Termine

 

 



07.03.2020

Informationsstand der Frankfurter Frauen-Union

Zum ersten Mal wurden die Vereinigungen der Frankfurter CDU gebeten, im Foyer des Casinos der Stadtwerke anlässlich des Kreisparteitages zur Neuwahl des CDU Vorstandes Infomationsstände zu bestücken.

Neben der JU, MIT, Senioren-Union und LSU beteiligte sich selbstverständlich auch die Frankfurter Frauen-Union an dieser Aktion. Zahlreiche Damen fanden sich beim FU-Infostand ein und kamen in Kontakt. Auch vereinzelt interessierte sich der ein oder andere Herr für die ausgelegten Informationen.

Neben dem aktuellen Heft „Frau und Politik“ gab es Flyer und Postkarten der FU sowie Give-aways. Besonderes Interesse zeigte sich an dem Informationsheft zur Veranstaltungsreihe „Kommunaler Führerschein“, welches von der CDU Hessen in 2020 erneut angeboten wird.

 

Herzlichen Glückwunsch an unsere FU-Vorstandsmitglieder und sämtliche weiteren Damen zur Wahl in den CDU Kreisvorstand:

Prof. Dr. Daniela Birkenfeld (stv. Vorsitzende),Sara Steinhardt (Mitgliederbeauftragte), Verena David (Beisitzerin), Carolin Friedrich (Beisitzerin), Sybill Meister (Beisitzerin), Bettina Wiesmann (Beisitzerin), Dr. Veronica Fabricius (Beisitzerin), Sabine Fischer (Beisitzerin), Chrstiane Loizides (Beisitzerin), Susanne Serke (Beisitzerin) und Dr. Nina Teufel (Beisitzerin).

 


06.03.2020

FU Vertreterinnen auf dem städtischen Empfang zum Internationalen Frauentag

Anlässlich des Internationalen Frauentages hat die Frauendezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) am 06. März 2020 zu einer nicht-öffentlichen Veranstaltung in den Kaisersaal des Römers eingeladen. Eingeladen waren Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Kooperationspartner der Stadt, Frauen- und Mädchenorganisationen, Arbeitsmarktprojekte etc.

Wie bereits im letzten Jahr hatte die FU auch in 2020 nur eine Einladung erhalten. Dies bedauerten die Damen des FU-Vorstandes außerordentlich. Bis 2018 hatte die FU noch 20 Einladungen für FU-Damen erhalten. Eine Rückfrage bei den CDU Stadtverordneten ergab, dass auch hier nur sehr wenige eine Einladung erhalten haben. Der Versuch, über die CDU Fraktion weitere Einladungen zu bestellen, scheiterte leider auch.

Einige wenige CDU Frauen, wie z.B. Frau Prof. Dr. Birkenfeld, sowie die Stadtverordneten Verena David, Hildegard Burkert und andere sowie vom FU Vorstand Sara Steinhardt und Inge Cromm nahmen an der Veranstaltung teil.

 


25.02.2020

Politischer Frauenstammtisch mit dem Planungsdezernenten Mike Josef

 

 


22.02.2020

Vom Jahresempfang der Frauen-Union

Diana Stolz, die FU-Landesvorsitzende, war eigens zu dem Neujahrs-Empfang der Frankfurter Frauen-Union am 08. Februar 2020 angereist, in der Absicht, den beginnenden Wahlkampf zur Kommunalwahl im nächsten Jahr zu unterstützen. Zusammen mit Sylvia Hornung, der Kreisvorsitzenden in Frankfurt, die alle Gäste und Mandatsträgerinnen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene wie Bettina Wiesmann, Hildegard Burkert, Verena David, Sybill Meister, Sara Steinhardt, Carolin Friedrich sowie Stefanie Pieniadz als ganz neues Mitglied herzlich willkommen hieß, ging es gleich um Listen, Kandidaturen, Quoten, Zeitmanagement, persönliche Darstellung und hauptsächlich um die Bereitschaft und Notwendigkeit, als Frau politisch aktiv zu werden.

Unsere Landesvorsitzende hat das alles miterlebt. Mit Einsatzwillen und Durchhaltekraft ist sie vor 1 Jahr zur erfolgreichen Landesvorsitzenden gewählt worden, und ist damit auch Mitglied im Bundesvorstand der Frauen-Union zusammen mit unserer Sozialdezernentin, Frau Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld.

Der Frauenanteil in politischen Ämtern ist in den letzten 20 Jahren zurückgegangen. Nur jedes 10. Rathaus hat eine Bürgermeisterin. Grund ist unsere politische Kultur, die noch immer von starken Männernetzwerken geprägt ist, die Frauen weniger fordern oder gar von ihrer Kandidatur abhalten. So finden bisweilen Sitzungen abends statt und in den Parlamenten fehlt es häufig an der Kinderbetreuung. Ziel der Frauen-Union ist es nicht, mehr Frauen als Männer in die Parlamente zu wählen, sondern diskriminierende Strukturen zu überwinden, um so gleiche Recht und gleiche Chancen für Frauen zu erlangen. Es reicht nicht, wenn Gesetze nicht diskriminieren – wie es die Erweiterung des Art. 3 Abs. 2 des Grundgesetzes vorsieht – vielmehr ist es Aufgabe des Staates, die faktisch gesellschaftliche Gleichstellung von Frauen aktiv zu begleiten. Das fordern wir als Frauen ein. Parteien sind in ihrem geringen Frauenanteil nicht machtlos ausgeliefert, sondern es gibt erprobte Mittel und Wege, diesen zu beeinflussen, wie die Partei von Bündnis 90/Grüne zeigt, die sich qua Satzung zur Quotierung ihrer Wahllisten entschloss. Dort gibt es einen angemessenen Frauenanteil in ihrer Fraktion. Diesen Weg hat auch das heutige Frankreich eingeschlagen. Macron hat die Französinnen gezielt aufgerufen, sich zu bewerben, um seiner Bewegung demokratische Legitimation zu geben. Insgesamt sind männliche Machtstrukturen, geschlechterbezogene Privilegien und Mängel in der Arbeits- und Familienorganisation anzugehen. Bei aller anzustrebenden Parität sollte aber die Qualifikation die größte Rolle bei der Besetzung der politischen Mandate sein. Es gibt hervorragend ausgebildete und geeignete Frauen, wie Diana Stolz abschließend anmerkte. Die Statistik von Examens- und Ausbildungsergebnissen bei Männern und Frauen spricht eine eindeutige Sprache.

Nach einer gleichermaßen intensiven Diskussion über die aktuelle politische Lage mit Bettina Wiesmann, unserer Bundestagsabgeordneten, bei Kaffee und Kuchen ging es wieder nach Hause. Es war ein Nachmittag mit großem Leergut und unterhaltsamer Atmosphäre. Alle waren zufrieden. (Bericht: Monika Intrau)

 


29.01.2020

Gedankenaustausch zum Kommunalwahlprogramm 2021

Im kommenden Jahr findet wieder die Kommunalwahl statt und bereits jetzt wird in den Fachausschüssen und Vereinigungen eifrig an Bausteinen für das Kommunalwahlprogramm der CDU gearbeitet. Auch zahlreiche Damen der Frankfurter Frauen-Union trafen sich am 29.01.2020 zu einem Gedankenaustausch und trugen ihre Ideen, Wünsche und Vorschläge zusammen.

Die Damen diskutierten lebhaft über die verschiedenen Themen. Mal bestand Einigkeit bei Forderungen und Vorschlägen, andere wurden von verschiedenen Blickpunkten betrachtet.

Es entstand ein umfangreiches Werk mit kreativen Ideen und Vorschlägen zu sämtlichen Bereichen: Bauen, Planen und Wohnen, Verkehr, Familien, Bildung, Betreuung und Freizeitgestaltung, Soziales, Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit, Ärzteversorgung und Fachkräftegewinnung, Umwelt und Wirtschaft. Ziel ist es, die zukünftigen Herausforderungen mit Geschick zu meistern und die Stadt noch attraktiver zu machen. Damit wir auch weiterhin gut und gerne in dieser weltoffenen Stadt Frankfurt wohnen und leben.

