhält, gleichwohl hinter den Einzelfassaden Gebäudekomplexe entstehen könnten - etwa ein Hotel. In diesem Sinn würde es ermöglicht, auch in optisch kleinteiligeren Gebäuden zeitgemäßes Arbeiten und Wohnen anbieten zu können. In der sich an den Vortrag des Frankfurter Architekten anschließenden Diskussion wurde eine besonders heikle Frage eingehend erörtert: Die Gründung eines Fonds, in welchen nur Frankfurter Bürgerinnen und Bürger investieren können, um Bauprojekte auf dem wiederzugewinnenden Altstadtareal zu realisieren. Da von Seiten der Stadt Frankfurt schon beschlossen ist, die Finanzierung der Projekte über einzelne Großinvestoren zu gewährleisten, musste die Idee am Ende der engagierten Diskussion als unrealistisch verworfen werden. Die Mitglieder des Kreises der Frauen-Union waren sich jedoch alle einig: Die Altstadt soll nach dem alten Vorbild rekonstruiert werden. (tm)

 

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Besuch der Impressionistinnen-Ausstellung in der Schirn Frankfurt

Im April startete die Themenreihe der Frankfurter Frauen-Union "Frauen und ...".

Unsere erste Veranstaltung widmete sich der Kunst.

Am 17.04.2008 trafen sich 29 Frauen zu einem Besuch der Impressionistinnen-Ausstellung in der Schirn. Nach einer Begrüßung durch die ehrenamtliche Stadträtin, Frau Elisabeth Haindl, die gleichzeitig Aufsichtsrats-Mitglied der Schirn Kunsthalle ist, führte uns Frau Sylvia Metz, Assistentin der Kuratorin etwa 90 Minuten durch die Ausstellung. Die Besucherinnen erfuhren viel über das Leben und Wirken der Künstlerinnen Morisot, Cassatt, Gonzalés und Bracquemond, aber auch über deren Schwierigkeiten in ihrer Zeit. Der weibliche Beitrag zum Impressionismus ist erstaunlich und mitunter fortschrittlich. Eine Entwicklung, der bis heute eine adäquate, der Qualität und Bedeutung dieser Werke entsprechende Wahrnehmung in einer großen Öffentlichkeit fehlt.

Insgesamt erlebten die Besucherinnen einen sehr lehrreichen und gelungenen Abend.

 

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Gemeinsamer Familienausflug zum Feldbahnmuseum

Die frisch gewählte Vorsitzende der Frauen-Union Frankfurt, Sylvia Hornung, sowie Marie José de los Rios, Vorsitzende des CDUStadtbezirksverbands Seckbach, zeigen eine neue Initiative vor: Gemeinsam veranstalteten sie einen Ausflug von Mitgliedern und deren Familien zum Frankfurter Feldbahnmuseum und setzten damit ein deutliches

Zeichen: Besonders familienfreundlichen Veranstaltungen in der CDU gehört die Zukunft. Tatsächlich war die Veranstaltung bis auf den letzten Platz ausgebucht und erfreute die Großen wie die Kleinen. Unter der professionellen Führung von Mathias Koch, Mitglied des Vereins, reisten die Gäste bis zu 100 Jahre zurück in die Vergangenheit. So wurde ihnen die gesamte Historie der Eisenbahn – von der Entstehung des Dampfkessels bis hin zur bereitstehenden Schmalspurbahn – erläutert. Zudem erklärte Herr Koch, dass Schmalspurbahnen – wie die Frankfurter Feldbahn – bei bestimmten Baustellen etwa im Bereich des Tunnelbaus auch kommerziell eingesetzt würden. Insgesamt waren bei dem Ausflug der CDU Seckbach und der Frauen-Union zwei Dampflokomotiven, die Diesellok Bamberg, zwei Schienenkulis und eine Elektrolokomotive im Betrieb. Eine weitere Besonderheit des Ausflugs: Genau an diesem Tag fand auch der jährliche »Teddybärentag « im Feldbahnmuseum statt, an dem die Kinder die »Herren des Tages« sind und der bestangezogene Teddybär, der von den Kindern mitgebracht wird, eine Prämierung erfährt. Nach der Prämierung konnten die Familien noch einige Reisen durch die blühenden Gärten bis hin zum Rebstockgelände unternehmen.

 

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Neumitgliederempfang der Frankfurter Frauen-Union

Zum Internationalen Frauentag lud die Frankfurter Frauen-Union zu einem Neumitgliederempfang in lockerer Runde ein. Die Kreisvorsitzende der Frankfurter Frauen-Union, Sylvia Hornung, und der neu gewählte Vorstand freuten sich über das Interesse der Frauen an der politischen Arbeit, denn Politik braucht Frauen! Sie braucht die Erfahrung und Sichtweisen der Frauen, damit sich alle, Männer wie Frauen, in den Ergebnissen politischer Entscheidungen wieder finden können.

Mit über 1.200 Mitgliedern ist die Frankfurter Frauen-Union einer der größten Kreisverbände Deutschlands. Neben den förmlichen Vorstandssitzungen gibt es zahlreiche Arbeitskreise und Veranstaltungen, in denen sich die Frauen zu den großen Themen der Politik und den Problemen der Kommunalpolitik ebenso austauschen, wie zu den Schwierigkeiten, Politik, Beruf und Familie miteinander zu verbinden. Die Frankfurter Frauen-Union ist ein lebendiger, aktiver und diskussionsfreudiger Verband.

 

 

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