Die Ideensammlung mit vielen wertvollen Impulsen wird der Vorstand der FU weiter bearbeiten und anschließend dem Kreisvorstand der CDU übergeben.

 


28.01.2020

Politischer Frauenstammtisch mit der Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig

 

 


27.01.2020

CDU Frauen-Union in der Verkehrsleitzentrale

Es war ein lohnenswertes Ziel, das sich die Frauen-Union mit dem Besuch der Verkehrsleitzentrale vorgenommen hatte. Trotz schlechten Wetters hatte sich eine Gruppe Interessierter in der Zentrale nahe dem Behördenzentrum eingefunden. Der Leiter der Abteilung Verkehrsmanagement erläuterte den Damen die Abläufe und gewährte uns einen Blick in den Raum, wo die einzelnen Verkehrssituationen auf einer großen Wand sichtbar sind.

Frankfurt zählt etwa 700.000 Einwohner, zu denen wiederrum 500.000 Pendler tagsüber hinzukommen und die Stadt somit zur Millionenstadt machen. Die Verkehrsleitzentrale managt das große Verkehrsaufkommen. Ziel ist eine reibungslose Verkehrsabwicklung ohne Staus und Unfälle. Unsere CDU-Frauengruppe war beeindruckt von der Vielfältigkeit der gesamten Organisation; denn hier laufen alle Verkehrsfäden der Stadt zusammen. Die technische Ausstattung ist gewaltig, wie der Leiter vom Verkehrsmanagement erläuterte. Es gibt 96 Verkehrsbeobachtungskameras und sie liefern mit 1.200 Detektoren ein Gesamtbild zur aktuellen Verkehrslage. So sahen wir auf der riesigen Tafel mit den vielen Einzelaufnahmen den fließenden Verkehr. Jedes Verkehrsmittel war zu erkennen, wenn auch nicht sein Kennzeichen. Insbesondere die Kreuzungen, Tunnels und Ausfallstraßen werden beobachtet. Ein Eingriff in das bestehende System findet aber so gut wie nicht statt – lediglich bei Großveranstaltungen wird auf einen geregelten Ab- und Zufluss des Verkehrs geachtet. Unterstützend gibt es die großen Informationstafeln im Stadtbild. Die Verkehrsbeobachtungen sind Grundlage für viele Auswertungen – auch für die Polizei zur Unfallklärung.

In Frankfurt ist die neuste Lichtsignaltechnik im Einsatz. Ein Steuergerät beschert den öffentlichen Verkehrsmitteln eine grüne Welle, zumindest da, wo sie auf eigenen Wegen unterwegs sind. Fällt die Ampel einmal aus, ist der Mensch sofort zur Stelle, nämlich die Stadtpolizei. Übrigens kam sie erst neulich ins Gespräch durch ein Gerichtsurteil zur Knöllchenvergabe. Hier wurde Positives berichtet, d.h. nicht, dass es Geld zurück gibt, aber die Mitarbeiter der Privatfirmen werden bei Eignung von der Stadt für die Stadtpolizei übernommen.    
Übrigens die erste Ampel gab es 1955 an der Friedberger Anlage. Heute gibt es insgesamt über 850 Lichtsignalanlagen. Die Signalpläne orientieren sich an festgelegten Zeiten, nämlich nachts von 21:00 – 5:30 Uhr beträgt die Umlaufzeit 72 Sekunden und tagsüber von 5:30 - 21:00 Uhr 90 Sekunden, d.h. nach der festgelegten Umlaufzeit erscheint wieder das 1. Signal.    
Jeder wird an einer Ampel schon die weißen Bodenplatten gesehen haben. Sie dienen den Sehbehinderten und zeigen die Laufrichtung an, für die die Ampel den Weg frei gibt. Auf Knopfdruck ertönt ein Signal, sobald die Ampel auf Grün schaltet. Wer gerade beginnt, die Straße zu überqueren, wenn die Ampel auf Rot springt, kann gefahrlos weitergehen. Die Autofahrer bekommen erst später grün, nämlich dann, wenn der Fußgänger mit einer Geschwindigkeit von 1 Meter/Sekunde die Straße, deren Breite bekannt ist, überquert hat. Autos, Radfahrer, Fußgänger, Feuerwehr, Busse und Bahnen, alle wollen die Grüne Welle. Aber vollumfänglich ist sie nicht erreichbar. Auch wenn die Digitalisierung dieses Ziel vorantreibt und eigens dafür ein Neubau entsteht.

Es war ein interessanter Nachmittag. Frau Hornung, unsere Vorsitzende bedankte sich bei dem Leiter des Verkehrsmanagements der Stadt für seine umfassenden Ausführungen und für die Zeit, die er sich für uns nahm. Das nächste Mal soll es zum VGF-Betriebshof Gutleut gehen. Es ist ein wissenswertes und interessantes Ziel mit alten und umfunktionierten Straßenbahnen. Vielleicht sind Sie ja mit dabei? (Bericht: Monika Intrau)

 


13.01.2020

FU im Gespräch mit dem Präsidenten der IHK Frankfurt

Am 13.01.2020 trafen sich interessierte Damen der Frankfurter Frauen-Union, um mit dem Präsidenten der IHK Frankfurt, Herrn Ulrich Caspar sowie einer der neun Vizepräsidenten/innen, Frau Stefanie Kaulich über die Arbeit der IHK, aber auch über Themen wie Frauennetzwerke in der IHK und Unterstützung von Gründerinnen ins Gespräch zu kommen.

Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt (IHK Frankfurt) wurde im Jahr 1808 gegründet. Ihr gehören derzeit etwa 111.000 Mitgliedsunternehmen aus Frankfurt und den Landkreisen Hochtaunuskreis und Main-Taunus-Kreis an. Sie gilt aufgrund der Wirtschaftsstärke ihrer Mitglieder als drittgrößte IHK Deutschlands.

Die Tätigkeitsfelder der IHK sind breit und gehen von der Beratung der öffentlichen Verwaltung und der gesetz-gebenden Körperschaften bis hin zur Erstellung von Gutachten für die Gerichte, von der Zuständigkeit für die kaufmännische und gewerbliche Berufsausbildung sowie die Weiterbildung bis zur individuellen Firmenbetreuung. Die IHK Frankfurt am Main ist Interessenvertretung und Meinungsführer in einem bei allen wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Fragen innerhalb ihres Bezirks. Die nachhaltige Förderung der Wirtschaft ist eines ihrer wichtigsten Ziele. Des Weiteren ist die IHK Frankfurt Informations- und Kommunikationszentrum der gesamten Region und berät einzelne Unternehmen bei Finan-zierungs- und Ansiedlungsfragen. Kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen werden zudem in Fragen rund um Internet und E-Business unterstützt.

Herr Caspar erläuterte, dass es eine IHK Offensive gäbe, die sich für die Unterstützung der Kommunalpolitik bei dem Ausweis von Flächen für Bauen, Wohnen, Gewerbe und Industrie einsetzt. Außerdem sei die Verkehrsinfrastruktur auszubauen, damit die Menschen die Arbeitsplätze erreichen und um mehr Waren z.B. auf Schiene und Straße zu transportieren. Weiterhin setzt sich die IHK dafür ein, dass Personen besser qualifiziert werden, um besser zu den Arbeitsplätzen zu passen, die sie bereits haben oder suchen. Im Grunde gehe es um die Verbesserung sämtlicher Rahmenbedingungen.

Frau Kaulich, zu deren Themen die Frauenförderung gehört beschrieb, dass die IHK einmal jährlich einen Unternehmerinnen-Tag eingeführt habe. Dort wird informiert, wie eigene Unternehmen gegründet werden und welche Möglichkeiten sich bieten. Im letzten Jahr hatten sich 500 interessierte Damen zu diesem Termin angemeldet. Vor ein paar Jahren hatte die IHK Projekte zum Thema „Frauen, Macht, Karriere“ sowie „Mut zum Gründen“ gestartet. An diesen wird stetig weitergearbeitet.

Es entspann sich auch eine lebhafte Diskussion zur Verkehrssituation in der Innenstadt. Es gibt immer wieder Stimmen, die fordern, dass die Innenstadt autofrei werden sollte. Dazu verwies Herr Caspar, dass 40 % der Einkäuferinnen und Einkäufer mit dem Auto nach Frankfurt kommen, um in der Innenstadt einzukaufen und über 60% des Umsatzes ausmachten. Eine autofreie Innenstadt würde die meisten Personen nicht zum Einkaufen mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen, sondern die Einkäufe in Einkaufszentren am Rande der Stadt verlagern, zumal Einkäufe nicht nach Hause getragen werden müssten. Damit würde die Innenstadt deutlich an Attraktivität verlieren.

Es waren sehr interessante und spannende Gespräche.

 


04.12.2019

CDU Frauen-Union unterwegs mit der Polizei im Drogenviertel

Etwa 3 Stunden waren wir – ein knappes Duzend interessierter Damen – am 04.12.2019 mit der Polizei im „neuen“ Drogenviertel, im Bereich von Nidda- und Taunusstraße unterwegs und beschlossen die Tour im Haus der Drogenkonsumräume. Her Pietsch und seine Kollegen von der Direktion Mitte der Polizei hatten uns einen lebendigen Eindruck von der Szene vermittelt. Fr. Hornung, Vorsitzende der Frankfurter Frauen-Union, bedankte sich am Ende des Abends für das intensive Gespräch über die Darstellung einer uns fremden Welt.

Zunächst konnten wir erleichtert feststellen, dass sich die Drogenszene in den letzten Jahrzehnten verlagert hat. War sie früher in den Touristenhochpunkten von Taunusanlage und Kaiserstraße etabliert und diese Gebiete schon zu „no-go-Zonen“ geworden, ist sie heute westlich der Kaiserstraße dominant. Diese ehedem in den Wallanlagen offenen Drogenszene wurde aufgelöst und verlagerte sich von Maßnahmen begleitet, in das westliche Bahnhofsviertel. Es entstand „der Frankfurter Weg“ mit Präventionsarbeit, Überlebenshilfe, Therapie, Beratung und Repression. Unter unserer früheren Oberbürgermeisterin Petra Roth, wurden die Druckräume ins Leben gerufen. Damit kehrte in all dem Elend für die betroffenen Menschen, Hygiene und soziale Verantwortung ein. Heute gibt es eine enge Verzahnung zwischen Staatsanwaltschaft, Gesundheitsamt, Polizeibehörden und Regierungspräsidien. Diese Strukturierung hat nicht nur die Opfer im Blick, sondern insbesondere die Täter, also die Dealer.

Neben dem Heroin tritt jetzt das Kokain hinzu, das als Crack konsumiert wird. Die Aufbereitung des Drogenrohstoffs, geschah vielfach auf der Straße mit allen Folgen der Unsauberkeit und der Verbreitung von Krankheiten, wie AIDS und Hepatitis C. In den Druckräumen wird solches ausgeschlossen. Hier erhalten die Abhängigen zumindest saubere Utensilien. In der Regel wird intravenös konsumiert. Gab es noch 1991 147 Tote, waren es 2018 „nur“ 18. Dem Erfolg steht aber die zunehmende Zahl an Abhängigen gegenüber. Vor dem Haus mit den Druckräumen stehen Abhängige und Dealer gleichermaßen. In Frankfurt gibt es etwa 5.100 bis 5.500 behördenbekannte Drogenabhängige. Jugendliche sind nicht darunter. Sie nehmen im Abhängigkeitsfall Cannabis. Im Gegensatz zu Heroin, das eine Realität entschwindende Wirkung hat, wirkt Kokain, also Crack aufputschend. Der Rausch hält jedoch nur 30 Sekunden. Medizinische Notfallhelfer stehen im Notfall bereit. 300.000 Spritzen werden jährlich dort getauscht. Eine Hausordnung regelt den Aufenthalt in den Räumen, die täglich von 17:00 – 23:00 Uhr geöffnet sind, und die jeder für 30 Minuten nutzen kann. Herr Schmitt, Leiter der Einrichtung, ist mit seinen Mitarbeitern mit vollem Einsatz dabei.

Sowohl der unermüdliche Einsatz der Polizei als auch jener in den Druckräumen können die Problematik allein nicht lösen. Es harkt bei der Strafverfolgung. Von 323 Einlieferungen 2018 kamen lediglich 199 in Gewahrsam, also 61,6 %. Die anderen machten natürlich weiter. Hier werden falsche Zeichen gesetzt. Das enttäuscht die dort tätige Polizei. Kaum hat sie einen „dicken Fisch“ der Justiz übergeben, ist er wenige Stunden später wieder im Drogenverkauf aktiv. Hier wünscht sich die Polizei eine neue Bewertung der Anforderungen an verdeckte Ermittler, konsequente Inhaftierung bzw. Abschiebung von gewerbsmäßigen Händlern. Die Polizei hat mit der Regionalen Einsatz- und Ermittlungseinheit (REE) und der Operativen Einheit (OPE) schlagkräftige Einrichtungen geschaffen. Davon zeugen auch die Zahlen: Sicherstellungen im Zeitraum vom 01.12.17 bis 31.08.19 sind 1,6 kg Crack, 4 kg Kokain, 46,5 kg Heroin, 27 kg Marihuana und 5 kg Haschisch. Leerstehende Häuser sind Rückzugsgebiete. Allein in einem solchen Haus aus der Nachbarschaft wurden neben vielen Drogen 60.000 € Bargeld und 10.000 € Falschgeld gefunden.

In diesem Straßenviertel sind neben anderen Verbrechen wie Beschaffungskriminalität auch Prostitution, Spielhallen und Lokalitäten Gefahrenpunkte. Inzwischen werden diese Betreiber durch eine sich belebende Partyszene mit neuen Luxusbauten zurückgedrängt, mit der Gefahr, dass andere Straßen in Bedrängnis geraten. Man wird das beobachten müssen und die Stadt wird handeln müssen. (Bericht: Monika Intrau)

 


26.11.2019

Politischer Frauenstammtisch erarbeitet Beiträge zum Kommunalwahlprogramm der CDU

Der Stammtisch der Frauen-Union hat sich Ende November 2019 auf Anregung des Vorstandes, mit der in fast einem Jahr stattfindenden Kommunalwahl beschäftigt und Themen zusammengestellt.

Die Ideensammlung ist getragen von dem großen Zuzug nach Frankfurt, dem Wunsch nach bezahlbaren Mieten und der Nähe zu Versorgungseinrichtungen für den täglichen Bedarf. Einbezogen sind auch stadtrandnahe Bebauungsgebiete und deren Ansprüche.

1.  Bauen und Verkehr
haben die meisten als vorrangig angesehen und dabei folgende Punkte als prioritär eingestuft:
- Reduzierung der Bauvorschriften
- Einhaltung der Frischluftschneisen,
- Anlage von Grünflächen,
- Bereitstellung einer Infrastruktur mit Kindergärten, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Cafés,
  Ärztezentren, eine Mischung von Eigentums- und Mietwohnungen, Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr,

    In Bezug auf den öffentlichen Nahverkehr muss es um den Ausbau des Schienennetzes gehen. Verlegte, aber nicht mehr genutzte Schienenstränge sind zu aktivieren, längere Züge und häufigere Taktungen einzuführen, unter Umständen auch ein weiterer Ausbau des U-Bahn-Netzes, ein gesamtheitliches Verkehrskonzept ist zu erstellen, die Abkehr von grotesken Einzelmaßnahmen zu erreichen.

2.  Förderung der Familien
ist in einer Großstadt wie Frankfurt mit vielen Einzelhaushalten dennoch von großer Bedeutung:
- Ausweitung des Home-Office,
- Teilzeitarbeit mit der Möglichkeit einer auch unmittelbaren Rückkehr in eine Vollzeitstelle,
- Bereitstellung von Bauflächen für Eigenheime, für Grünflächen als Erholungsoasen, Ausbau der Digitalisierung der Ämter, Flaniermeilen dort schaffen, wo sie vertretbar sind, Spielstraßen und Sportflächen anlegen.

 

3.  Umwelt und Schutz der Bevölkerung
wird immer mehr zu einer Herausforderung, weil die Zahl der Verkehrsteilnehmer und die Zahl der Verkehrsmittel zunehmen. Die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben ist engmaschiger zu überprüfen, dafür sind mehr Stellen bei der Polizei und der Stadtpolizei zu schaffen. Insbesondere geht es dabei um die Einhaltung der für die einzelnen Verkehrsteilnehmergruppen bereitgestellten Verkehrswege. Bessere Kontrollen sind dabei unverzichtbar.

Der Klimawandel erfordert einen größeren Umweltschutz. So ist die Kanalisation den Regenmengen anzupassen. Es sind Auffangbecken und Rückhaltebecken dafür zu schaffen. Die Verdichtung der Bebauung zwingt auch zum Austausch veralteter und undichter Rohrleitungen. Eine neue Vorgartensatzung muss die Entsiegelung der Flächen vorantreiben.

4.  Wirtschaft
hier geht es vor allem um ein wohnortnahes Angebot, d.h. der Handel ist zu stärken als Arbeitgeber und für Abnehmer. Eine Gängelung von Vorschriften ist abzulehnen. Vorhandene Vorschriften sind zu überprüfen. Das betrifft auch die Umweltfreundlichkeit. Privatinitiativen sind behördlicherseits zu fördern und nicht durch Kleinkrämerei zu behindern.

Es war ein interessanter Abend mit reichlich Diskussionsstoff. (Bericht: Monika Intrau)

 


22.+23.11.2019

Ein Drittel der Macht für Frauen, jetzt bitte mal wirklich

Noch immer ist der Kampf für mehr Gleichberechtigung ein mühsames Geschäft. Die Frauen-Union hat auf dem Leipziger Parteitag unter dem Motto „Ein Drittel der Macht für Frauen, jetzt bitte mal wirklich“ einen Antrag eingebracht. Dies ist auch notwendig, da vielfach nur sehr wenige Frauen ein Mandat inne haben. Von einer paritätischen Besetzung aller Ämter ist die CDU leider noch weit entfernt. Viele Männer verweisen auf die von Frauen besetzten Funktionen im Kanzleramt mit Angela Merkel, an der Spitze der Partei mit Annegret Kramp-Karrenbauer und an der Spitze der Europäischen Kommission mit Ursula von der Leyen.

Gerade in der letzten Zeit hatte Markus Söder in der CSU eine komplette Bauchlandung mit der Forderung nach einem Drittel der Macht für Frauen erlebt. Und auch heute ist die Junge Union (auch die Frauen), die Mittelstandsvereinigung und ein Großteil der Bundestagsfraktion strikt gegen jede Quote, sogar in der Frauen-Union selbst und unter jüngeren Frauen gibt es Gegnerinnen. Insofern hatte die FU auf die Forderung nach einem Drittel der Macht für Frauen verzichtet, sondern sich darauf beschränkt, eine paritätisch besetzte Kommission zu fordern, die innerhalb eines Jahres praktische Vorschläge macht, wie mehr Frauen an die Hebel zu bringen wären. Dabei soll auch das heikle Thema der Direktmandate zur Sprache kommen.

Eine paritätische Besetzung von Wahllisten, selbst wenn sie käme, würde an der Zusammensetzung der Fraktionen am Ende gar nicht viel ändern. Wenn aber die Wahlkreise zwischen Männern und Frauen aufgeteilt werden müssten, dann ginge es ans Eingemachte. An die Machtbasis. Hier wird es sicherlich noch schwierig werden, um Verständnis zu werben, warum auch Frauen der Vorzug gegeben werden sollte.

 


29.10.2019

LSU-Vorsitzender beim Stammtisch der Frauen-Union

Die ersten drei Buchstaben erschließen sich nicht gleich jedem, wer dahintersteckt. Alexander Vogt ist der Bundesvorsitzende der Lesben und Schwulen in der Union. Mit ihm begaben wir uns in eine ganz andere Welt. Es wurde ein beschwingter Abend mit auch neuen Gesichtern bei unserem CDU-Frauenstammtisch. Alexander Vogt – geboren in Dülmen in Westfalen und auch in dieser Kleinstadt aufgewachsen – studierte Betriebswirtschaft und ging nach dem Examen für fünf Jahre nach Hamburg, danach zur Dresner Bank nach Frankfurt, wo er 17 Jahre bleib. Seit 2005 arbeitet er bei der Helaba. Er ist in einer CDU-Familie groß geworden und tolerant erzogen worden. 1999 trat er der CDU bei. 2001 leitete er ein Seminar zur Situation gleichgeschlechtlicher Studenten in der CDU. Heute zählt sein Verband 700 Mitglieder. Petra Roth, unsere frühere Oberbürgermeisterin, sah in seinem Verband das Potenzial für die CDU. Sie ermunterte ihn zu kandidieren. Die politische Deckungsgleichheit mit der CDU und sein überzeugendes Auftreten brachten Stimmen ein und ließen die CDU modern erscheinen. Er und sein Verband wurden gebraucht.

Politisch anerkannt und persönlich gestärkt kämpfte er für die Anerkennung seiner Verbandsziele. Das waren zunächst die eingetragene Lebenspartnerschaft, die 1999 auch kam, dann die steuerliche Gleichstellung mit Ehepaaren, die 13 Bundestagsabge-ordnete forderten, die wilden 13. Auch sie wurde Wirklichkeit, doch nicht sogleich. Die erste Abstimmung ging zunächst verloren. Einen großen Erfolg erzielte sein Verband 2015 bei der Abstimmung über die Ehe gleichgeschlechtlicher Paare. Bereits 1994 war der § 175 gestrichen worden.

Sich zu organisieren fand seinen Anfang durch den Christopher-Street-Day in New York, der weltweit für Aufsehen sorgte und die über Jahre folgenden Kämpfe um Anerkennung und Akzeptanz Gleichgeschlechtlicher begründete. Die Regenbogenflagge wurde zum Zeichen gegen Diskriminierung Homosexueller.

Seinen Verband so gut zu positionieren, verdankt Vogt einer geänderten toleranteren Stimmung in der Bevölkerung und seinem eigenen ruhigen Wesen, nicht gleich alles zu fordern, sondern die Zeit reifen zu lassen bis sie für den nächste Schritt bereit war. Heute gibt es für ihn und seine Verbandsmitglieder wie für alle kein ängstliches Zurückweichen mehr. Sie haben die volle rechtliche Anerkennung und öffentliche Akzeptanz.

Es war ein besonderer Abend mit einem mal ganz anderen Thema, das übrigens die volle Zustimmung aller Anwesenden fand. Wir erlebten einen spannenden Abend und dankten Alexander Vogt für seine Ausführungen, die uns eine andere Welt erschlossen. (Bericht: Monika Intrau)

 


24.09.2019

Politischer Frauenstammtisch mit Dr. Seehausen

 

 


14.+15.09.2019

Bundesdelegiertentag der FU mit Neuwahl des FU-Bundesvorstandes

 

 


31.08.2019

Landesdelegiertentag der FU Hessen

 

 


30.08.2019

Hildegard Burkert erhält das Bundesverdienstkreuz verliehen

Auf Vorschlag der Frauen Union erhielt Hildegard Burkert am 30. August 2019 das Bundesverdienstkreuz für ihre jahrzehntelange engagierte ehrenamtliche Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Frau Burkert engagiert sich seit Jahrzehnten außergewöhnlich zum Wohle der Stadt.

Kaum im Beruf hat sie sich als Sozialarbeiterin beim Caritasverband besonders in der Schwangerschaftskonfliktberatung eingesetzt, in vielen gemeinnützigen Einrichtungen und Organisationen eingebracht und sei aktives Mitglied in ihrer Kirchengemeinde, der Domgemeinde St. Bartholomäus mit St.Leonhard. Dort ist sie viele Jahre Vorsitzende des Ausschusses „Familienpastoral“ gewesen und Mitglied im Stadtsynodalrat, darüber hinaus Vorsitzende des Ausschusses „Frau und Kirche". 1984 ist sie in die CDU eingetreten und hat sich fortan auch gesellschaftspolitisch betätigt. Seit 1997 ist sie Stadtverordnete und Mitglied der CDU-Fraktion. Hier widmete sie sich vor allem den sozial- und gesundheitspolitischen Themen, aber auch der Frauen- und Kulturpolitik, der Bildungspolitik sowie den Bereichen Umwelt und Sport. Hildegard Burkert engagiert sich in einer Vielzahl von parlamentarischen Fachausschüssen und weiteren Gremien. Im Ausschuss für Jugend, Soziales, Senioren und Seniorinnen ist sie seit 1997 ununterbrochen tätig, dgl. im Kultur- und Freizeitausschuss, ebenso im Ältestenausschuss der Stadtverordnetenversammlung, sowie in etlichen Kommissionen und städtischen Gremien wie dem Jugendhilfeausschuss und der Sozialhilfekommission. Hildegard Burkert engagiert sich auch als Mitglied in den Vorständen und im Aufsichtsrat des Frankfurter Vereins für soziale Heimstätten und des Frankfurter Verbands für Alten- und Behindertenhilfe, im Aufsichtsratder Praunheimer Werkstätten, im Förderverein der Heinrich Kraft-Stiftung, im Pflegamt (in der Funktion eines Vorstands) der öffentlich-milden Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige.

Mit ihrer bürgernahen Art, ihrer Disziplin und ihrer großen Zuverlässigkeit hat sie vielen Bürgerinnen und Bürgern geholfen und sich einen Namen in Frankfurt gemacht. Frau Burkert ist eine besondere Persönlichkeit, die mitgroßer Tatkraft und Leidenschaft ehrenamtlich in den unterschiedlichsten Funktionen sich für die Menschen dieser Stadt einsetzt. Die Überreichung des Bundesverdienstkreuzes an Hildegard Burkert durch den Oberbürgermeister der Stadt ist Auszeichnung für langjähriges vorbildliches Wirken.

 


27.08.2019

Politischer Frauenstammtisch

 

 

 


25.07.2019

Besichtigung des Stolze Museums

 

 


09.07.2019

2. Literaturspaziergang der Frauen Union mit Gabi Cappel

Am 09. Juli 2019 fand der zweite Teil unseres Literaturspaziergangs unter der Leitung von Gabi Cappel, Vorstandsmitglied der Frankfurter Frauen-Union statt. Vier Standorte gab es dieses Mal um die sich literarische Ereignisse abspielten. Beginnend mit der Straße Am Großen Hirschgraben: Hier fällt jedem sofort das Goethehaus ein. Doch auch die Straße selbst hatte einen Bekanntheitsgrad. Dem Namen entsprechend gab es tatsächlich einen großen Graben, in dem Hirsche gehalten wurden, die einmal im Jahr den Ratsherren zum Mahle gereicht wurden. Die vom Vater des Dichters gekauften benachbarten Häuser dort ließ er umbauen und zu einem vereinen. Die Straße war eine sogenannte feine Straße im Gegensatz zu einigen der Umgebung, wie der Sohn uns im Faust mitteilt. Der Dichter lebte 26 Jahre hier. Frankfurt zählte damals 30.000 Einwohner. Das Goethehaus wurde 1859 vom Freien Hochstift gekauft und wurde 1932 zum Museum. Besondere Ereignisse und Gebäude waren die Kaiserwahlen und die Krönungen, mit ihnen der Dom und die später bedeutsame Paulskirche. Das Goethehaus war ab 1927 bis 1948 Ort der Verleihung des Goethepreises, später fand diese Zeremonie in der Paulskirche statt. Die Auszeichnung erhält, wer durch schöpferisches Wirken dem Andenken Goethes entspricht.

Auf dem Weg zu unserer zweiten Station, dem Römerberg, ging es durch die Buch-gasse, damals der Ort der Buchmesse. Viele Verleger bauten ihre Stände längs der Gasse auf. Von hier aus, so erklärte uns Gabi Cappel, gingen auch die ersten Volksbücher in die Welt, z.B. Till Eulen-spiegels älteste Ausgabe aus dem Jahr 1510. Erasmus von Rotterdam war hier und stöhnte: „Wenn es auf die Buchmesse geht, bin ich immer erschlagen." 1564 gab es erstmals einen Katalog. In der Nr. 4 jener Gasse lebte Dorothea Schlegel. Sie war die zweite Tochter von Moses Mendelssohn und war in erster Ehe mit dem Kaufmann Simon Veit verheiratet. Im Salon ihrer Freundin lernte sie ihren zweiten Ehemann kennen, den Dichter Friedrich Schlegel, mit dem sie nach Jena ging, wo sich ein Zentrum für literarische Romantik gegründet hatte.

Auf dem Römerberg begegnet uns literarisch oft unser Lokaldichter Friedrich Stoltze in Gedichten. Aber der Römerberg ist auch nachteilig besetzt mit den Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933. Nach dem Krieg kehrten viele, die emigriert waren, wieder zurück, so wie Fritz von Unruh, der Mietrecht im Rententurm erhielt, Paul Hindemith im Kuhhirtenturm, Carl Zuckmayer, Marie-Luise Kaschnitz und Margarethe Buber-Neumann, deren Leben zwischen Kommunismus und Freier Welt besonders vielgestaltig verlief - seit 1975 war sie Mitglied der CDU. Ihre Werke wie „Von Potsdam nach Moskau - Stationen eines Irrwegs“ sind in der Nationalbibliothek aufgenommen.

Der letzte Standort war die Paulskirche, die Johann Wolfgang von Goethe eine Kirche „von aller schönster Form" nannte, und die heute wieder in der Diskussion steht, sie ihrer einstigen Form anzupassen, nachdem sie im Krieg zerstört worden war und ihr Wiederaufbau 1948 etwas sparsam geriet. Die Kirche wurde 1833 evangelische Hauptkirche bis sie 1848 als Ort des Vorparlaments und der Nationalversammlung des ersten demokratisch gewählten gesamtdeutschen Parlaments in die Geschichte einging. Sie ist bis heute ein Symbol für Einheit, Freiheit und Demokratie, wie der ehemalige Leiter des Stadtarchivs Hans-Otto Schembs schreibt. Seit 1948 wird hier der Goethepreis verliehen. Neben dem Goethepreis sind es auch der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, die Buber-Rosenkranzmedaille und der Ludwig-Börner-Preis.

Die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedankten sich nach dem zweistündigen Rundgang für die ganz besondere Stadtführung. (Bericht: Monika Intrau)

 


25.06.2019

Frauen Union empfängt Staatsminister Prof. Dr. Lorz beim politischen Frauen-Stammtisch

An jedem letzten Dienstag eines Monats trifft sich die Frauen Union zum Stammtisch in den Weinstuben im Römer - häufig mit besonderen Gästen. Dieses Mal kam unser Kultusminister, Herr Prof. Dr. Lorz. Wir waren aufgeregt, ob wir allen Ansprüchen, die wir in ein solches Treffen gesetzt hatten, auch genügen würden; denn bei weitem nicht alle von uns waren oder sind Lehrer, wenn auch mit der Schule alle Erfahrungen hatten. Es wurde ein beschwingter Abend mit vielen neuen Erkenntnissen über die heutige Schule,

Der Minister selbst stellte sich vor, nachdem Frau Hornung als Vorsitzende der Frankfurter Frauen-Union ihn begrüßt hatte. Wir erfuhren, dass er im 54. Lebensjahr steht, zwei Kinder hat, einen 19jährjgen Sohn und eine dreijährige Tochter. Damit ist er von der praktischen Seite, die Schule zu erleben, zunächst noch befreit. Sein politisches Engagement begann bereits in der Schule. Er wurde Mitbegründer der Jungen Union, davor der Schüler Union und begleitete in beiden Gruppen leitende Funktionen. Von Anbeginn gehörte Boris Rhein, heute Landtagspräsident, zu seinem Freundeskreis. Über den Ortsbeirat kam er später in öffentliche Ämter. Nach Abschluss seines Jurastudiums, das er mit beiden Examen beendete, entschied er sich für die Hochschullaufbahn und betrieb seine politische Karriere ehrenamtlich. Er habilitierte und übernahm einen Lehrstuhl für Europarecht an der Heinrich-Heine-Universität in Bonn. Als der Hessische Wirtschaftsminister Udo Corts Jahre später einen Staatssekretär suchte, fand er ihn in Prof. Dr. Lorz. So begann seine zweite Karriere als Politiker, von der er fortan nicht mehr lassen wollte. Das war übrigens ein Jahr vor der Landtagswahl der sogenannten Ypsilanti-Wahl 2008. Frau Lautenschläger, Sozialministerin, verwaltete das Wissenschaftsministerium mit und Herr Prof. Lorz wurde dort Staatssekretär. Hier sammelte er viele Erfahrungen, Nach der Neuwahl wurde er 2009 Staatssekretär im Kultusministerium bei Frau Staatsministerin Beer von der FDP. Mit der Wahl 2013 begann die erste politische Zusammenarbeit mit der Grünen-Partei. Jetzt kam Herr Prof. Dr. Lorz zum ersten Mal in die politische Verantwortung als Hessischer Kultusminister. Er gab nun seinen Lehrstuhl an der Universität auf.

In den 10 Jahren seines politischen Wirkens hat sich die Gesellschaft entscheidend verändert und mit ihr die Schule und die Bildungspolitik. An dieser Anpassung der Schule an die geänderten Familienverhältnisse hat Herr Prof. Dr. Lorz einen entscheidenden Anteil. Die Geschwindigkeit des Wandels ging rasant voran. Es seien hier nur einige der Stichworte genannt, wie Inklusion und Integration, die Eingliederung behinderter Kinder in die Regelschule und die der ausländischen Kinder. Damit einher geht die Sprachförderung und mit ihr die Bereitstellung von geschulten Lehrkräften. Das bedeutet nicht nur eine Kostenfrage, sondern insbesondere die nicht vorhandenen Lehrkräfte sind das Problem. Die Heterogenität ist in den Klassen größer geworden, was kleinere Klassen bedeutet und damit mehr Lehrer. Die vielen Nachmittagsprogramme und die Ganztagsschulen bedingen einen weiteren Lehrerbedarf. Mit einem Etat von fünf Milliarden verwaltet der Staatsminister das größte in Hessen.

Inzwischen schießt das Land auch Mittel für an sich kommunal zu verantwortende und finanzierbare Leistungen zu, wie Unterstützung der Schulsozialarbeit, für Schulleitungsaufgaben, für Hausaufgabenhilfe. Viele Fragen und Beiträge unsererseits bezogen sich auf den Erhalt des gegliederten Schulsystems in Frankfurt. Es gehe nicht nur um Schulplätze, sondern auch um Schulformen. Es war ein informativer Abend mit einem gut gelaunten und offenen Minister. (Bericht: Monika Intrau)

 


28.05.2019

Politischer Frauenstammtisch

 

 


11.05.2019

Muttertagsaktion: Rosenverteilen mit der Frankfurter Spitzenkandidatin für die Europawahl, Verena David

Am 11.05.2019 hat die Frankfurter Frauen-Union die Chance genutzt, um die Besetzung des Zentralen-Informationsstandes zur bevorstehenden Europawahl mit einer Muttertagsaktion zu kombinieren. Zur Unterstützung unserer Spitzenkandidatn für den Europawahlkampf, Verena David wurden zahlreiche Rosen an die Frauen in Frankfurt verteilt.

         

 


08.04.2019

Literarischer Spaziergang mit Gabi Cappel

 

 


26.03.2019

Politischer Frauenstammtisch

 

 


12.03.2019

Besichtigung der Westendsynagoge

 

 


08.03.2019

FU-Damen auf dem städtischen Empfang zum Internationalen Frauentag

Auch in 2019 wurde der Internationale Frauentag mit einem städtischen Empfang des Frauenreferats im Frankfurter Römer gefeiert. Die Frauendezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) hat Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Kooperationspartner der Stadt, Frauen- und Mädchenorganisationen, Arbeitsmarktprojekte etc. eingeladen.

Leider hatte die FU in diesem Jahr lediglich eine Einladung zu dieser Veranstaltung erhalten, nachdem sie in den Vorjahren mit dem gesamten Vorstand geladen war. Das bedauerten die FU-Damen sehr, zumal diese Veranstaltung eine schöne Möglichkeit bot, sich mit anderen Frauen aus Frauenorganisationen zu vernetzen.

Die Stadtverordneten sowie einige wenige FU-Damen hatten dennoch die Möglichkeit genutzt, an dem Empfang teilzunehmen.

 


26.02.2019

Politischer Frauenstammtisch

Am letzten Dienstag im Monat Februar fand wieder unser Stammtisch im Weinlokal im Römer statt. Wir sahen für uns großen Gesprächsbedarf. Deshalb war es auch nicht schlimm, einmal ohne Referenten zu sein. Die im Mai bevorstehende Europawahl, der Politische Aschermittwoch in Harheim und die Veranstaltung der Frauendezernentin zum Internationalen Frauentag waren ebenso Themen wie auch persönlich eingebrachte Beiträge aus den Stadtteilen.

Zunächst war die Freude groß, dass Frau Verena David auf Platz drei der Hessenliste für die Europawahl kandidiert und dass es ihr gelang diesen guten Listenplatz zu erringen. Damit er aber auch zum Ziel führt, nämlich ihre Wahl in das Europäische Parlament, müsste die CDU um die 40% der Stimmen erlangen. In früherer Zeit kein Problem, doch ab einer bestimmten Anzahl an Parteien mit höheren Stimmzahlen ist das nicht mehr ganz so leicht. Mit anderen Worten wir müssen eine hohe Wahlbeteiligung erlangen und alle für die CDU mobilisieren.
Die Rede von Verena am Aschermittwoch in Harheim war einmalig gut, freigesprochen, inhaltlich Europa in den Mittelpunkt stellend und auf das Wesentliche konzentriert. Die Überlegungen der Teilnehmerinnen des Stammtisches gingen dahin, wie Verena durch weitere Auftrittsmöglichkeiten bekannter werden könnte. Dies wird durch Auftritte in Frankfurt, aber auch bei Kreisverbänden in der näheren Umgebung, Veranstaltungen der Frauen- und der Senioren-Union sowie bei weiteren Vereinigungen, in Stadtteilverbänden und im Straßenwahlkampf sein, nicht zu vergessen, die organisierten öffentlichen Podiumsdiskussionen.

Hatte die Frauen Union bisher immer mehrere Einladungskarten vom Büro des Oberbürgermeisters zu der Veranstaltung zum Internationale Frauentag bekommen, sieht es in diesem Jahr nicht danach aus. So fragten sich einige, ob nur die politisch Gleichgesinnten eingeladen wurden, obgleich der Internationale Frauentag doch allen gehört, insbesondere allen Frauen — unabhängig der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Partei. Wir werden der Sache nachgehen.

Zum städtischen Empfang anlässlich des Internationalen Frauentages hatte die Frauen-Union als Frauenvereinigung in dieser Stadt bislang immer mehrere Einladungen erhalten. Leider wurde dies in diesem Jahr deutlich eingeschränkt und nur noch eine Einladung für eine Person wurde für uns ausgegeben. So fragten sich einige, ob nur die politisch Gleichgesinnten eingeladen wurden, obgleich der Internationale Frauentag doch allen gehört, insbesondere allen Frauen - unabhängig der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Partei. Wir werden der Sache weiter nachgehen.

Der Abend klang aus mit persönlichen Fragen und Ratschlägen. Allen hatte es gefallen und jeder kam zu Wort. Der nächste Stammtisch findet am 26. März um 19.30 Uhr statt, mit unserer Europakandidatin Verena David als Referentin. (Bericht: Monika Intrau)

 


09.02.2019

Neujahrsempfang

 

 


29.01.2019

Politischer Frauenstammtisch informiert sich über die Arbeit der Ortsbeiräte

Eigentlich sollte heute am 29. Januar der Hessische Kultusminister kommen. Doch sein durch die Kultusministerkonferenz vorgegebener Zeitplan verhinderte diesen Plan. Dennoch wurde unser politischer Stammtisch durchaus ein Erfolg. Wir informierten uns über die Arbeit der Ortsbeiräte, was nicht heißen soll, dass die hessische Bildungspolitik und die Frankfurter Schulpolitik nicht Themen an einem der nächsten Treffen werden. Wie schon in der Vergangenheit bedarf es manchmal mehrerer Anläufe.

An diesem Abend referierte Caroline Friedrich, Vorsitzende des Ortsbeirats 12 (Kalbach/Riedberg) über ihre Arbeit und die gesetzlichen Grundlagen. Es sollte ein sehr interessanter Abend mit viel Diskussion werden.

Ortsbeiräte gibt es seit 1972 mit zunächst 15 Beiräten, ab 1977 wurden es 16, als nämlich Bergen-Enkheim eingemeindet wurde

Sie werden im Rahmen der Kommunalwahl alle fünf Jahre gewählt. Ihre gewählten Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Je nach Einwohnerzahl haben sie zwischen neuen und 19 Mitglieder. Die Stadtteilparlamente üben eine Mittlerrolle zwischen den Bürger in den Stadtteilen und der Stadtverordnetenversammlung aus. Einige Themenbereiche gibt die Stadtverordnetenversammlung dem jeweiligen Ortsbeirat zur Kenntnis oder fragt bezüglich einer Mitwirkung an. Der Ortsbeirat kann jedoch auch eigene Anträge formulieren und an die Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung und Umsetzung weitergeben.

Die Ortsbeiräte haben auch eigene Kompetenzen. Sie können in den Bereichen Verkehrsberuhigung, Grünpolitik und Benennung von Straßen, Plätzen und Siedlungen dem Magistrat direkt Handlungsaufträge erteilen. Darüber hinaus steht jedem Ortbeirat ein Budget für Instandsetzungs- und Verschönerungsarbeiten in Höhe von 50 ct je Einwohner zur Verfügung. Die Ortsbeiräte tagen öffentlich einmal im Monat und beginnen mit einer Bürgerfragestunde. Für die jeweilige Tagung wird eine Tagesordnung erstellt und danach eine Niederschrift angefertigt. Das Büro der Stadtverordnetenversammlung ist auch das Büro für die Ortsbeiräte.

Wie wird man nun Mitglied in einem Ortsbeirat? Zunächst ist Voraussetzung, im Ortsbezirk zu wohnen. Dort muss man sich bekannt machen. Das kann über eine engagierte Arbeit im Kindergarten, in der Schule oder den Sport gehen, aber auch über ehrenamtliche Tätigkeiten in sozialen, kirchlichen oder parteilichen Einrichtungen erfolgen. Je jünger man mit diesem Engagement beginnt, desto früher erklimmt man die politische Leiter.

Frau Friedrich hat mit ihrer lebendigen Darstellung alle begeistert, und vielleicht die eine oder andere bewegen können, sich für ein solches Amt zu interessieren. Es war ein Abend mit Politik hautnah.

Einen besonderen Abschluss fand er darüber hinaus mit der Mitteilung von Verena David, sie kandidiere auf Platz drei der Hessenliste für die Europawahl im Mai. Sie und unser Kreisvorsitzender Jan Schneider haben entscheidend dazu beigetragen, dass alle Beteiligten die entsprechende Liste absegneten.

Die Frauen-Union, deren Mitglied und stellvertretende Vorsitzende Verena David ist, wird im besonderen Maß für ihren Einzug ins Europäische Parlament kämpfen. Das bedeutet Kampf um jede Stimme für die CDU. Für Verena David steht die Einheit Europas an erster Stelle und damit ihr Engagement für Länder an den Rändern um den gemeinsamen Weg, für gleiche Rechte und gleiche Chancen aller Frauen in Europa, für nationales Selbstbewusstsein ohne Sonderwege, für ein Europa, das Vorbild und Ansporn für alle seine Bewohner ist, in dem Wirtschaft und Kultur, Gesundheit und Alter für alle sich positiv entwickeln und gefördert werden, ein Europa für Alte und Junge, für alle Länder - auch wenn ihr gegenwärtiger Stand noch ungleich ist. Die Frauen-Union freut sich mit Verena David über ihre Kandidatur. (Bericht: Monika Intrau)

 


24.01.2019

Besichtigung des Clariant-Werkes

 

 


11.12.2018

Weihnachtsmarktbesuch

 

 


08.12.2018

Sonderausstellung Damenwahl im Historischen Museum

 

 


27.11.2018

Politischer Frauenstammtisch mit der Stadtverordneten Christiane Schubring

 

 


24.11.2018

Landesdelegiertentag mit Neuwahl des Landesvorstandes

 

 


30.10.2018

Politischer Frauenstammtisch

 

 


25.09.2018

Politischer Frauenstammtisch mit Verena David

 

 


28.08.2018

Politischer Frauenstammtisch mit der Bildungsdezernentin Frau Stadträtin Weber

 

 


26.06.2018

Politischer Frauenstammtisch mit dem Landtagskandidat Bodo Pfaff-Greiffenhagen

 

 


15.06.2018

Führung durch das HR-Funkhaus

 

 


11.06.2018

Ausstellung Sportpionierinnen

 

 


29.05.2018

Politischer Frauen-Stammtisch mit dem Landtagskandidat Veljko Vuksanovic

 

 


05.05.2018

70 kann so schön sein!

HEI_7923_AM_und_AWMAnlässlich des 70-jährigen Jubiläums hat die Bundes-Frauen-Union zu einer großen Feier nach Frankfurt am Main eingeladen. Denn hier wurde am 01.05.1948 im Hotel „Monopol“ die „Frauenarbeitsgemeinschaft der CDU/CSU Deutschlands“ (jetzt Frauen-Union) gegründet.

440 engagierten Frauen feierten am Gründungsort Frankfurt am Main das Jubiläum. Stolz blickten die-Frauen zurück auf 70 Jahre Politik von und für Frauen. Die Vorsitzende der Frauen Union Annette Widmann-Mauz würdigte den Einsatz ihrer Vorgängerinnen im Amt für ihr Engagement. Weder die im Grundgesetz verankerte Gleichberechtigung, das Verbot von Frauenlohngruppen, die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe, den Rechtsanspruch auf Kita- und Krippenplatz, die Mütterrente, die Frauenquote in Führungspositionen oder „Nein heißt Nein“ im Sexualstrafrecht, hätte es ohne den gemeinsamen Einsatz der Frauen in der Union gegeben.

Dennoch bleibt viel zu tun. Annette Widmann-Mauz kritisiert deutlich den Rückgang des Frauenanteils im Bundestag, auch in der CDU/CSU-Fraktion. Bei der anstehenden Wahlrechtsreform dürfe nicht nur über die künftige Anzahl von Sitzen geredet werden, es müsse auch über die paritätische Teilhabe von Frauen gesprochen werden. Festrednerin Angela Merkel sprach die Defizite offen an. Das Quorum reiche heute nicht mehr aus. Darüber müsse beim Grundsatzprogrammprozess gesprochen werden, wies die Parteivorsitzende und Bundeskanzlerin den Weg.

Beim anschließenden Meinungsaustausch mit den Ehrenvorsitzenden Rita Süssmuth und Maria Böhmer, der Vorsitzenden der Frauen Union der CSU Angelika Niebler, Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth von den Grünen und der Generalsekretärin der FDP Nicola Beer waren sich die Spitzenfrauen einig: Frauen kommen nur voran, wenn sie auch parteiübergreifend Bündnisse bilden. Das war schon 1948 so bei der Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz und hat sich zuletzt wieder bewährt bei der Reform des Sexualstrafrechts. So wurden Erfahrungen ausgetauscht und Strategien verabredet.

 „70 Jahre unterwegs und weiter voran für Frauen“ – unter diesem Motto beriet die Versammlung eine Resolution des Bundesvorstands zur politischen Teilhabe von Frauen. Zum Abschluss eines gelungenen Tages rief die FU-Vorsitzende Annette Widmann-Mauz den Teilnehmerinnen zu: „Engagiert Euch weiter, gewinnt Frauen, es uns gleich zu tun und beeinflusst so im besten Sinne das Schicksal Deutschlands, Europas und der Welt.“

 


30.04.2018

Frauen Union auf der Baustelle der neuen Altstadt

Zusammen mit dem Geschäftsführer der Dom-Römer-Projektgesellschaft, Michael Guntersdorf, ging es am Montag, 30.04.2018, zur Besichtigung der Neuen Historischen Altstadt. 20 interessierte CDU-Frauen ließen sich Historie und Planung des Wiederaufbaus sowie die Auswahl der originalgetreuen wiedererstandenen Häuser erklären.

Die Altstadt entstand über Jahrhunderte. Sie war das Spiegelbild verschiedener Baustile und finanzieller Möglichkeiten der Stadt. In Frankfurt wechselten reiche und arme Zeiten. Kriege, Hunger und Krankheiten ließen die Stadt verarmen und an den Bankrott gelangen. Immer wieder musste sie sich frei kaufen. Das gelang hauptsächlich über eingewanderte Flüchtlinge aus anderen Ländern, meistens Religionsflüchtlinge, die der Stadt wieder auf die Beine verhalfen, Geld mitbrachten, sich eine neue Heimat errichteten und Gewerbe mitbrachten. So entstand zu Füßen des Doms eine von Fachwerk reich verzierte Altstadt mit vielen Handwerksbetrieben. Die Brandbomben des zweiten Weltkriegs ließen nicht viel von ihr übrig. Der Rest, was an Steinen und Spoilern übrig geblieben war, wurde in anderen Häusern der armen Nachkriegszeit verbaut. 70 Jahre später begeisterte sich die Frankfurter Bevölkerung an dem Gedanken des Wiederaufbaus. Mit Petra Roth hatte sie eine glühende Befürworterin. Alles, was an alten Steinen noch zu finden war, wurde eingesammelt aus ganz Europa, Jahrhunderte alte Hölzer gekauft, ein Plan erstellt und die Vielfalt der Baustile wieder in den originalgetreu erstellten Häusern errichtet.

So wandern wir heute wieder über das aus karolingischer Zeit stammende Straßennetz, dereinst noch mit römischen Steinen befestigt; denn hier befanden sich ursprünglich kleine Landgüter aus der Römerzeit. 80 Spoiler konnten wieder aufgetrieben werden und fanden ihren Platz an den Ecken der alten neuen Häuser. Die wiedererstellte östliche Altstadt war etwas Besseres, weil hier die betuchteren Handwerker residierten. Die Häuser entstanden im jeweiligen Stil der Erbauer Zeit, also im Barockstil, in der Renaissance und auch im Jugendstil. Diese Vielfalt gibt der Altstadt ihr pittoreskes Aussehen. In der eigentlichen Altstadt waren die sanitären Verhältnisse allerdings keineswegs besonders. Das hat sich natürlich jetzt gründlich geändert. Nahezu alle Häuser wurden in der Passivbauweise erstellt und sind damit gegen Geräusche bestens isoliert und haben einen sehr geringen Energieverbrauch. Auch die neuen, den alten nachempfundenen Häuser sind dem alten Baustil wunderbar angepasst. Die vom Krieg übrig gebliebenen Häuser, wie das Steinerne Haus wurden in die neue Altstadt sehr gut integriert. 30 Architekten wirkten am Bau der neuen Altstadt mit. Die ältesten im Original nachgebauten Häuser stammen aus dem 13. Jahrhundert, das älteste genau aus dem Jahr 1292, das sogenannte blaue Haus. Auch der archäologische Garten konnte wunderbar in das Areal eingebunden werden. Hier sollen von Zeit zu Zeit Theaterspiele stattfinden. Er grenzt unmittelbar an das Stadthaus.

Wir durchstreiften Plätze, wie den Stoltzeplatz, den Hühnermarkt, den Platz hinter dem Rebstock und hinter dem Lämmchen. Hinter dem Goldenem Lamm erstreckten sich die Messe Häuser: der Hanauer Hof, der Nürnberger Hof, der Glauburger Hof. Jedes Haus hat seine Geschichte, und Herr Guntersdorf kennt sie. Damals wie heute wieder kamen die Steine vom Main: die Mainsandsteine in ihrem rötlichen Farbton. Das sogenannte weiße Haus an der Ecke von Dom- und Braubachstraße allerdings wurde von den Römern so erbaut. Nach den Römern bezog Karl der Große hier Lager in einer für die Könige erbauten Pfalz. Er soll sich hier sehr wohlgefühlt haben.

Die anwesenden Damen bestaunten die interessanten Gebäude, lauschten den Geschichten von Herrn Guntersdorf und entdeckten immer wieder spannende Verzierungen an den Fassaden. Frau Hornung dankte für die sehr interessante Führung. (Bericht: Monika Intrau)

 


27.04.2018

Sylvia Hornung als Vorsitzende der Frauen-Union im Amt bestätigt

Einstimmig wählten die Mitglieder der Frankfurter Frauenunion Sylvia Hornung für weitere zwei Jahre zu ihrer Vorsitzenden. Als Stellvertreterinnen wurden Verena David, Inge Cromm und Sara Steinhardt gewählt. Schriftführerin ist künftig Ann-Kristin Müller, Mitgliederbeauftragte Debora Rieser. Der Beirat setzt sich zusammen aus: Ankin Akyüz, Charlotte Baecker, Gabriele Cappel, Marie José de los Rios, Carolin Friedrich, Katharina Herzog, Monika Intrau, Leonie Laehn, Sybill Cornelia Meister, Hannelore Metzner, Ursula Plahusch, Marita Schäfer und Viktorija Stojak.

Sylvia Hornung, dankte für das breite Vertrauen und kündigte weiteres Engagement für die Sache der Frauen an. Schwerpunkte ihrer Arbeit würden auch in Zukunft familienpolitische Themen sein, die berufstätige Frau und die damit verbundene Betreuungsqualität für die Kinder sowie ausreichende Betreuungskapazitäten. Gleichfalls an oberster Stelle stehe der Aufstieg von Frauen in Führungspositionen. Noch immer seien die Leitungsebenen in den Firmen männerdominiert. Zu den unverzichtbaren Rahmenbedingungen gehöre aber auch die Gleichberechtigung, so Hornung. "Gleiche Aufstiegschancen und gleicher Lohn für gleiche Arbeit für Männer und Frauen", fügte Hornung an. Dieses Thema sei nicht neu, müsse aber immer wieder artikuliert werden nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein.

Hornung sprach sich darüber hinaus für mehr Frauen in Parteiämtern und für mehr politische Mandatsträgerinnen aus. Es sei in der letzten Zeit gelungen, mehr Frauen als je zuvor in den Kreisvorstand der CDU zu bringen, was den erfolgreichen Kampf der Frauen-Union für ihre Ziele belege. Hornung äußerte sich auch erfreut, dass es mit Bettina Wiesmann gelungen sei, das frei gewordene Bundestagsmandat wieder mit einer Frankfurterin zu besetzen, was belege, dass sich ein engagierter Kampf auch lohne. Dass aber die Landtagsmandate alle an Männer gingen, sei für die Frauen-Union zwar enttäuschend, zugleich aber Motivation, den Kampf um mehr Frauen auch in politischen Ämtern nicht aufzugeben.

In ihrem Tätigkeitsbericht wies Sylvia Hornung auf die vielen Veranstaltungen hin, die in der vergangenen Wahlperiode von der Frauen-Union veranstaltet stattgefunden hätten, u.a. Gespräche mit der Leiterin des Frauenreferats der Stadt Frankfurt, mit zahlreichen Abgeordneten des Landtags, Dezernentinnen und Dezernenten der Stadt, Stadtverordneten und vielen Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft. Mit diesen Gesprächen und zahlreichen Veranstaltungen habe die Frauen-Union auch Einfluss auf deren Arbeit genommen. Das betreffe auch die Zusammenkünfte mit Frauenverbänden anderer Kreise, der Landes- und Bundesebene.

Ziel der Frauen-Union sei die persönliche Förderung von Frauen und ihre Qualifizierung für Ämter in der Partei, in Wirtschaft und Gesellschaft. Die Frauen-Union verstehe sich aber auch als Dienstleister für soziales Engagement, unabhängig politischer Zugehörigkeit. Das habe sie mit vielen Veranstaltungen in der letzten Wahlperiode eindrucksvoll bewiesen. Hornung dankte allen Vorstandsmitgliedern für ihre Unterstützung. Nur im gemeinsamen Wirken sei man erfolgreich. Im Kampf um die Ziele dürfe man nicht nachlassen, ergänzte Hornung. Insofern hoffe sie auf eine erfolgreiche Wahlperiode 2018-2020.